WoW: Das Crafting in WoW ist so komplex, dass einige es gar nicht erst versuchen

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Gute Gegenstände in World of Warcraft herstellen, das geht leicht über Berufe. Aber leider sind die Berufe eben alles andere als leicht zu verstehen.

Gute Ausrüstung in World of Warcraft gibt es nicht nur aus knackigen Spielinhalten wie Raids oder Dungeons, sondern auch durch das Crafting. Die Herstellungsberufe sind allerdings mit dem „neuen“ System ziemlich komplex geworden. Viele Spieler finden den Zugang nicht. Ein Problem, das auch der Game Director einsieht.

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Was ist das Problem? Beim Crafting kann man schnell den Überblick verlieren. Hat es damals zumeist gereicht, einen Sammelberuf und einen Handwerksberuf zu haben, gibt es heute viel mehr Interaktion zwischen den einzelnen Berufen. Nicht nur braucht man Materialien von vielen anderen Charakteren, sondern auch sekundäre Zutaten, um etwa bestimmte Werte auf ein Item zu zaubern, das Itemlevel zu beeinflussen oder Zusatzeffekte zu aktivieren. Dazu gibt es noch bestimmte Werte, die nur für den Beruf nützlich sind, wie etwa Wahrnehmung oder Multicraft.

Das Crafting ist um ein Vielfaches komplexer und umfangreicher als früher.

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Die Berufe in WoW sind komplex geworden. Man braucht Zeit oder ist einfach verwirrt.

Berufe sollen einfacher werden, auch wenn sie ein Erfolg sind

Was hat Hazzikostas gesagt? Während des „Portal Room Q&A“ sprach Ion Hazzikostas, der Game Director von WoW, auch über das Crafting.

Er erklärte, dass die Berufe sich im Laufe der nächsten Addons noch weiterentwickeln werden und es kleinere Anpassungen geben wird. Das Ziel sei es hier, die Zugänglichkeit zu verbessern, zumindest für ein paar der Berufe.

Hazzikostas sieht die Überarbeitung der Berufe gemeinhin aber als einen ziemlichen Erfolg und findet es gut, dass Spielerinnen und Spieler sich spezialisieren und so festlegen können, was sie machen wollen und zum Beispiel die beste Platten-Brustrüstung oder das beste Schwer herstellen können. Allerdings gibt es hier ein bisschen zu viel Komplexität, wenn man es etwa mit einem Alchemisten vergleicht, der einfach Kräuter sammelt, um Tränke für sich selbst herzustellen.

Darüber hinaus sei es an der Zeit, dass man sich die sekundären Berufe, also Angeln und Kochen, genauer anschaue. Hier arbeite das Team bereits an Plänen für The Last Titan.

Archäologie wird so schnell kein Revival feiern. Dieser Nebenberuf wurde aufgrund des eher langweiligen Gameplays mit dem Start von Shadowlands eingestellt. Hazzikostas betont auch hier, dass man den Beruf gerne zurückbringen will, allerdings müsse man hier erst überlegen, wie man modernes, interessanteres Gameplay erschaffen kann.

Cortyn meint: Ich finde das „neue“ Crafting-System noch immer ziemlich gut, das sie mit Dragonflight eingeführt haben, verstehe aber auch die Kritik. Wenn man sich mal ein bis zwei Stunden Zeit nimmt, um sich in die verschiedenen Berufe reinzufuchsen, dann greift alles schön Hand in Hand und es ist leicht zu verstehen. Ist man allerdings eher das Classic-System gewohnt oder hat vor allem Berufe wie Kräuterkunde oder Bergbau, dann ist man schnell von den zahlreichen Menüs und optionalen Reagenzien überfordert.

Ein wenig überfälliger Ballast dürfte bei dem System gerne entfernt werden. Zwar hat man mit Midnight bereits die Qualitätsstufen von Materialien reduziert, aber da geht sicher noch mehr. Der Einstieg muss leichter werden oder die Tutorials umfangreicher, damit alle sich wieder am Crafting erfreuen können.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Kommentare

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6 Kommentare
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vulperabeste

Ich finde das Crafting-System gut, nur ist es grade anfangs relativ zeitintensiv. Ich hab anfangs auch mein VZ gelevelt und über die Zeit einfach das Interesse verloren, weil ich halt M+ etc. bevorzugt habe.

Ich finde es momentan schwierig in WoW einen Beruf zu maxxen, wenn man nebenbei noch andere Spiele spielt außer WoW.

Rockit

Jopp hier is einer 😀 zu komplex, unnötig kompliziert und einfach nicht zufriedenstellend, daher habe ich bis auf Kochen/Sammelberufen nichts mehr gelevelt davon.
Hauptsächlich geht es mir drum dass ich nicht mehr alles mit einem Beruf herstellen kann (Stichwort “Spezialisierung”), die unnötigen Qualitätsstufen der Rohmaterialien und Endprodukte kommen noch on top. Gold verdienen geht damit auch nur noch wenn man einer der ersten ist (außer Alchi/kochen) von daher macht es wenig Spaß sich damit auseinanderzusetzen. Da lieber Bergbau/Kräuterkunde leveln und einfach die Rohmats verkaufen.

huehuehue

geht es mir drum dass ich nicht mehr alles mit einem Beruf herstellen kann (Stichwort “Spezialisierung”

Äh? Du kannst doch ALLES mit einem Beruf herstellen? Am Anfang eines Addons vielleicht nicht alles sofort und gleich gut aber schon nach wenigen Wochen kannst du alles und, wenn du dich damit beschäftigst, wahrscheinlich noch viel viel früher. Und das ist so seit Dragonflight.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Stunden von Huehuehue
Rockit

Ja genau darauf bezog ich mich: Will ich einem Twink eine komplette Ketten Rüstung verpassen und einem anderen Twink eine Lederrüstung als “Start” quasi dann geht das nicht im gleichen Umfang bzw. in gleicher Qualität/ilvl etc. allerdings hab ich auch nach 3-4 Monaten dann schon keinen Bock mehr drauf gehabt und seitdem nur Kräuterkunde/Bergbau genutzt als Beruf.

Ghatanothoa

Ich mag das aktuelle Craftingsystem finde aber auch, dass man da noch einiges optimieren könnte. Ich persönlich finde das Konzept mit den verschiedenen Schreiben um die Sekundärstats auszuwählen etwas umständlich, da man immer erstmal wissen muss welches Schreiben man konkret braucht und wie es heißt. Ich denke hier würde es ausreichen ein Schreiben zu machen und dann sollte man die passenden Werte beim Crafting / Hamdwerksauftrag auswählen können.

huehuehue

Bei den Schreiben (und/oder auch zB. Edelsteinen) liegt es halt auch daran, dass auch Inschriftenkundler sich “spezialisieren” (und so Gold “vetdienen”) können sollen und nicht schon ganz zu Beginn jeder alles gleich gut beherrschen und anbieten soll.

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