WoW Forever: Blizzard greift durch, sperrt fast 4.000 Accounts

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Für fast 4.000 Accounts ist die Beta von WoW Forever schon vorbei – sie haben Gold gekauft oder verkauft. Blizzard hat eine klare Meinung.

Um sich schon während der Beta eines Spiels einen permanenten Bann einzufangen, muss man sich in aller Regel deutlich anstrengen. Doch bei World of Warcraft Forever haben das 3.700 Besitzer von Accounts bereits geschafft. Sie wurden ausgeschlossen, weil sie in Goldhandel verstrickt waren.

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World of Warcraft: Forever im Ankündigungs-Trailer von der BlizzCon 2026

Was ist vorgefallen? Für viele „normale“ Spielerinnen und Spieler mag es absurd wirken, doch schon während der Beta von World of Warcraft Forver haben sich sowohl Goldverkäufer als auch Bots etabliert – denn es gibt offenbar eine große Nachfrage. Wer will, kann Gold kaufen, um sich die Beta angenehmer zu machen. Das ist etwas, das von Blizzard klar verboten wird, denn jede Form von RMT („Real Money Transaction“ – Echtgeldhandel) ist gegen die Nutzungsbedingungen und kann mit Sanktionen gegen den Account bestraft werden.

Was hat Blizzard gemacht? In der letzten Ausgabe des Podcasts zu World of Warcraft Forever (auf YouTube) haben die Entwickler noch einmal klargestellt, dass sie eine eindeutige Haltung zu Goldverkäufen im Spiel haben. Sowohl Käufer als auch Verkäufer können und werden bestraft werden, sofern ihr Handeln auffliegt. Josh Greenfield sagte dazu:

Wir haben inzwischen über 2.100 Accounts von Goldkäufern geschlossen und über 1.600 Accounts von Goldverkäufern oder Bots in der Beta geschlossen.

„Geschlossen“ bedeutet hier wohl: Der Account hat keinerlei Zugriff mehr auf das Spiel.

Neue Warnung soll beim Handel auftauchen

Eine Neuerung, die ebenfalls bald in Forever auftauchen wird, ist ein Hinweis beim Handel mit anderen Charakteren. Wann immer ihr einem Handel zustimmt, gibt es einen kleinen Hinweis, der erklärt: Stellt sicher, dass ihr wisst, was für einen Handel ihr da eingeht und woher das Gold kommt, das ihr annehmt. Wenn es aus unlauteren Quellen stammt, kann euer Account ansonsten bestraft werden.

Cortyn meint: Für mich ist der Kampf gegen Goldverkäufer und Bots eines der großen Dinge, mit denen der Erfolg von World of Warcraft Forever steht oder fällt. Aus den verschiedenen Classic-Varianten wissen wir bereits, wie schrecklich die Spielumgebung im Endgame sein kann, wenn sich der Handel von Gold erst einmal als „normal“ etabliert hat und es eine Grundlage für viele Raidgruppen darstellt.

Ich hoffe, dass Blizzard nach über 20 Jahren endlich Mittel und Wege gefunden hat, sowohl die Käufer als auch Verkäufer effizient zu bekämpfen und man nicht mehr tagelang dabei zusehen muss, wie Bots bestimmte Gebiete oder Dungeons wieder und wieder farmen. Ich bin zwar milde zuversichtlich, doch wenn man beachtet, wie sehr sogar ehemalige Goldverkäufer anmerken, dass Blizzard eindeutig besser werden muss, kann man schon skeptisch sein …

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