Blizzard verspricht, das „War“ zurück in Warcraft zu bringen

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Der Krieg soll in World of Warcraft wieder mehr in den Vordergrund rücken. Das soll schon in der nächsten Erweiterung geschehen.

Die Community von World of Warcraft ist ziemlich divers. Nicht nur gibt es Spielerinnen und Spieler aus allen Altersgruppen und sozialen Schichten, sondern auch die Interessen sind bunt gemischt. Während einige vor allem PvP wollen, interessieren sich andere für die Story und wieder andere wollen sich einfach im Housing austoben.

Doch ein Kritikpunkt, der aus vielen Richtungen immer häufiger kam, war die Anmerkung: Was ist eigentlich mit dem „War“ in Warcraft geworden? Was genau man damit kritisiert, ist unterschiedlich. Einige sehnen sich nach dem Konflikt zwischen Horde und Allianz, andere wollen wieder übergroße Armeen sehen, die gegeneinander kämpfen, egal zu welchen Fraktionen sie gehören und wieder andere wollen einfach mehr Geschichten, die nicht mit einem „Happy End“ enden.

Auf der BlizzCon 2026 wurde klar gesagt: „Wir stecken das War zurück in Warcraft!“

Holly Longdale verspricht, dass es wieder mehr Krieg gibt

Was wurde auf der BlizzCon zu The Last Titan gesagt? Im Grunde sehr wenig. Ion Hazzikostas, der Game Director, hat sich beinahe schon etwas dafür entschuldigt, dass sicher manche große Erwartungen hatten, dass The Last Titan enthüllt werde. Doch mehr als einen kleinen Teaser gab es nicht. Den Teaser könnt ihr hier sehen:

Video starten
WoW: The Last Titan – Ein Koloss im Teaser-Trailer für die neue Erweiterung

Direkt nach dem Trailer kam jedoch Holly Longdale auf die Bühne. Sie sagte in Reaktion auf den Teaser (auf YouTube):

Der große Kerl kommt mit Freunden. Das ist die Stimmung, in die Warcraft sich bewegt. Wir haben euch gehört. Wir stecken das „War“ zurück in Warcraft. Armeen, Schlachten, Blutvergießen, Überleben. Das schlägt den Bogen zu den Geschichten, die das alles hier begonnen haben.

Danach richtete Holly ihre Aufmerksamkeit hin zu Warcraft III, doch es war offensichtlich, dass sie mit den Worten auch World of Warcraft einschloss.

Wie genau man denn den Krieg in (World of) Warcraft zurückbringen will, wurde daraus zwar nicht deutlich, aber es dürfte Hoffnung für die Zukunft machen, für all jene, die mit dem modernen WoW vielleicht aus dem Grund nichts mehr anfangen können.

Cortyn meint: Ehrlich gesagt waren das Worte von Holly Longdale, die mich ein wenig verwundert haben. Denn aus meiner Sicht hat World of Warcraft nie den Krieg aus den Augen verloren. Egal ob es Battle for Azeroth oder sogar Shadowlands war – im Kern stand immer ein großer Konflikt, eine Art Krieg. Lediglich Dragonflight hatte sich davon ein wenig verabschiedet und fühlte sich eher wie eine „Urlaubserweiterung“ an, die aber auch dringend notwendig war, um WoW auf einen neuen Pfad zu bringen.

Doch ich nehme das Versprechen positiv auf. Wenn mit The Last Titan (und darüber hinaus) die Konflikte zunehmen, die Politik zwischen den Völkern und auch ihren Unterschieden wieder einen größeren Fokus einnimmt, würde mich das freuen. Denn die Homogenisierung der einst so unterschiedlichen Völker von World of Warcraft kritisiere ich schon sehr, sehr lange …

Kommentare

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10 Kommentare
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pineapple-express

Ich hoffe, dass Ion Hazzikostas und Holly Longdale nichts mit WoW Forever zu tun haben werden. Ich könnte gut auf beide verzichten. Sollen sie bei Retail blieben. Aber das bleibt ein Wunschtraum. WAR können wir in Forever wieder aufleben lassen.

Huehuehue

Holly Longdale ist Executive Producer WORLD OF WARCRAFT und Ion Hazzokistas ist Senior Game Director WORLD OF WARCRAFT. Als ich das letzte Mal nachgesehen habe, hieß Forever “World of Warcraft Forever”. Vielleicht erkennst du da ja irgendein Muster.

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Huehuehue
Geroniax

Also das Elfen gekuschel in Midnight ist auch kaum auszuhalten. Ich bezweifle das der Fraktions-Krieg nochmal groß ausbricht so wie in MoP oder BfA, darüber hinaus mal sehen was so kommt. War von der Blizzcon was den Retail part betrifft sehr enttäuscht, da gab es quasi nichts neues das nicht schon im Vorfeld von Dataminern richtig erfasst wurde.

Huehuehue

Was genau hätte da denn auch anderes gezeigt werden sollen, ohne den Ausgang der Story der nächsten Patches (wir sind gerade erst Mitte dieses Addons) schon massiv zu spoilern (und sowohl das rogue-like und das neue Remix waren ziemlich überraschend)?

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Huehuehue
Geroniax

Ich kritisierte das alles genau so kommt wie man es sich mit Hilfe der Daten herleiten konnte. Es ist eine Sache, nur den Namen einer Fraktion in den Daten zu finden, aber nochmal eine anderen die Verlauf der Story aufs Grobe voraussagen zu können. Das gleiche Thema hatten wir ja zuletzt mit 12.1, bei dem auch Monate vorher klar war das Zul’Jan der Auslöser für Ula’tek sein wird.

Blizz ist einfach was die Story angeht extrem einfallslos geworden.

Wotlk Remix war auch kein Riesen Geheimnis. Der Chat vom Stream war voll davon, noch bevor es eine Ankündigung gab. Nur der Rogue-like Modus kam überraschend, ist mir dann aber trotzdem zu wenig um das nun als “gute Retail News” abzuhaken.

Kyriae

Ich mag Leute, die kritisieren ohne ordentlich Informationen zu haben. So sehr kuscheln die Elfen da nicht miteinander.
Due Nachtelfen und Nachtgeborenen gehen sich aus dem Weg, die Leerenelfen werden gerade so geduldet von der Chefetage, von den Bürgern dürfen die sich Beleidigungen anhören. Die Windläufer und der Sonnenhäscher haben einen Burgfrieden.
Wenn du Allianzspieler bist, wirst du ständig angefeindet von den NPC.
Die Blutelfen und Amani können sich nicht wirklich leiden. Wäre Liandrin nicht, würden die sich an die Gurgel gehen. Etc

Vielleicht etwas mehr als nur die Kampagne spielen

Geroniax

Also mein Nachtelfen Dämonenjäger wird seit beendigung der Kampagne nicht mehr angefeindet. Der kriegt von den Wachen zu hören “Du scheinst ja doch ein wenig mit Teufelsmagie umgehen zu können” was aus dem Mund eines Blutelfen ein Lob ist.

Die Leerenelfen werden auch nicht nur einfach so ein wenig geduldet. Sie dürfen Silbermond wieder ihr zuhause nennen, genau so der Silberbund. Das die Bevölkerung das erst noch akzeptieren muss ist klar, aber für die “Führung” ist das erstmal gesetzt.

Die Amani Trolle haben noch vor ein paar Monate den Immersangwald angegriffen, natürlich ist Lor’thema nicht gleich überzeugt davon das man ihnen trauen kann, vor allem wenn ein Amani der Auslöser für die aktuellen Probleme rund um Ula’tek ist.

Die Entwicklung der Story ist ja absolut nicht von der Hand zu weisen. Man sehe sich nur mal die neuste Story im Arathihochland an, oder das ein Ork nun zu den Söhnen Lothars gehört – jene Gruppe die sich dazu verschworen hat die Orks aus Azeroth zu vertreiben. Trollbann, der größte aller Ork-Hasser, trinkt Tee mit Eitrigg.

Vielleicht solltest du dich mal mehr mit den aktuellen Geschehnissen auseinander setzen in WoW. Einen offenen Konflikt gibt es nicht mehr, und ein paar Anfeindungen von Wachen sind nun wirklich kein Grund zu sagen das alles beim alten ist.

Huehuehue

Wobei 35 Jahre (32 Jahre seit Warceaft + 3 Jahre Time Skip von Drachenlande) absolute Feindschaft, während man immer und immer und immer wieder eng zusammenarbeiten muss, um nicht vollständig ausgelöscht zu werden, ohne dass die immer darin verwickelten Protagonisten etwas daraus was lernen würden, wäre dann aber halt auch ziemlich unrealistisch.

Geroniax

In der Realität aufjedenfall, aber Warcraft ist Fiktion. In Warcraft gab es immer Konflikte zwischen den Völkern mit kurzen Waffenruhen um das große Böse aufzuhalten, aber diese Waffenruhen hielten nicht lange. Im Moment sehe ich nicht wie sich das in den nächsten Jahren sinnvoll ändern wird.

Vermutlich wird das Arathi-Imperium das ganze etwas aufheizen, aber am Ende wird Anduin und Co. einsehen das sie mit der Horde weiter zusammen arbeiten müssen um gegen das böse Imperium zu kämpfen. Entweder das, oder das Imperium wird von innen heraus zu etwas gutem gemacht, vermutlich durch die Lothar Frau (Namen entfallen).

Und das die Fraktionen eng zusammen arbeiten müssen um nicht ausgelöscht zu werden ist bzw. war nicht immer so. Ich weis nicht ob es noch Canon ist, da Blizz ja ganz gerne die Story ändert wenn mal wieder ein kleines Detail vergessen wird (Korrumpierter Sageras anybody?), aber manche große Bedrohungen wurden, in der Lore, bestimmten Fraktionen zugeschrieben. So ging das Ende von Onyxia, Kel’thuzad oder Kil’jeaden (BC) auf das Konto der Allianz, die Horde darf sich dafür Nefarian (Classic), Ragnaros oder G’hunn auf die Fahne schreiben. N’zoth oder Argus gingen auf das Konto beider Fraktionen bzw. von neutralen Fraktionen wie dem Argentumkreuzzug.

Wäer zu begrüßen, ich finde die Story aktuell in Retail wirklich langweilig…

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