Wie viel Spaß Ihr in WoW Classic habt, hängt davon ab, welches Volk Ihr spielt

Dass die Server von WoW Classic völlig überlastet waren, dürfte mittlerweile jeder zu genüge gehört haben. Allerdings war für einige Spieler trotz des Ansturms auf Classic die Erfahrung besser – und es hing wohl davon ab, welches Volk sie spielten.

Darum hatten es einige Völker leichter: Zu Release waren die Server von WoW Classic so voll, dass es kaum eine Möglichkeit gab, ohne Warteschlangen ins Spiel zu kommen. Das lag mit daran, dass Blizzard nicht vorzeitig neue Server öffnen wollte.

Trotz der überfüllten Realms gab es aber dennoch unterschiedliche Berichte von Spielern über ihre Erfahrungen in den ersten Stunden. Aus diesen lässt sich ablesen, dass die Startgebiete bestimmter Völker einfach voller waren als andere.

So verlief der Release für die einzelnen Völker

Hier verlief es am Schlimmsten: Die größte Dichte an Spielern gab es anscheinend direkt nach Release in den Startgebieten der Menschen und der Orcs und Trolle. Das geht sowohl aus einigen Berichten von Spielern im Spiel hervor, als auch aus einigen Forenposts, etwa in einem Thread zur Release-Nacht.

WoW Mensch gegen Orc Stromgarde Kriegsfront Titel

Bei den Menschen tummelten sich so etwa nicht nur die Menschen selbst, sondern auch etliche Zwerge und Gnome, die nur eine Tiefenbahn weit entfernt wohnen, aber auch Nachtelfen vom fernen Kalimdor.

Bei den Orcs und Trollen war ein großes Problem, dass beide Völker für viele Rassen-Klassen-Kombis sehr beliebt sind und sich dazu noch ein Startgebiet teilen. Dementsprechend viele Spieler starteten mit einem Orc oder einem Troll.

Hier war es voll, aber „annehmbar“: Bei den Zwergen und Gnomen, aber auch bei den Tauren war indes zwar viel los, aber laut der Spieler kam man hier einigermaßen durch. Bei den Tauren ging das jedoch noch etwas schwerer.

Tauren, Zwerge und Gnome hatten wohl weniger Probleme.

Die Spieler hatten etwas Probleme damit, gegen das „Mondfeuer“ der Druiden anzukommen, das sofort und ohne Wirkzeit oder Projektilflug einen Gegner auf längere Distanz für sie „tagt“, also nur sie zum Kill berechtigt. Die einzige andere Druiden-Rasse sind die Nachtelfen.

Bei den Zwergen und Gnomen berichten dagegen viele Spieler, dass es hier zwar länger dauerte, aber besonders viele der Warteschlangen im Spiel von selbst entstanden sind. Spieler standen also ordnungsgemäß für ihre Quest an.

Warteschlangen, wie hier bei den Menschen, gab es auch oft bei Zwergen und Gnomen.

Hier ging es wohl am besten: Die wenigsten Probleme hatten wohl die Nachtelfen und die Untoten. Das sind interessanterweise genau die beiden Startgebiete, die auf dem Kontinent der jeweils „anderen“ Fraktion liegen.

Sowohl bei den Nachtelfen als auch bei den Untoten gibt es die wenigsten Berichte darüber, dass es zu voll gewesen wäre. Es haben sich sogar einige Spieler gezielt dorthin aufgemacht, um ungestört zu questen.

Wie voll war es überhaupt?

Generell war der Ansturm auf WoW Classic aber deutlich größer als offenbar von Blizzard geplant. Obwohl man mit neuen Servern erst zurückhaltender sein wollte, sind bereits vier neue, deutsche Server online gegangen.

Der Hype für WoW Classic wurde anscheinend unterschätzt. Mittlerweile verteilt sich die Masse der Spieler zwar etwas besser auf die Server, Warteschlangen gibt es aber wohl immer noch – wenn man sie nicht umgeht:

So vermeidet Ihr ewige Warteschlangen in WoW Classic
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