Warum sich jetzt Fans von Ultima Online auf Legends of Aria freuen

Legends of Aria scheint laut der Alpha und der Closed Beta das zu werden, was sich Fans des MMORPG-Klassikers Ultima Online schon sehr lange erhoffen. Und bald ist Early-Access-Start.

Eine riesige Sandbox, in der jeder das sein kann, was er möchte. Kontrolliertes PvP mit offenen Zonen und geschützten Bereichen und die Möglichkeit, sogar eigene Welten mit eigenen Regeln zu erstellen – wird Legends of Aria ein Traum für UO-Fans?

Legends of Aria Steam Dragon

Ein klassisches Sandbox-MMO

Was ist Legends of Aria? Das MMORPG ging aus dem Sandbox-Onlinespiel Shards Online hervor, hat sich über die Jahre aber stark verändert.

  • Ihr seid in der großen Fantasywelt Celador unterwegs.
  • Hier bestimmt ihr anhand von Skills, welche Rolle ihr einnehmen möchtet. Ihr dürft Krieger, Magier oder auch einfach nur Handwerker sein. Wer möchte, betreibt eine Taverne oder führt ein Unternehmen.
  • Die Erkundung der Welt spielt eine große Rolle. Ihr erforscht die offenen Gebiete frei und findet dort Schätze oder kämpft gegen Monster.
  • Gruppenspiel ist essentiell. In einer Party oder sogar eine Gilde kommt ihr deutlich besser voran.
  • PvP ist zwar wichtig, findet aber hauptsächlich in speziellen Gebieten statt. In den anderen Areale seid ihr geschützt.
  • Ihr könnt sogar ganze Städte verwalten.
  • Legends of Aria wird von Veteranen entwickelt, die zuvor an Ultima Online arbeiteten. Entsprechend versprüht das MMORPG auch die Atmosphäre des Klassikers.

Wann startet das Onlinespiel? Die Entwickler haben nun bekannt gegeben, dass die Early-Access-Phase am 4. Dezember über Steam beginnt. Über die offizielle Website ist es möglich, dass ihr euch im Vorfeld Gründerpakete kauft, die euch beispielsweise einen Headstart ermöglichen.

Legends of Aria Steam Crafting

Mods und eine Zukunft für Ultima Online

Was macht Legends of Aria besonders? Es gibt gleich mehrere herausstechende Merkmale.

  • Spieler kaufen sich auf Wunsch die Möglichkeit, eigene Welten erschaffen zu können. Diese gestalten sie nach den persönlichen Vorstellungen und vergeben auch eigene Regeln. Eine Welt kann beispielsweise auf PvE ausgerichtet sein, eine andere auf PvP. Andere Spieler besuchen diese Welten dann.
  • Spielern ist es möglich, eigene Server zu verwalten, auf denen sie eigene Regeln festsetzen.
  • Legends of Aria lässt sich komplett „modden“ und wird als „moddable MMORPG“ vermarktet. Die Spieler erschaffen also auf Wunsch ihr eigenes MMORPG.
  • Mit Celador besitzt das Spiel aber auch eine offizielle Welt, die stetig erweitert werden soll.
Legends of Aria Steam Treasure Hunting

Warum sind gerade Ultima-Online-Fans so heiß auf das MMO? Legends of Aria besitzt sehr viele Spiel-Elemente, die Ultima Online ausgemacht hat.

  • Eine riesige Sandbox-Welt
  • Das offene PvP
  • Ein skillbasiertes Charaktersystem
  • Gruppenspiel
  • Viele Freiheiten, was die eigenen Möglichkeiten im Spiel angeht

Daneben bietet die Option, eigene Welten mit eigenen Regeln erschaffen zu können gerade der UO-Community die Möglichkeit, eine Art Ultima Online 2 zu erschaffen. Und genau das ist momentan auch geplant. Unter dem Namen „Legends of Ultima“ entsteht derzeit die Fantasywelt Britannia neu, die so nah wie möglich am Original umgesetzt wird. Über einen eigenen Server wollen die Entwickler dann ein neues Ultima Online ins Leben rufen.

Legends of Aria: Das „Anti-WoW“ – Kein Händchenhalten in der Sandbox
Autor(in)
Quelle(n): MassivelyOP
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Quickmix
Quickmix
1 Jahr zuvor

Top!

Damian
Damian
1 Jahr zuvor

Schöne Animationen und tolles Grafikdesign für ein Spiel aus den 90ern… Oh wait…!

Keragi
Keragi
1 Jahr zuvor

Ich spiele gerade pathfinder kingmaker da ist auch nicht viel mit extrem realistischer Grafik, animationen oder RTX on krams aber es zieht mich sehr in seinen Bann. Hier könnte es ja auch sowas werden, ich meine die sagten mal das sie gar nicht die Kapazitäten auf Grafik legen ist für ne kleine Indie Buder auch sicher nicht machbar, verstehe dich aber. Im grunde bauen sie ja auch nur ein konstruckt sodas modder Welten erschaffen können.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Schauen wir mal, damals gab sie es noch nicht, womit sie heute sicherlich Probleme bekommen werden… Was ich meine? Einige nennen es den Krebs der MMO’s

Mal schauen

Dahoo
Dahoo
1 Jahr zuvor

Ich lese diesen Artikel und bin begeistert….
Ein MMO mit der Möglichkeit festzulegen ob PvP oder PvE , mit Servern ähnlich dem Prinzip von Conan Exiles und ARK.
Jetzt wird hier an der Grafik genörgelt… Also mal ehrlich… wen hat bei den wirklichen Klassikern den die Grafik interessiert. Ok, ist natürlich klasse wenn die top ist, aber so schlecht finde ich das gesehene jetzt nicht. Etwas D2 oder Torchlight 1 mäßig. aber hey,
wenn das Game diese Versprochenen Aspekte Liefert gehe ich gerne Grafisch 20 Jahre zurück grin und wer weiß ob sich da nicht auch noch etwas bewegt.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

an den Klassikern war die Grafik zur ihrer Zeit Top. Aber das vergessen die meisten heute

Dahoo
Dahoo
1 Jahr zuvor

Deswegen rede ich auch von 20 Jahren zurück…
Weils vergessen wurde -.- . bitte zuende lesen…

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Hab ich. Am Anfang warst du aber in der Gegenwart und hast die Grafik verteidigt. Ich auch

Ich habe dir also zugestimmt. Bitte auch zuende lesen smile

Dahoo
Dahoo
1 Jahr zuvor

Ah ok grin

Skyzi
Skyzi
1 Jahr zuvor

Für mich evtl ein wenig zu klassisch die Grafik ist naja bescheiden, aber die Idee wenn auch wirklich so wie erwähnt ist natürlich top.

Joss
1 Jahr zuvor

Der Trailer, obwohl bescheiden und ohne viel Gewitter, ist seit Jahren der erste, der mich für einen Online-Rollenspiel-Titel interessiert. Das ist auch genau der Grafikstil (Oldschool- bzw. Pillars-Look mit noch Luft nach Oben), den ich mir in so einem Spiel wünsche. Eben kein First-Person und Kämpfe wie im Ego Shooter. Dafür dann aber Aufmerksamkeit für die spielerischen Möglichkeiten selbst, dass man sich in der Spielewelt seinen eigenen Weg suchen kann. Leider ohne tradierten Erzählkosmos, mal sehn, wie sich das liest und spielt. Das in weiten Teilen offene PvP begeistert mich weniger, aber das schaue ich mir näher an, wie sich das entwickelt. Wird es gut gemixt, gibt es wie in EVE Online den besonderen Kick auch für Leute ohne PvP-Schwerpunkt. Und das alles ohne das Ausbluten von Hoffnungen und Passionen wie bei SotA. Das rechne ich dem Studio positiv an.

Dahoo
Dahoo
1 Jahr zuvor

Mensch Joss, wir mal komplett einer Meinung ^^

Albaster
Albaster
1 Jahr zuvor

Ja, gespannt darf man bleiben. Aria erinnert mich vom Look her spontan an Albion Online, ich mag diese Perspektive mit den taktischen Möglichkeiten auch ganz gerne, vor allem die Möglichkeiten außerhalb des Kampfes interessieren mich sehr. Nach dem Desaster um SotA bin ich da eher vorsichtig optimistisch, denn auf dem Papier klingt alles gut. Der fehlende Erzählkosmos, ja ausgearbeitete (vor allem integrierte) Lore wäre immer ein Mehrwert.

Da gibt es zwar Projekte, wie CoE die während der Entwicklung ein Lore-Gerüst aufbauen, wird da aber wohl eher outgame den Rahmen schmücken. Und ich bin dann doch der Spielertyp, der das im Spiel erleben möchte, abseits des Bekannten, deshalb hatte ich ja große Hoffnungen in SotA.

Nach TSW waren das EVE und HdRO – und in beiden Titeln habe ich mich, bedingt der großartigen Hintergrundwelten, dann doch eher in Literatur außerhalb der Spiele verkrochen. EVE zu viel Sandbox und HdRO zu themeparkig, ich hoffe da auf ein Spiel, was einmal beide Ausrichtungen elegant verknüpft, denn das ist definitiv möglich. Ob es dann die Spieler wollen, ist wieder eine andere Frage…

Joss
1 Jahr zuvor

“ Aria erinnert mich vom Look her spontan an Albion Online, ich mag diese Perspektive….“

Na ja, also eigentlich ist das die tradierte Perspektive der Sologames a la Baldurs Gate, Ultima Online Pagan usw., vermutlich noch einige mehr früher. Wichtig ist mir dabei, dass sie eben abstrahiert bzw. reduziert, also nicht auf die pseudohafte Realitätstreue der Details von Gesicht und Körper setzt und damit frei von entsprechend schnellem altern ist. Das kombiniert mit reichhaltiger Ausstattung, auf diesen Look abgestimmte Animationen und ein hübsches Charakterbild schafft eine Ästhetik, die nicht so einfach den Avatar als Nonplusultra setzt, sondern ihn eben immer rahmt innerhalb der jeweiligen Location. Allein durch die geringere Größe und Fülle. Das ist mir stimmungsvoller als die Versuche reale Abbilder zu schaffen, die nach wie vor hölzern oder gummiert wirken. Da muss ich viel intensiver abstrahieren und übersehen als bei dieser Form der Ästhetik.

„Nach dem Desaster um SotA“

Ach, sieh mal an, wählt der Herr da doch drastische Worte. Gerade bei dem, was ich eben versucht habe zu beschreiben, hat SotA in meinen Augen ziemlich früh versagt. Das war für mich ein vom ersten Tag an wahrnehmbares Problem. Es macht keinen Spaß, diese komischen Figuren in ihrer Welt anzuschauen. Und da sind wir nicht einmal bei den Animationen und allem anderen. Für mich muss ein solches Spiel eine stimmige Atmosphäre und letztlich einen Zauber erschaffen. LotRO gelingt das stimmig, obwohl es auf einen schlichten Comic-Stil setzt, aber dort ist kein Avatar ohne seine Umgebung zu denken und er ist durch die zigtausendhaften Momente der Ausstattung dennoch komplett individualisierbar. Die Landschaften und die Stimmung durch die Details ziehen quasi in die Charaktere hinein. Da könnte man fast eine Art kleine Philosophie zu schreiben.

„ich hoffe da auf ein Spiel, was einmal beide Ausrichtungen elegant verknüpft“

Weiß nicht… Wie man Spiele wahrnimmt, das hat ja nie nur was mit dem Spiel zu tun. Man denke mal zurück an die Kindheit, wo man sich auf langen Wegen und entsprechend komplizierten Arrangements der Vorfreude und des Leidens im Abwarten dem Titel genähert hat. Also wenn man die Fähigkeit verliert solche Erlebnisse quasi zu zelebrieren, dann sieht das Spiel auch anders zurück. Wenn man sich verliebt, hat das Lieben ja auch nicht nur etwas mit dem Anderen als Gegenüber zu tun, sondern auch der Art, wie man sich nähert und wie sich diese Näherung durch den Anderen und seine Welt in Kollision mit der eigenen Welt rahmt. Ich sag das ja gern den „Pile of Shame“-Leuten wie auch gewissen anderen Leuten und schließlich zu mir selbst, dass Kulturprodukte im Erleben und Erfahren anders aus- oder gar zurückschauen, je nachdem ob man konsumiert (passiv), rezipiert (aktiv), zelebriert (ritualisiert). Aber das interessiert irgendwie selten bis gar nicht. So wie mit dem Alter, da tun die Menschen auch gern so, als würden sie ewig leben und merken unterdessen nicht, wie sie zunehmend verblöden. Schlicht drum, weil das Alter ohne Agonie aus purer Mathematik im Stumpfsinn resultiert. Daher Obacht mit Platitüden a la dies ist mir zu das und jenes ist mir zu welches. Der subjektive Faktor!

Albaster
Albaster
1 Jahr zuvor

Ja das stimmt, die Baldur Gates ect. sind die klassischen Party-RPGs, die heute durchaus wieder ein kleines (?) Revival feiern, letzt etwas über Pathfinder Kingdom gelesen, macht einen guten Eindruck. Als MMORPG aber ist mir sofort Albion in den Gedanken gekommen, natürlich auch Ultima Online.

„So wie mit dem Alter, da tun die Menschen auch gern so, als würden sie ewig leben und merken unterdessen nicht, wie sie zunehmend verblöden. „

Oder auf die Rente warten, um endlich „das Leben genießen zu können“. Ich verstehe schon, was du (auch) meinst, irgendwie wartet man auf das „perfekte“ Spiel, was eh nicht kommen wird und vergisst das alles, was eigentlich schon da ist – als Mensch ist man ja auch nicht perfekt, hat Ecken und Kanten das macht ja den Menschen aus, das hat auch TSW ausgemacht. Bei TSW übrigens, hat´s auch kein Sandbox gebraucht, um für mich perfekt zu sein. Bei Fantasy, ist zwar komisch, fehlt es mir irgendwie. Meist wird immer nur gekämpft und alles andere ist darauf ausgerichtet.

Eigentlich gehts mir explizit um das Spielelement „Kampf“ als solches, es ist in jeden MMO immer präsent, meist sogar Hauptbestandteil eines Spiels. Das war in HdRO dann schon mal was anderes, als Hobbit – ganz im Sinne Tolkiens und des Auenlandes – eben mal auch andere Quests zu machen, wo wenig bis gar nicht gekämpft wird. Das ist dann halt auch mal erfrischend…

Joss
1 Jahr zuvor

„Pathfinder Kingmaker“

Bis auf diesen komischen Strategiemurks für mich eine Rakete. Hab es mir angeguckt, absolut liebevolle Gestaltung und geniale Grafik. Wer weiß, vielleicht schenk ich es mir zu Weihnachten, obwohl ich eigentlich keine Zeit für so ein umfangreiches Spiel habe. BG3 soll ja auch kommen. Darum durchaus ein Revival, bin ich bei dir. Möchte man doch gern wieder jung sein, um da Tage und Monate rein zu versenken. Ähnlich wie bei den 4X-Strategiespielen kann ich da nur sagen, so gehts. Online-Rollenspiele dagegen dümpeln mehr vor sich hin.

„Eigentlich gehts mir explizit um das Spielelement „Kampf“ als solches“

Schreib ich die Tage (glaube hier irgendwo), dass ich das auch so sehe, dass man mehr Adventure im MMO-RPG bräuchte. Aber du kannst dir selbst denken, warum das nicht kommt. Aufmerksamkeitspanne und Frusttoleranz. Die Leute gehen heute, wenn sie ihrer Limits überführt werden, anstatt etwas lernen zu wollen. Muss man nur in die social talks gucken, hab ich da in Politdiskussionen tausendfach erlebt. Dazu noch das Einstellen der Lektüren und du bekommst die entsprechenden Spiele wie in einer Gleichung unter den Strich.

Albaster
Albaster
1 Jahr zuvor

„Bis auf diesen komischen Strategiemurk“

Naja, Burgenbau (Pillars) oder eben eine Grafschaft verwalten (Pathfinder) sind ja dann eher Minigames bzw. um halt auch ein paar mehr Spieler zu locken. Keine Ahnung wenn es thematisch ist, warum nicht? Wäre ja auch ein Feature, eine Möglichkeit für MMORPG da mal etwas politisches/ wirtschaftliches ect. zu integrieren, so als Ausgleich für die zig Kämpfe, damit meine ich nicht nur Spielerschaften, sondern ruhig als PvE-Content, glaube Guild Wars 2 hat(te) da mal etwas in der Richtung?

„Pathfinder Kingmaker“

Zumal, wie bei Baldurs Gate (D&D) ja auch eine entwickelte und gewachsene Fantasywelt (P&P) mit Pathfinder dahinter steht, wäre ja so eine Einbettung in eine Erzählwelt, die uns wichtig ist:
https://www.teilzeithelden….

„mehr Adventure im MMO-RPG“

Zeitmangel ist ja immer ein Thema, Aufmerksamkeitsspanne (also wie lange man etwas verfolgen kann/will) auch, ich ernähre mich da im Gaming letzt wieder vermehrt mit Adventures, im Sommer habe ich jedoch kaum gespielt und mich mit anderen Hobbys beschäftigt. Adv. haben dann den Vorteil das die Handlung im Vordergrund steht und es eben wenig Timesink (z.B. Kämpfe) gibt und man durchaus den Kopf intensivieren muss. Aber all das sind halt kleine „Häppchen“. Wie ich drüben in der Kneipe schon geschrieben habe, würde ich mir in diesem Genre auch ein Projekt wünschen, welches langfristig entwickelt und unterstützt wird.

Ansonsten scheint es ja Bemühungen zu geben, wie die Rätsel in Destiny oder auch WoW, wieder mehr „Hirnschmalz“ in die MP/MMO-Szene zu schaufeln…

Joss
1 Jahr zuvor

„Grafschaft verwalten (Pathfinder)“

Halte ich wenig von, da es meine Immersion zerstört. Zumal, wenn es so integriert wurde, dass man es nicht einfach lassen kann. Bei PK läuft ja sogar noch ein Counter. Das ist mal wieder der typische Schrott, um den Omnipotenzbedürfnissen heutiger Gamer zu genügen. Man muss natürlich ganz groß hinausgelangen und ganz große Taten vollbringen, sonst ist Heinz-Dieter hinter seinem PC unglücklich. Da reicht es nicht, irgendwo Weichen zu stellen, nein, man muss der Kingmaker sein.

Wenn man Kämpfe für Time Sink hält, hat man einen Begriff davon, der sich umstandslos auf Rätsel anwenden lässt. Das ist doch wohl kein TimeSink, sondern der Begriff steht dafür, dass man Aufgaben erfüllt, die nicht mehr weiter in die Erzählung eingebettet sind. Die schwierigen Kämpfe von Mordor, um Aufgaben zu erfüllen, waren kein Time-Sink, sondern eine spielerische Herausforderung und beste Unterhaltung. Adventures sind mir halt zu spannungsarm, es gibt keine oder nur selten Situationen der Bedrohung, man hat in der Regel endlos Zeit für eine Aufgabe, es gibt keinen Druck. Mehr Adventure im MMO-RPG ist ein einsamer Ruf, das Gegenteil geschieht ja. Müsstest du mir konkrete Schilderungen geben, was du mit diesen Rätseln in WoW meinst. Aber das dann nicht hier. Hier ist solches Off Topic in den Threads nicht erwünscht.

Albaster
Albaster
1 Jahr zuvor

„Aber das dann nicht hier. Hier ist solches Off Topic in den Threads nicht erwünscht.“

Mhh, in einem Thread über wünschenswerte Inhalte in MMORPG zu diskutieren, im Kontext des Artikeltitels, na das halte ich nicht unbedingt für OT. Aber es gibt gewiss geeignetere Orte im Netz, das stimmt. Daher nur noch mal kurz:

„Wenn man Kämpfe für Time Sink hält, hat man einen Begriff davon, der sich umstandslos auf Rätsel anwenden lässt.“

80 Prozent der Kämpfe sind doch unspannendes Geplänkel, leider – da habe ich mich unglücklich ausgedrückt – trifft das auch auf zu viele Rätsel in Adventures zu. Z.B. Alan Wake, die Shooterelemente sind dort nur störend, es wäre als Adv. ein besseres Spiel gewesen, hier verstärkt auf Rätsel und Dialoge und anderen für die Immersion und Spannung förderlichen Spielelementen zu setzen, statt Kämpfe. Bosskämpfe wiederum, klar die erfordern Aufmerksamkeit und erzeugen Spannung. Wie auch die Herausforderungen in TSW – dort gab es halt die grundlegende Mischung im Missionsdesign und das größtenteils thematisch, offensichtlich eine Ausnahme im Genre.

Dazu an anderer Stelle aber dann mehr…

Joss
1 Jahr zuvor

Legends of Aria. Ich glaube nicht, dass deine Adventureleidenschaft oder meine Beobachtungen zu einem Solo-RPG und dessen Versuch, Omnipotenzbedürfnisse zu bedienen, da noch was mit zu tun haben. Hab es zuletzt öfters erlebt, dass Beiträge ohne klaren Bezug zum Thema die gelbe Karte bekamen, auch wenn sie ansonsten wohlartikuliert waren. Wenn der Beitrag ins Hinterland rutscht, fällt es nur nicht so auf. Ich achte seitdem schon drauf, zumal sich hier auch niemand für solche Wurmfortsätze interessiert. Letzteres Interesse Dritter könnte ja noch eine Legitimation abgeben, aber hier auf der Site ist das nicht der Fall. Das ist eher was für MassOp. Wo aber nicht und wo sowas nicht gewünscht ist, sollte man das auch akzeptieren. Und mal ehrlich, wir sind hier inzwischen bei unseren Standardthemen, die wir seit Jahr und Tag bequatschen angelangt.

[Zu den Kämpfen: Also wie gesagt, Mordor z.B (oder Moria früher oder TSW vor dem Revamp, erinnere da nur an das unschaffbare Octokarrusell) hat einen sehr gefordert. Viele haben das zu zweit durchspielt. Ich bin auch zigfach am Markstein gelandet. Und das waren keine Bosskämpfe. Ist schlicht ein Kalkül der Produktion, wen oder was man anspricht. Bei PK gab es wegen der Schwere der Kämpfe gleich einen Shitstorm.]

Albaster
Albaster
1 Jahr zuvor

„Ist schlicht ein Kalkül der Produktion, wen oder was man anspricht. Bei PK gab es wegen der Schwere der Kämpfe gleich einen Shitstorm.“

Mein Eindruck von PK und meine Erfahrungen aus TSW, die Kämpfe sind teils unfair und unbalanced, da wird immer schnell gejammert. In TSW gab es allerlei Gegner, die stärker als manch ein Boss waren, was im Zusammenhang mit dem Deckbuild bei mir nicht für Frust, sondern für Motivation gesorgt hat, da war unglaublich viel möglich.

„Wo aber nicht und wo sowas nicht gewünscht ist, sollte man das auch akzeptieren.“

Wenn man schon groß Ultima Online im Titel fokussiert, muss man sich halt nicht wundern, wenn die Kommentare nicht nur an alten Zeiten erinnern, sondern auch mögliche Inhalte formulieren – wie z.B. Burgenbau (in welcher Form auch immer) in MMORPG – die von Spielern gewünscht werden könnten. Dafür Ermahnungen auszusprechen, würde nach meiner Auffassung nicht für die Moderation sprechen.

Über Adventures und Solo-RPGs, das stimmt, sollte an anderer Stelle geschrieben werden. Will ich dann auch gerne akzeptieren.

Corbenian
Corbenian
1 Jahr zuvor

Sieht gut aus und klingt vielversprechend, sofern man diese Art von klassischen Rollenspiel mag. Als Singleplayer finde ich klassische RPGs eigentlich super, aber als MMORPG möchte ich persönlich doch was anderes. Eine Mischung aus WoW und GW2 wäre ja was. Aber das dauert wohl noch, bis da etwas zufriedenstellendes kommt ^^‘

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