Die wichtigste Regel in DnD benutze ich in jeder Session, aber sie steht in keinem Buch

Pen-and-Paper ist ein richtig spannendes Hobby. Genau deshalb gibt es dutzende Bücher, die die verschiedensten Systeme und Regeln bis ins kleinste Detail beschreiben, um Spielern und Spielleitern eine bestmögliche Erfahrung zu bieten. Aber eine fehlt unserem Tech-Autor und Meganerd Jan Hartmayer. 

Regeln gehören zu Dungeons and Dragons. Seit Jahrzehnten gibt es die verschiedensten Werke dazu und Gamer benutzen unterschiedlichste Varianten tagtäglich. Diese Varianz macht für mich den Charme des Hobbys aus. 

Will ich eine Standard-Runde nach dem 5e-Regelwerk zocken, kein Problem. Hab ich Lust auf etwas mehr Horror und Mystery, dann schnappe ich mir ein Cthulhu-System und lege los. Auch Sci-Fi- und Spiele-Varianten wie zum Beispiel Avatar Legends gibt es zur Genüge.

Doch bei fast allen dieser Regeln fehlt mir tatsächlich eine ganz bestimmte. Ohne sie könnte ich gar kein Pen-and-Paper zocken. Sie beeinflusst das Geschehen so stark wie kaum eine andere. Ich rede natürlich von der Rule of Cool

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Spielspaß geht vor!

Die Rule of Cool besagt, dass ein Dungeon Master oder Spielleiter in bestimmten spannenden Momenten zugunsten des cooleren Momentes entscheiden soll. Unabhängig davon, was die Würfel anzeigen.

Es geht im Kern also darum, dass der Spielfluss nicht behindert wird und Spieler die Möglichkeit haben, coole Aktionen durchzuführen. Ihr wolltet doch bestimmt schon zig Mal einen Feind mit einem speziellen Finisher töten oder ein Rätsel mit einer unorthodoxen Methode lösen. 

Deswegen sollte ein aufmerksamer und guter Dungeon Master immer die Augen nach solchen Momenten offen haben und nach eigenem Ermessen entscheiden. Ein Beispiel: Es fehlen dem Spieler zwar 2 Würfelpunkte für die Aktion, aber sie ist wichtig für den Spielverlauf und deswegen erlaube ich sie trotzdem. 

Es gibt verschiedenste Spielsysteme, die unglaublich viel Spaß machen und die ich jedem Pen-and-Paper-Liebhaber empfehlen kann. 

Absprache ist verdammt wichtig! 

Ebenso wichtig wie Regeln ist aber die Kommunikation mit euren Spielern. Vor einem Spielstart sollten grundlegende Dinge wie System, Regelwerk und Sonderfunktionen geklärt werden. 

Denn nichts stört eine Runde DnD so stark wie Spieler, die mit ihrem Dungeon Master über Kleinigkeiten streiten. Damit verlieren alle Beteiligten ihr Interesse in Sekunden. 

Die Rule of Cool kann aber auch mit Konsequenzen gespielt werden, wen man Gamern eine High-Risk-, High-Reward-Situation bieten möchte. Sagt dazu einfach vor einer riskanten Aktion, dass die betreffende Person sie zwar normalerweise nicht ausführen könnte, ihr aber aufgrund der tollen Idee einen Versuch schenkt. 

Sollte sie scheitern, gibt es aber Konsequenzen. Wie stark diese sind, hängt von euch ab. Ich persönlich finde, dass Leiter aufmerksame und innovative Spielzüge belohnen sollten. Egal, ob das nun in den Session-Plan passt oder nicht. Denn nichts macht Mitspieler glücklicher, als eine unmögliche Situation doch noch zu lösen. Neben einem System ist auch noch die Klasse extrem wichtig für einen reibungslosen Lauf: Dungeons & Dragons: Das sind die Lieblingsklassen der MeinMMO-Redaktion – Welche ist eure?

Was denkt ihr über Sonderregeln? Nutzt ihr sie in euren Sessions? Seid ihr ein Fan oder bevorzugt ihr lieber strikte DMs? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.

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