WoW: 47.000 Gold pro Stunde farmen – Geht das wirklich?

Ein YouTuber verspricht mit seiner Farm-Methode 47.000 Gold die Stunde in World of Warcraft. Wir haben nachgeschaut, was da wirklich dran ist.

Gold verdienen ist ein immerwährendes Thema in World of Warcraft. Jeder Spieler will Gold haben, vor allem, weil legendäre Gegenstände, Fläschchen und Bufffood durchaus ins Geld gehen können. Doch wie kann man effektiv Gold farmen? Guides, Tipps und Tricks gibt es viele, aber nicht alle funktionieren wirklich gut.

Heute schauen wir uns eine Strategie vom YouTuber Æxitus der Mönch an, der in einem seiner jüngsten Videos verspricht, dass man 47.000 Gold die Stunde in World of Warcraft farmen kann.

Was schlägt der YouTuber vor? Æxitus schlägt vor, sich einen Charakter mit dem Beruf Bergbau zu nehmen und damit Suramar in Legion unsicher zu machen. Im Nordwesten des Gebiets farmt er hier in einer nahezu kreisförmigen Route ohne Unterlass Leysteinerz und Teufelsschiefer. Das waren die beiden Haupt-Erze während der Erweiterung Legion, die im Grunde für fast alle Rezepte gebraucht werden, die von Schmieden oder Ingenieurskünstlern hergestellt werden können. Auch diese Berufe solltet ihr mit Twinks abdecken.

Um das Farmen zu Beschleunigen, solltet ihr dabei Items wie die „Dämonenstaglsteigbügel“ und „Dunkelmond-Feuerwasser“ verwenden, was die Abbaugeschwindigkeit reduziert und dafür sorgt, dass ihr zum Abbauen nicht vom Reittier absteigen müsst.

Relevant sind hier allerdings zwei, bzw. drei Items, die ihr basteln könnt:

  • Automatikhammer: Der Automatikhammer ist quasi ein Reparatur-Bot, der von Ingenieuren gebaut werden kann. Ihr könnt ihn überall verwenden, um eure Ausrüstung und die der Gruppe zu reparieren. Das funktioniert auch in Raids oder „Mythisch+“-Dungeon – vor allem dort, wo man ansonsten nicht auf Reittiere steigen kann und diese Art der Reparatur ausgeschlossen ist.
  • Dämonenstahlbarren: Diese Barren werden aus Teufelsschiefer und Leysteinerz hergestellt und wurden damals für Rüstung gebraucht. Allerdings gibt es auch ein weiteres lukratives Rezept, das diese Barren benötigt.
  • Stahlgebundener Verschlinger: Das ist ein Reittier, ein felgrüner Kernhund. Schmiede können diesen herstellen, benötigen dafür allerdings viele Ressourcen. Neben den Dämonenstahlbarren brauchen die Schmiede auch noch viel Blut von Sargeras sowie einige andere Ressourcen aus Weltquests. Das Rezept für dieses Reittier hinterlässt Tychondrius in der Nachtfestung – der kann auf Stufe 60 solo bezwungen werden.

Das „Blut von Sargeras“ für den Stahlgebundenen Verschlinger dürfte das größere Problem sein, da ihr satte 50 Stück davon braucht. Doch auch hier könnt ihr effektiver vorgehen. Haltet nach Weltquests und Legions-Invasionen Ausschau, die diese Ressource direkt gewähren. Alternativ könnt ihr die Weltquests abschließen, die euch viele Hundert Ordensressourcen geben, denn diese Ressourcen könnt ihr zu Blut von Sargeras in eurer Ordenshalle umtauschen.

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Wieso sollte das funktionieren? Die Inhalte von Legion sind schon weitestgehend veraltet, weshalb sich, abgesehen von Spielern während der Level-Phase, nur noch wenige Leute dort aufhalten. Ihr habt also im besten Fall ein ganzes Farmgebiet für euch alleine und könnt viele hundert Erze pro Stunde erbeuten, was sich in entsprechend vielen Automatikhämmern niederschlägt.

Die Gegenstände, auf die ihr es bei der Herstellung abgesehen habt, sind darüber hinaus auch weiterhin sinnvoll. Ein Reparatur-Bot wird weiterhin oft benötigt und verkürzt Wartezeiten für Raid- und Dungeon-Spieler.

Nachfrage für die Items entscheidet über den Gewinn

Kommt man damit wirklich auf 47.000 Gold die Stunde? Hier muss man wohl mit einem klaren „Kommt darauf an“ antworten. Grundsätzlich lässt sich der Goldbetrag sicherlich erfarmen, doch müssen genug Abnehmer für die Gegenstände, wie die Hämmer oder das Reittier, gefunden werden. Die Einnahmen werden von Realm zu Realm schwanken.

Das Suchen von Abnehmern kann durchaus mehr Zeit in Anspruch nehmen, wer seine Items aber immer wieder brav ins Auktionshaus stellt, sollte die früher oder später auch loswerden.

Corehound Mount Fel Trans
Das schicke Reittier braucht noch so manch einer – es wird gut dafür gezahlt.

Besonders bei dem Reittier dürfte es sich anbieten, das auch gelegentlich im Handelschannel anzupreisen. Denn schicke Dinge, wie große Mounts verkaufen sich am besten, wenn mögliche Sammler sie direkt einmal anklicken und sehen können – der Handelschannel ist da euer Freund.

Prüft am besten aber schon vor dem Farmen, ob das Reittier oder der Automatikhammer bei euch auf dem Realm bereits in Massen angeboten wird. Sollte das der Fall sein, könnte es deutlich schwieriger werden, Abnehmer zu finden oder ihr müsst den Preis ordentlich drücken.

Mit welcher Methode verdient ihr gerade euer Gold in World of Warcraft? Habt ihr einen Trick, den ihr anderen Spielern mit auf den Weg geben wollt?

Shadowlands muss noch einige Fragen beantworten – die 5 wichtigsten haben wir hier.

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Jonny

Ich mach seit legion nix andtes als automatikhammer zu verticken.

Man unterschätzt das ganze.
Die dinger gehen echt weg wie “warme semmel”
Aber auf meiner Server “Blackrock” ist der preis pro hammer bei ca 399 g fragt sich obs das wert ist.

Die dämonensteigbügel gehen kaum bis gar nicht. Hab in der letzten woche knapp 7 stück für insgesamt 7 k verkauft. Lohnt den aufwand nicht.

Das mount liegt derzeit bei 50-90 k auf blackrock. Kannst vergessen kauft keiner. Bekomme das seit 2 wochen nicht los selbst wenn ich 1-2 unterm billigsten reinstellen.

Das reine erz kauft auch keiner.
Weiß ja ned wo der typ spielt aber ein high pop server scheint für so ne guide der falsche punkt zu sein.

Mein tipp an euch farmt ein wenig von dem BFA erz Moenlity erz oder wie das zeug heißt stellt die hufeisen her und dann soll ein vz aus bfa die Reittierausrüstung herstellen wos für bodenmounts +20% speed gibt. Die dinger gegen für 1,5 k das stück gut weg.

Wer rang 3 bergbau und rang 3 schmied und rang 3 vz rezept hat. Kann massig gold machen.

Zuletzt bearbeitet vor 7 Monaten von Jonny
Nightstalker314

An reinem Materialwert sind es aktuell eher 25-30k pro Stunde. Alles andere hat mit überzogen hohen Preisen auf diversen Servern zu tun. Des weiteren geht der Markt eh bald zu Grund, da Gunshoes nicht mehr gebraucht werden.

butalive

Klingt nicht nach viel. Es gibt auf Youtube seit mehreren Jahren Videoguides die 100.000 – 200.000 Gold pro Std. versprechen und plausibel klingen.

Mein Rekord war kur vor BfA 1,5 Millionen für ca. eine Stunde Farmaufwand. Ich habe relativ schnell das Chromatische Schwert erfarmt, welches ich zu der besagten Summe abzgl. AH-Gebühren per AH verscherbelt habe. Das war ein wichtiger Baustein für den AH-Saurus.

NewClearPower

Ab und zu farme ich etwas Osmenit Erz in Nazjatar. Da ist kaum etwas los und man findet reichlich Erze. Bei mir auf dem Server ist das Erz regelmäßig über 300g pro Stück wert.

Das beste Verhältnis von Zeit/Gold habe ich aber beim Boosting.
Ein +15 run bringt mir ~46500g ein (i.d.R 35-40 Minuten insgesamt). Ein Ebene 8 Thorgast Boost bringt mir ~150.000g ein (30-50 Minuten, kommt auf den Wing an und ob der Käufer mitspielt).

alfredo

wer is denn so dumm und zahlt 150k für torghast xD

NewClearPower

Gibt genug, die ihren frischen Level 60 Twink durch Ebene 8 haben wollen, damit sie die Seelenasche bekommen.
Gibt auch Leute, die zahlen über eine Mio Gold für Castle Nathira HC mit 3 ViP Tradern.

Daniel (Comp4ny)

Oder man gibt 20,00 € bei Blizzard aus und bekommt je nach Server zwischen 120.000 – über 200.000 Gold in ca. 1 Stunde. Je nachdem auch schneller wenn die WoW-Marke schneller verkauft wird.

Für die ganz faulen Menschen ^^

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