WoW-Designer hört nach 13 Jahren auf, sagt: „Ich bin unglücklich mit dem Zustand des Spiels“

Chris Kaleiki hat 13 Jahre bei Blizzard gearbeitet und entwickelte als Game Designer das MMORPG World of Warcraft mit. Nun hat er gekündigt, weil er nicht mehr mit dem Zustand des Spiels zufrieden ist.

Warum hört Chris Kaleiki auf? Er erklärt, dass ihm der Release der Classic-Version von WoW die Unterschiede zwischen der Ursprungsversion und der modernen Fassung vor Augen geführt hat. Er meint:

Eine ganze Zeit lang, vermutlich zu lange, bin ich schon unglücklich mit dem Zustand des Spiels.

Chris Kaleiki, Ex-Game-Designer von WoW

Das und mehr verrät er in einem Video:

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Stehen die Spieler nicht mehr im Fokus von WoW?

Was genau stört ihn am Spiel? Kaleiki erklärt, dass ihm die Spieler zu kurz kommen. Das liegt seiner Meinung nach daran, dass Gilden im modernen WoW nicht mehr eine so große Rolle spielen.

Ich glaube, in Classic ist die Gilde eine große Sache. Um im Endgame etwas zu tun, muss man wirklich in einer Gilde sein. Dadurch entsteht eine gegenseitige Abhängigkeit zwischen den Spielern, die einander wirklich brauchen, um erfolgreich zu sein. Und ich glaube, das kann sich manchmal wirklich einschränkend anfühlen, aber letztendlich schafft es Zusammenhalt, es erschafft eine Community.

Chris Kaleiki, Ex-Game-Designer von WoW

World of Warcraft lässt sich mittlerweile sehr gut solo spielen. Gilden sind im Grunde kaum noch nötig und das geht Chris Kaleiki zufolge gegen den Sinn des Spiels. Darüber hinaus ärgert ihn noch eine weitere Sache, der Fokus auf die Story von NPCs.

Warcraft und WoW hatten schon immer eine Geschichte aber in letzter Zeit denke ich, dass im modernen Spiel die Story einen größeren Teil davon ausmacht. Die Charaktere und all ihre eigenen Dramen nehmen wirklich viel Raum im Spiel ein. Wohingegen ich in einer virtuellen Welt, in einem MMO, denke, dass in Wirklichkeit die Spieler die Geschichte sind.

Chris Kaleiki, Ex-Game-Designer von WoW

Was würde der Designer ändern? Laut Chris Kaleiki sollte sich WoW wieder auf die Kernelemente besinnen, das Gildensystem und das, was eigentlich nur ein MMO tun kann. Allerdings weiß er auch, dass sich das moderne WoW so verändert hat, weil die Spieler es so wollten. Deswegen ist das Problem für ihn eher die Diskrepanz zwischen dem, was World of Warcraft jetzt ist und was es einmal war.

podcast folge 3 wow-killer header

Waren MMORPGs früher besser?

Waren MMORPGs früher wirklich besser? Und hat WoW sogar das „alte Feeling“ etwas kaputt gemacht? Mit diesen Fragen hat sich die Redaktion im MeinMMO-Podcast auseinandergesetzt

Was macht er jetzt? Der Designer hofft, dass er nun die Gelegenheit bekommt, an der nächsten, großen virtuellen Welt mitzuarbeiten. Er glaubt, dass Blizzard weiterhin erfolgreich sein wird und freut sich schon darauf, die kommenden Titel des Studios spielen zu können.

Einer dieser kommenden Titel ist Diablo Immortal. Von diesem Spiel sind die ersten Tester bei Blizzard selbst schon begeistert:

Diablo Immortal: Erste Tester sind „schwer begeistert“ – Doch wann dürfen wir endlich ran?

Quelle(n): PCGamer
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mordran

Ich weiß nicht, ist es wirklich so dass man alles Solo machen kann. Hochstufiger Endgamecontent ist Gruppencontent. Wenn er damit nur auf die Notwendigkeit von Gilden anspielt müsste Blizzard den Gruppenfinder entweder umbauen oder ganz entfernen, was illusorisch ist. Ein modernes MMORPG ganz ohne das ist schwer vorstellbar. Das mit der Story kann ich nicht so ganz nachvollziehen, hab ich eher gut empfunden einen Schwerpunkt auf Story zu legen. Das WoW Universum ist so reich, warum sollte man das nicht in Szene setzen. Bei der Fokussierung auf den Spieler allerdings bin ich voll seiner Meinung. Blizzard macht einen sehr schlechten Job dem Spieler die Wahl zu lassen was er spielen möchte. Speziell PvP Spieler haben mit BfA eines der schlechtesten Addons überhaupt erlebt. Azerith und Corruption System waren komplett unbalanciert, teilweise bis zur Lächerlichkeit. Als PvP Spieler war man gezwungen PvE zu spielen um sich Trinkets bzw. verlässlich Ausrüstung zu besorgen. Was natürlich dazu geführt hat dass unter PvP´lern Boosting gerne in Anspruch genommen wurde. Ich hätte es besser gefunden wenn man die beiden Modi getrennt voneinander betrachtet hätte mit eigenem Gear das nur dort funktioniert und erspielt werden kann.

Coreleon

Das mit dem Gear wurde ja schon versucht aber das war halt alles nichts. Entweder war das Zeug aus dem PvP besser als das PvE Gear was die Raider aufbrachte oder die PvP’ler mussten halt PvE Zeug Farmen. Dann gab es zu Legion das Template System und das fanden die LEute auch gräßlich.
WoW wird hauptsächlich von den PvE Spielern getragen und die wollen halt ihre fancy Epics aus dem Raid schleppen und dann mal eine Runde im GB andere Spieler in den dreck treten. PvP hat natürlich seine Fans und spiel das auch gern bis zum erbrechen aber es ist und bleibt einfach nur beiwerk. Nachdem Blizz nun endgültig mit ihren esport Ambitionen bei WoW gescheitert ist (die Arena hat man nur deswegen eingebaut und bereut das inzwischen zutiefst) wird in der Richtung auch nichts innovatives mehr passieren.

Kaaras

Man hat Arena damals in TBC nur wegen Esport eingeführt? Du weißt das Esport damals 2007 noch quasi gar nicht existent war in der Form wie wir es heutzutage haben? Also kann man nicht sagen das es der Grund dafür gewesen sein soll. Vorallem bereuen muss man Arena nicht weil es eins der besten Dinge in PvP ist was sie je eingeführt haben.

Coreleon

Die ESL wurde schon 2000 Gegründet und schon vor TBC Turniere wie das WSVG ausgespielt, wo dann auch die Arena platziert wurde.
Die Turner Gruppe hat auch schon in den nuller Jahren angefangen Gaming Turniere im US PayTV zu senden und mit der steigenden Popularität der Esport Szene wollte man dann mit der Arena einen Fuß in die Tür bekommen.
Blizz baute das Arena System weiter aus und hoffte das sich das im Esport etablieren würde, richtig gezündet hat das aber nicht und schließlich hat man die Tournament Server wieder eingestampft.

Daher sagte einer der Devs einige Jahre später bei einem Interview (meine Ghostcrawler aber ohne gewähr) das die Einführung der Arena ein fehler war und man sich da verspekuliert hat. Das ganze hat eine menge Entwicklungszeit gekostet die man an andere Stelle hätte besser einsetzen können und hat denen zudem Fortwährendes Balancing eingebrockt, was heut noch immer nicht gegeben ist. ^^

Findet man haufenweise Artikel dazu, könnte man sich mal anschauen. 😉

mordran

Also ich habe das Template System bzw. die Reaktion eher gespalten wahr genommen. Leute die wirklich competitive unterwegs waren hat das eher nicht gestört, Hobby PvP´ler die mit ihrem Imba Raid Gear mal in der Arena glänzen wollten fanden das natürlich toll.

PvP ist auch kein Beiwerk, es ist immerhin Bestandteil von E-Sports, mit Meisterschaften die auch von Blizzard ausgerichtet werden. Genauso wie es M+ Meisterschaften gibt. Über den ganzen August und September 2020 gab es wieder die Weltmeisterschaft mit einem Preispool von einer halben Million Dollar, also gescheitert wie du es ausdrückst ist da gar nichts bzgl. PvP.

Coreleon

Gemessen daran was Blizz ursprünglich mal in Sachen Arena + Vermarktung + Sponsoring ect. versenkt hat, ist es nicht so erfolgreich geworden wie erwartet.
Ok „gescheitert“ war wohl etwas hart formuliert aber durchaus treffend.
Es fehlt halt das breite Interesse an der Arena, vergleich das mal mit den lol Finals oder Fortnite. Blizz hatte sich das eher in der Größenordnung gedacht.

JennyH

Schon komisch wie er es so darstellt, dass die ingame story, die „die Spieler machen die Geschichte“ story ausschliesst.

Das eine muss doch das andere nicht ausschliessen oder verpasse ich was?

Coreleon

Ich denke hier bringt er und auch Blizz sowie viele andere die Kausalität durcheinander von dem was „die Spieler wollen“.
Post Ulduar wurde WoW auf Casual freundlich getrimmt um damit vermeintlich mehr Spieler anzulocken (hat nicht geklappt). über die Jahre ging man den Weg immer weiter und heute hat man dann eine Spielerschaft die eben genau das System wollen, mit solo Inhalten für Casuals ect. und einem pseudo Lobby System für dungeons und Raids.

Man hat sich also diese vermeintliche „Mehrheit“ selbst generiert und meint man würde das Spiel auf deren Wünsche ausrichten. Würde man nun wieder den Schritt zurück machen würde dies ohne zweifel die aktuelle Playerbase ausdünnen aber eine andere anziehen welche dann die Mehrheit stellt. ^^

Es geht bei solch großen Studios um Marktforschung und Zielgruppen Analyse und natürlich um die Monetarisierung. Die Zielgruppe „Casuals“ stellt wohl den größten Anteil dar und es ist daher naheliegend das man sich auf diese ausrichtet. Gleichwohl ist es fraglich ob man damit nun eine größere Spielerzahl gewinnen kann als mit den MMORPG „Nerds“ .
Schaut man sich die Spielerzahlen an sind diese nach der neuausrichtung immer mehr erodiert und selbst wenn die Addons sich noch ganz gut verkaufen sacken die Spielerzahlen meist mitte/ende des ersten Raids dann wieder ab und sind dann recht katastrophal nach dem 2.
Das liegt halt in der Natur der angestrebten Zielgruppe, da wird ein neues Addon ein paar Wochen gespielt und dann halt was anderes. Daher hangelt sich Blizz nur von peak zu peak und hat auch so einen starken fokus auf das jeweils neue Addon, da sie damit ihre Einnahmen generieren.
Es ist aber fraglich ob die Casuals tatsächlich „die Mehrheit“ darstellt, schaut man sich die Entwicklung an ist das eben nicht der Fall und je mehr man sich auf die Zielgruppe ausgerichtet hat um so mehr sind die Spielerzahlen gesunken.

Ich denke das ist kein Zufall das so viele alte Blizzard Leute inzwischen gegangen sind, es gibt den Hand von unternehmen mit zunehmender größe immer mehr auf Analysten und Marketing Leute zu setzen bis die dann schließlich das Sagen haben. Das hat übrigens auch Steve Jobs mal kritisiert und meinte das es ab einem gewissen Punkt nicht mehr darum geht ein gutes Produkt zu machen und dies ist dann häufig der anfang vom Ende von Innovativen Unternehmen. 😉

Martin B.

Millionen von Spielern für weg sind zeigen deutlich, dass es nicht alle Spieler so wollten uns die die es so wollten hatten nie eine Ahnung was in Kern ein gutes MMO ausmacht. Man hat schlicht auf die falschen Leute gehört.

Hamurator

Es gab auch in Vanilla keinen absoluten Gildenzwang. Ist vielleicht wieder so eine Rollenspielserver-Eigenart, aber auf meinem Realm gab es beispielsweise etliche Raidverbünde. Mehrere, kleinere Gilden und auch Einzelpersonen haben sich zusammengetan und gemeinsam Raids bestritten.

Insgesamt ist ja allgemein bekannt, dass Vanilla einen größeren Sozialaspekt hat.

Zum Geschichtsaspekt kann ich wenig sagen und sicher Geschmackssache. Man muss halt Bedenken, dass die Geschichte in Vanilla sehr breit erzählt wurde und viele den Zusammenhang gar nicht verstanden haben. In Burning Crusade war die Geschichte auch eher meh, vor allem in Zusammenhang mit Illidan.

Nightstalker314

Gut dass die Bandbreite der Kommentare hier auch die der Community insgesamt wiedergibt. Es gibt keinen Königsweg für WoW, nicht nach 15 Jahren und der Entwicklung einer solch breit gefächerten Playerbase.

Kyriae

Gut, dass er weg ist.

Ich persönlich finde gerade das Storytelling, die einzelnen „Dramen“ wie er das geringschätzig nennt, suoer und es ist das was mich in WoW hält.

Gildenzwang wäre für mich reiner Stress. Ich mag es in einer großen Community zu sein, mit Leuten von anderen Servern zusammenzuspielen. Mit Gilden habe ich, bis auf meine Letzte die leider inzwischen tot ist, nur schlechte Erfahrung gemacht. Daher finde ich es so, wie es jetzt ist, für mich perfekt.

Und alle, die das scheiße finden, haben ja Classic

hustlebacher

Ich bin da voll bei dir, die Charakter entwicklungen von Jaina,Sylvanas,Thrall,Anduin etc sind echt gut und ich freu mich mehr darüber zu erfahren wie diese in Shadowlands agieren vorallem auf tyrande bin ich sehr gespannt 🙂

und zu der sache mit der Community gut meine antwort weiter unten zeigt wohl das wir beide da gleich denken 😎👍

Meinmmouser

Jo wayne. Hauptsache ich bekomm gear um Horde zu schlachten. Sozialisierungswahnsinnige können sich ja nach wie vor in Gilden zusammenschließen.

N0ma

Ich würde es nicht auf Gilden reduzieren. In Classic braucht man allgemein auch andere Spieler für bestimmte Encounter, so bilden sich auch öfter Gruppen.

Zuletzt bearbeitet vor 8 Tagen von N0ma
Alex

Hat er schon recht, auch ein Grund der mich an Retail gewaltig stört auch das man mittlerweile nur noch der schoshund von Hochrangigen NPCs ist, fühlt sich nicht so gut an, klar ist man immer noch der Champion und so aber insgesamt wirkt das nur noch aufgesetzt, in Classic ergibt halt einfach alles noch mehr Sinn, weil man sich das „Ansehen“ erst erarbeitet wirkt das alles organischer.
Was mich aber am meisten an Retail änödet ist der Item Level Grind und dieser Mythisch Plus Blödsinn, das finde ich sowas von unnötig und langweilig, quasi noch nie eine schlechtere Loot Spirale gesehen, die Beschäftigungs Therapie für die Menschen ohne Leben aber man treibt damit den ganzen Loot adabsurdum da er sich auser durch krasse DMG schübe, die total Banane sind, der Loot überhaupt nicht mehr besonders anfühlt, spielt auch mit rein das man quasi alles hinterher geschmissen wird.
Kein Wunder das viele Spieler lieber nur Mounts farmen als das Spiel zu Spielen, da fühlt man sich wenigstens noch gut wenn man den Gegenstand endlich droppen sieht, der Normale Loot vermittelt das Gefühl 0.

Robin

Mit dem Loot hast du sooo recht. Weil ich auf Retail einfach keinen Bock mehr hatte und mir diese ständig gleichen Dailys auf die Nerven gegangen sind, habe ich etwas mit Classic angefangen. Das Gefühl was blaues oder lilanes zu droppen motiviert einfach so sehr. Es fühlt sich viel besser an. Was bringt es mir ständig Lila Zeug zu bekommen was alles Murks ist.

Zuletzt bearbeitet vor 8 Tagen von Robin
michixlol

Ich schließ mich dem dude komplett an. In classic finde ich Freunde in Massengilden, ohne mir auch nur Mühe zu geben. In Jahren von retail habe ich eine Person gefunden, die ich als Freund bezeichnen könnte.

hustlebacher

Sorry aber nein.

Die Gilden in Classic sind absolut bescheuert. Was dort an lug und trug verbreitet wird nur damit man in den gunsten mancher leute steigt um loot oder sonste was zu bekommen, das möchte ich für meine Spielerfahrung nie wieder haben.

Das System in Retail ist super, ich kann mich einer gruppe anschließen wann ICH es will und MEINE zeit es zu lässt. Bekomme MEINEN eigenen loot und kann damit tun und lassen was ICH will.

Ich bin absolut kein Fan dieser abhängigkeit anderer Leute.

Mit Freunden aus dem Bnet „die ich mir aussuche“ kann man sich immer verabreden und dort muss ich auch keine Leute aufnehmen, auf die ich eigentlich garkein bock habe. 😎👍

Hans Wurst

Dieser Kommentar fasst Retail ganz gut zusammen: „ICH, ICH, ICH, MEINS, MEINS, MEINS“

Kyriae

Falsch, der komnentar hat gut zzsammengefasst wue Gilden in Classic arbeiten: rumschleimen, hinterfotziges Verhalten um beim Lead gut darzustehen. Nur Ja-Sager, weil man Angst hat bei Widerspruch auf der Strafbank zu hocken.
Nie wieder! Gut, für Leute, die sich gern Diktatoren hingeben gut, aber nicht für Menschen

Hans Wurst

Dann warst du offensichtlich in einer scheiß Gilde. Bei uns läuft alles ziemlich harmonisch, auf loot oder einen raidplatz wird z.b. freiwillig verzichtet, wenn es ein Gildenkollege besser gebrauchen kann und es der Gilde als Ganzes mehr hilft. Privates und Real Life geht auch immer vor. Alle Raids laufen reibungslos. Wir sehen das Spiel als das was es ist: ein Spiel.

Vielleicht liegt das daran, dass es keine Kinder mehr sind, wie noch vor 16 Jahren, und alle sich wie Erwachsene miteinander unterhalten können, anstatt Kindergarten zu spielen.

Coreleon

Man muss auch sagen das mit den Mega Servern von Classic der Umgang eben nicht mehr so ist wie seinerzeit zu Vanilla. Es ist bei Classic halt genauso egal wie in retail. Bei bis zu 15k Spielern auf einem Server kennt man eh keinen.
Zu Vanilla war ich in einer ziemlichen Hardcore Raidgilde, haben so ziemlich alle server Firsts geholt und waren da schon echt weit vorne mit dabei.
Das ging da im Progress auch richtig rund und man war da nicht zimperlich. Nach dem first down ging es im raid aber zu wie im taubenschlag und da hat pro boss fast der halbe Raid gewechselt. Die Leute haben sich alle abgesprochen wer wann welche Items bekommt.
„Hey Core…deine Stiefel sind scheiße, nimm mal die von Chromaggus später…meh ja schon aber W. wollte die auch gib ihm die erstmal…kk dann nimmst du aber den Vael Helm…“ 😀
Die DKP hätten wir auch weglassen können die waren nur für Umhänge und so Sachen relevant aber sonst gabs da nur bei den Schurken drama.
Mit meiner heutigen Truppe, bis zur Abschaffung vom PM, sah das auch nicht anders aus da haben die sich auch alle gegenseitig das Zeug zugeschoben. Es kommt eben immer auf die Leute drauf an.

Zuletzt bearbeitet vor 8 Tagen von Coreleon
Bodicore

Ich denke es sollte beides sein. Den Dungeonfinder für Kleingruppen aber für Raids die Gilde.

Ich persönlich bin auch völlig unzufrieden mit der Art wie sich die Schwierigkeisgrade im Raid definieren.
Es sollte nicht mehrere Versionen eines Raid geben das ist einfach nur Öde, nimmt dem Spieler das ganze Erfolgserlebnis des Kill und hat nichts mit Immersion zu tun..

Ich finde ein Rais sollte 10-15Bosse haben und immer schwerer werden je tiefer man kommt.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Tagen von Bodicore
N0ma

Es gibt eine viel breitere Spielerstruktur als zu Classic Zeiten. Ohne die unterschiedlichen SG wüsste ich nicht wie man die bedient? In GW1 gabs auch andere Wege wie unterschiedliche Builds und damit unterschiedliche Laufzeiten, die bietet das WoW Skill System allerdings nicht.
Zunehmender SG in Raids löst das Problem nur minimal.

Bodicore

Klar Blizzard hat dich seine Gedanken schon gemacht und die sind natürlich auf den aktuellen Spielertyp angepasst.
lch habe mich damit abgefunden nicht mehr zur Zielgruppe in WoW zu gehören 😊

Ich sehe lieber 1/4 des raid nicht weil ich die Bosse nicht packe als dass ich diesen LFR Ausverkauf gutheissen könnte.

Finde das nimmt den Bossen ihre Würde (weis nicht wie ich es besser umschreiben soll)

N0ma

Hab ich schon verstanden.
Beim LFR gehts aus meiner Sicht darum Leute die sonst nie einen Raid von innen sehen würden in einen Raid zu bringen. Manche sehen das problematisch weils entwertet, da ist auch as dran, ich sehs eher positiv. Die Frage ist stört LFR wenn man selbst zB HC spielt.

Alleachtung

Was ja auch das Problem an Retail ist.
Jeder soll auch mit dem Kopf, über der Tastatur, alles sehen und machen dürfen…

Einfach mal Nein sagen, such dir eine Gilde und zeige etwas Leistung, dass schafft Blizzard nicht mehr.
Das bricht die Community auf und nimmt auch viel Anreiz mehr vom Spiel sehen zu wollen.

Kjtten

Die Frage ist nur zu welchem Zweck man die Leute da rein bringt.

Um ihnen „das Erlebnis Raid“ näherzubringen? Außer der Anzahl an Mitspielern hat LFR doch kaum was mit raiden zu tun, das komplette drumherum fehlt.

Um die Story zu erleben? Da sind die 24 anderen „gogogo“-Schreier im Weg, ein Solo-Szenario wäre dafür deutlich besser.

Als Einstiegsschwierigkeitsgrad und Vorbereitung? Haha, nein.

In meinen Augen ist es nichts als ein gescheiterter Versuch, das Format „Raid“ für alle Spieler zu öffnen, die die üblichen Voraussetzungen nicht haben: ohne Zeit, ohne Gruppe, ohne Gear und/oder Skill. (Das klingt böser als es gemeint ist)

Aber ich finde ja eh, dass der Dungeonfinder mehr geschadet hat, als die vorhandenen Probleme zu lösen, vielleicht steh ich seinem „großen Bruder“ LFR auch darum so negativ gegenüber…

Divine

Sind ja top Voraussetzungen für den Shadowlands release.

Nico

Top Einstellung, endlich mal jemand der weiß was das Wort MMORPG heißt.

Mithrandir

„Akzeptier die Regeln der großen Gruppen oder stirb halt alleine“?

Das war polemisch, ich weiß. Ich finde nur dieses „Nur damals, als man 40 Leute brauchte um was zu tun, war es toll“-Nostalgiegerede inzwischen anstrengend.- War das damals toll? Ja. WENN man ne Gilde hatte und WENN die Leute toll waren.

Wenn die Leute toxisch waren oder man nur 30 zusammenbrachte war das System halt super exkludierend.

k1sure

Sehe ich genauso. Ich habe bisher jedes Addon zu Release gespielt und ich möchte sicher einige Erinnerungen an z.B. Classic und BC nicht missen, aber auf die Frage, ob ich mir wieder genau diese Zeiten zurückwünsche? Definitiv nicht! Damals waren es einfach auch ganz andere Zeiten.

Und die Behauptung, dass das Miteinander in einer Gilde nicht mehr im Fokus steht, halte ich für falsch. Es gibt auch in Retail immer noch Gilden und Gruppen, welche teilweise schon seit über einem Jahrzehnt existieren und Ihre gemeinsamen Aktivitäten haben.

Es stimmt, dass du zwangsläufig nicht mehr einer Gilde zugehörig sein musst um den Meisten Content zu bespielen, aber diese Entscheidung wird ja jetzt dir überlassen. Damals hattest du überhaupt garkeine Wahl. Also was findet man besser?

Nico

Ganz einfach weil du nichts mehr tun musst in dem Spiel, die zusammnegehörigkeit ist doch kaum noch da, ja die Gilden gibt es seit über ein Jahrzehnt und jetzt? Die meisten loggen zu raids ein, machen vlt ne handvoll mytische dungoens und das meist vor oder nach den raids und das wars dann aber auch.

Alex

Also mal ehrlich als würde Retail das problem mit Toxischen Spielern beheben, das ist doch blödsinn ich hab in der kurzen zeit die ich BOA ausgiebig gezockt habe um längen mehr toxische Menschen getroffen als in Classic in nem Ganzen Jahr, die Gilden in denen ich war waren voll von Toxischen Idioten und selbst der REst war total intrinsich nur noch ICH ICH MEINS MEINS MEINS.
Der Einzige Unterschied du bist nicht mehr abhängig von diesen Vollidioten schon ok, aber auf der anderen Seite halte ich auch wenig davon wenn ein Spiel allen gefallen will und es vor allem solche Toxischen Menschen damit in ihrem Handeln bestätigt, in Classic fallen diese Leute nämlich früher oder später hinten runter, sehr oft erlebt.
Ich finde es komplett inordnung wenn der Spieler zu etwas genötigt wird, denn wir Menschen suchen immer nach dem geringsten Widerstand, wir brauchen manchmal so nen „Arschtritt“ der uns auf den Boden der Tatsachen zurükcholt, das entfällt komplett in dieser Anonymen Retail Einheitssuppe.
Denn das vermeintlich beste was du denkst das es für dich wäre muss noch lange nicht das sein was auch wirklich gut für dich wäre.
Zum Beispiel bin ich der Meinung das es durchaus diesen Sozial Gestörten ICH ICH ICH Menschen gut tun würde wenn sie dazu gezwungen würden von anderen abhängig zu sein auch mal nachgeben zu müssen damit der Progress stimmt, stichwort Tank/Heal Prio und andere Dinge wie Raid vorbereitung etc wo man einfach mal etwas machen muss ohne direkt etwas dafür zu bekommen wo man eventuell auch einfach der Gemeinschaft wegen etwas tut.
Fakt ist am Ende das zwischen Retail und Classic Com ein Himmelweiter unterschied besteht, mit den Leuten mit denen ich in Classic unterwegs war, wurde ich zu freunden in Retail sind alles Gesichtlose NPCs die ihren Job machen und dumm rum Flamen mal mehr mal weniger, die Leute mit denen ich da zocke, kenne ich aus Classic und keiner von denen würde das abstreiten was ich hier beschreibe, die nervt nur der wenige Kontent aus Classic weil sie auf dieses Sinnlos Mythisch+ gerenne geeicht sind.
Und in Classic ist man heute auch nicht mehr wie früher, dort raidet quasi jeder Hanswurst, man kann auch da problemlos Random raiden, aber am Ende sind sogar da die Leute angenehmer denn jeder muss wenigstens auch nur ein bisschen Soziale Kompetenzen aufbringen um da hin zu kommen wo man hin will und das ist für mich was MMOs ausmacht und heute in fast allen Neuen MMOs komplett fehlt, ansonsten könnte ich auch solo in Diablo oder sonst wo sinnlos Mobs hauen. MMOs die von Anonymität leben sind in meinen Augen keine MMOs.

Zuletzt bearbeitet vor 8 Tagen von Alex
Nico

Wurde doch mit BC gut überarbeitet und wie ich finde ein perfekter mittelweg gefunden.

Und heutzutage kann man sich egal welches mmorpg anschauen die einfach von Jahr zu Jahr schrecklicher werden. Erst kam mit der Zeit itemscore, nun seit Legion Raider.IO etc. Und das liegt an 2 dingen den Spielern die 0 Community Gedanken haben und toxisch as Hell sind, die nach 1 tod leaven, nicht selten gab es auch, mist da ist einer dabei der macht 2k dps zuwenig, und leave.
Sowas gab es damals nicht. Und dieses Verhalten fängt klein an und verbreitet sich dann auf ein großteil der Spielerschaft.
Ähnlich ist das auch bei FF14 etc.
Und Blizzard stoppt sowas nicht, nein sie fördern das sogar.

Mithrandir

Ich finde halt, wenn die Leute sich so verhalten erzeugt man mit „Gruppenzwängen“ keine VErbesserung. Man macht es nur für einige LEute komplett zur Hölle. Denn wenn die Leute auf einmal gezwungen wären, sich zu 10. zusammezutun oder NIX im Endgame machen zu können…naja…9 von 10 Leuten finden Mobbing gut, sage ich da nur.

Und genau solche Probleme sehe ich durch ZWANG auf Gruppen halt verstärkt. Incentives? Ja. Möglichkeiten? Ja. Besseren Loot und höheren Schwierigkeitsgrad? Ja. „Geht nur in Gruppen“? Nein.

Nico

Es sind MMORPG du weißt wofür der begriff steht? Ich spiele auch keine Singleplayer spiele und lass sie liegen weil ich denke scheiße da fehlt mir gruppeninhalt. Wer kein bock hat sich mit anderen Spielern auseinander zu setzen der ist halt im falschen Spielegenre.
Nicht umsonst sind andere Spielegenre, seit mmorpgs diesen soloweg gehen, weiter nach oben gegangen wo man zusammen zocken kann wie coop spiele, survival spiele etc wo man als gruppe zusammen zockt usw… Und das nicht nur für zwischendurch

Mithrandir

Und was verlieren die Leute, die den MMO-Aspekt wollen, wenn er optional ist? Das konnte mir immernoch keiner erklären. Die die keinen Bock auf Zwangsgruppen haben spielen jetzt alleine. Wenn sie das nicht könnten, wären sie weg.

Was „fehlt“ den „GRUPPE!!!“-Fans also, wenn es AUCH alleine geht (dafür aber oft mit deutlich schlechterem Loot)?

Nico

Weil die Spiele komplett für die Solospieler umgebaut werden, wo gibts den heute noch gruppenspiel? außer in dungeons und vlt im raid? nirgends. Keine sozialising nichts.
Itemspiralen sind viel größer geworden und verderben die Spiele damit der solospieler auch loot bekommt und sich stärker fühlen kann usw… Selbst das Lootsystem wurde in mmorpgs komplett geändert weil solospieler sich sonst streiten würden wer das item bekommt…

Zumal das Zusammenheitsgefühl das man was geschafft hat viel größer ist das man was erreicht hat und sich daran viel länger dran erinnert. Und damit mein ich sachen außerhalb von Raids oder zeiten in einem Dungoen…..

Schau dir doch die ganzen features von WoW etc an, da wird kein gruppenspiel in irgendeiner weise gefördert weil alles bis auf 2 dinge solo machbar ist. Und gruppenspieler langweilen sich und hören dann mit dem Spiel auf.

Achja was auch so gut wie weggefallen ist CC, CC und taktik gibt es heute doch garnicht mehr, alles tanken und dann überall dots und AE drauf, der heiler muss das wegheilen bzw der tank aushalten, und die dps einfach soviel schaden machen wie möglich. Die Folge davon – Heilen ist zum Spamheilen ausgeartet, Tanken einfach zum AE dmg machen und aggro ziehen und dann die skills durchtriggern usw…..

Und damit jeder bloß alles sieht und das in kürzester zeit bringen wir einfach 4 schwierigkeitsgrade für Raids raus, damit die Spieler schön mit ihrer Itemspirale beschäftigt sind wie in Lootschootern bzw Hack&Slays.

Coreleon

Ich muss da aber sagen, die Spieler sind selber schuld das die sich sowas antun. Ich war immer in Gilden und da kann dir all das völlig egal sein. Ein Raider von Limit (?) hat mal zu Legion eine Video Serie gemacht über die „PUG Szene“ da er damit eben auch nichts anfangen konnte (wie auch ich) da er nur mit der Gilde unterwegs war.
Hat sich einen neuen Char erstellt (WL wie sein Main) und hat sich dann solo durch diesen PUG Sumpf gespielt.

Der meinte da auch nur wieso zur Hölle tun sich Leute sowas an? Für minimalen Gear vorschritt versenkt man da mehr Zeit als ein Profi Raider. Man röchelt da dann bis zum nächsten Raid dann vor sich rum bis man ein wenig Gear hat und dann kommt der Softreset und das ganze geht von neuem los.

Hab daher überhaupt kein verständnis wenn sich jemand über Raider.IO und die Toxische Com beschwert, das ist selbstgemachtes Leid. Sucht euch eine anständige Gilde und dann hast mit sowas nichts mehr zu tun.

Nico

Ja das mein ich doch damals ging auch außerhalb von Gilden was, da kannte man andere Gilden etc. Gildenintern ist aber auch nur zu bestimmten zeiten, was machste wenn du bock zu zocken hast aber Gilde kaum wer on ist? Deine Einstellung ach scheiß auf alles ich mach mit meinen paar leuten (was meist grüppchenbildung innerhalb der Gilde ist) mein kram und dann ist gut. Kein wunder das nichts besser wird.

Coreleon

Man sollte sich vor so neugegründeten „Semi Progress“ Gilden hüten, da hast dann meisten so 3-5 Buddys die das starten und die packen da immer weitere Grüppchen hinzu weil ja ihre 20 Mannen brauchen fürs Myth Raiden. Das geht dann genau so lange gut bis es dann mal im Progress klemmt und das Gebilde Implodiert dann.
Wenn man nun völlig allein in weiter Flur steht dann sollte man sich also nach Gilden umsehen die es schon länger gibt, die spammen aber meist nicht den Trade Chat voll, weil sie versuchen ihren Zombi Kader zusammen zu nähen.

Viele meinen auch das die keine Zeit für sowas haben und hocken dann 20h/Woche im LFG Tool und warten auf Leute.
Kenne da einige solcher Granaten und die meinen dann man wäre bestimmt H4 Empfänger weil man Myth raidet. Selbst wenn wir mal härter drücken mit nem zusätzlichen Abend komm ich nicht mal in die Nähe von deren Spielzeit.^^

Von daher ja, juckt mich nicht wenn sich die Randoms gegenseitig an die Gurgel springen. Alternativen dazu gäbe es ja aber wenn man die nicht will ist das deren Problem.

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