Jetzt musste N’Zoth in WoW sich endgültig geschlagen geben. Es brauchte nur 20 Tanks, um ihn auf mythischer Schwierigkeit zu bezwingen.
Zum Ende einer Erweiterung ist in World of Warcraft für gewöhnlich alles ein bisschen verrückter. Es gibt seltsame Vorgehensweisen bei Bossen und manch ein System läuft komplett aus dem Ruder, weshalb verrückte Rekorde möglich sind. Jetzt wurde der wohl letzte „Erfolg“ dieser Art abgeräumt. N’Zoth wurde auf höchster Schwierigkeit bezwungen – nur von Tanks.
Was ist passiert? Eine Raidgruppe aus 20 Tanks hat es geschafft, N’Zoth auf mythischer Schwierigkeit zu bezwingen. Sie hatten also weder traditionelle Schadensverursacher, noch Heiler in der Gruppe dabei und mussten sich komplett auf ihre tankenden Kollegen verlassen.
Ein Video von dem Kill gibt es leider nicht, die Log-Daten des Kampfes sind allerdings auf Warcraft-Logs einsehbar. Vielleicht wird ein Video ja noch nachgereicht.
Hohe Verderbnis macht es möglich
Wie haben sie das geschafft? Grundsätzlich haben die 20 Tanks dafür die gleiche Strategie genutzt, die auch schon in den vorherigen Rekorden dieser Art verwendet wurde. Der meiste Schaden wird durch den Verderbnis-Effekt „Zwielicht-Verwüstung“ ausgeteilt. Die Menge des Schadens wird durch die maximalen Lebenspunkte des jeweiligen Charakters bestimmt. Verdernis-Effekte könnt ihr euch übrigens direkt bei MUTTER kaufen.
Genau diese maximalen Lebenspunkte werden aber durch Essenzen vom Herz von Azeroth noch gesteigert. Besonders „Stärke des Wächters“ erhöht die Lebenspunkte um 3% und ist stapelbar – bei 20 Tanks bedeutet das also einen Boost von satten 60%. Deshalb haben die Spieler Lebenspunkte, die weit in den Millionenbereich hineinragen.
Mit der nächsten Erweiterung Shadowlands dürften solche Rekorde – zumindest zu Beginn – nicht mehr möglich sein.
Warum brauchten sie keine Heiler? Die Eigenheilung von Tanks ist in Battle for Azeroth ziemlich hoch. Da Tanks ohnehin deutlich weniger Schaden als andere Charaktere erleiden, konnten sie die Aggro des Bosses einfach „herumreichen“, während die anderen Spieler sich langsam wieder hochheilten. Besonders Azerit-Fähigkeiten helfen hierbei massiv und sorgen für eine solide Eigenheilung, die durch unterschiedliche Fähigkeiten ergänzt wurde.
Was haltet ihr von dieser Leistung? Cool und beeindruckend? Oder ist es albern, dass so etwas überhaupt möglich ist?

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Ehre wem Ehre gebührt.
Etliche grp bekommen das nicht mal auf nhc, trotz ähnlicher gs und ständigem gelaufen, nicht auf die Kette.
Ist doch lustig, dass man zum Ende vom Addon seinen char richtig imba machen kann.
Im competitive PvP (gewertet) hat das meiner Ansicht nach aber nichts verloren.
Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass ich das mal schreibe, aber: Ich wünsche mir Titanforging zurück!
Wer hätte gedacht, dass Blizzard auf diese nervige Mechanik noch einen draufsetzen kann.
vermurkste Mechanik