Dank WoW Classic verlieren die Piraten-Server massiv an Spielern

Hat WoW Classic das Ende der Privat-Server eingeläutet? Es scheint zumindest so, denn die Spielerzahlen schwinden.

World of Warcraft Classic ist nun seit etwas mehr als zwei Wochen veröffentlicht. Während die offiziellen Server aus allen Nähten platzen und es noch immer in den Abendstunden zu langen Warteschlangen kommt, verliert eine andere Art von Servern gerade massiv an Spielern: Piraten-Server oder auch Privat-Server. Das zumindest berichten die Kollegen von Kotaku, die sich mit den Betreibern dieser Server ausgetauscht haben.

Privat-Server büßen Spieler ein: Seit dem Release von WoW Classic schwindet die Spielerzahl auf Privat-Servern. Einige, wie „Light’s Hope“ haben sogar komplett geschlossen, was von manchen Verantwortlichen als „Entlastung“ gesehen wird. Die lange Arbeit hätte nun ein Ende. Man sei aber ein bisschen stolz auf das Geleistete, denn das jahrelange Engagement der Betreiber und Spieler von solchen Privat-Servern hätten überhaupt dazu beigetragen, dass es heute WoW Classic geben würde. Immerhin hatte Blizzard sich sogar mit den Entwicklern vom wohl größten Privatserver, Nostalrius, getroffen.

Nostalrius Blizzard Team Foto
Nostalrius und die Mitarbeiter von Blizzard.

Die beiden Privatserver Kronos und Elysium, die zuvor extrem beliebt waren, haben inzwischen 25% ihrer Spielerschaft verloren. Die Betreiber gehen davon aus, dass diese Zahl in den nächsten Wochen auf 50% bis 60% ansteigt.

Weniger „Angst“ auf offiziellen Realms: Ein Grund für den Abzug der Spieler wird sein, dass offizielle Server als Ganzes „runder“ laufen, weniger Fehler und Bugs aufweisen. Außerdem gibt es hier den offiziellen Support von Blizzard und nicht die Gefahr, dass der Server plötzlich geschlossen wird und man all seinen Fortschritt verliert.

Manche bleiben Privat-Servern treu: Allerdings gibt es auch einige Fans von Privat-Servern, die an diesen hängen und nicht bereit sind, auf die offiziellen „WoW Classic“-Realms zu wechseln. Gründe dafür nennen sie mehrere, wie etwa:

Außerdem gibt es noch die Sorge, dass Acitvision Blizzard nachträglich Lootboxen oder andere Arten der zusätzlichen Monetarisierung in WoW Classic einführen wird, weshalb sie lieber bei Privat-Servern bleiben, bei denen das ausgeschlossen sei.

In jedem Fall nimmt die Spielerzahl auf privaten Servern ab – ob sie ganz verschwinden, ist aber eher unwahrscheinlich. Der Hype rund um WoW Classic scheint ungebrochen. Auch zwei Wochen nach dem Release kommt es noch regelmäßig zu Warteschlangen beim Einloggen.

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Quelle(n): kotaku.com
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