Skaven sind die mörderisch-tödlichsten Ding-Dinge in Warhammer, ja ja! MeinMMO-Redakteur und Mensch-Ding Benedict Grothaus liebt-verehrt die Ratten und konnte auf der gamescom Age of Sigmar: Deathmaster anspielen-testen. Ein kleines, aber helles Höhepunkt-Highlight, ja ja!
Vermutlich muss ich euch nicht mehr sagen, dass Skaven eines meiner absoluten Lieblingsvölker sind. Die fiesen Rattenmenschen sind mit ihrer absolut irren Art und ihren total übertriebenen Waffen einfach die Spitze der abgedrehten Welt von Warhammer, zumindest im Fantasy-Bereich.
Was einige von euch vielleicht nicht wissen, ist, wie wichtig die Zahl 13 bei den Skaven ist. Sie gilt als die heilige Zahl der Rattenmenschen und ihres eigenen Gottes, der Gehörnten Ratte. Der Rat der Dreizehn führt die Skaven an, sie befolgen 13×13 Gebote, der 13. Glockenschlag bezeichnet die Geburtsstunde der Skaven.
Als Deathmaster damit gestartet hat, dass eine Glocke 13‑mal schlägt, und ich den Chef des Spiels darauf angesprochen habe, hat er mich direkt als Warhammer-Nerd erkannt – und ausgefragt, was ich am Spiel und Skaven allgemein noch so mag. Am Ende kam er zu dem Entschluss, dass ich genau die Person bin, für die er Deathmaster entwickeln will.
Deathmaster erzählt den Werdegang einer wertlosen Ratte zu einem der tödlichsten Assassinen
Clan Eshin, der Ninja- und Meuchel-Clan der Skaven, ist dazu noch mein absoluter Favorit bei den Ratten. Entsprechend angefixt war ich schon, als bei der Warhammer Skulls Deathmaster angekündigt wurde.
Ihr spielt hier als Vihneek, einer Clan- oder Sklavenratte, die als tot geglaubt oder sterbend mit anderen Leichen einfach in den Gulli gekippt wird. Zu stur zum Sterben kämpft ihr euch aber aus dem Leichenhaufen, befreit euch und versucht, zu fliehen.
Der Prolog endet damit, dass euch ein Deathmaster, einer der Chef-Assassinen der Skaven (jedoch nicht von Clan Eshin) rettet und aufnimmt, um euch selbst auszubilden. Und genau hier hat mich das Spiel absolut gehookt.
Statt einfach nur ein Stealth-Game zu spielen, in dem ich Mechaniken wie Lautstärke und Dunkelheit managen muss – wie bei vielen anderen Spielen dieser Art – gibt es ein Skill-System mit Progress, in dem ich langsam in den verschiedenen Rängen der Ratten-Assassinen aufsteigen-besserwerden kann, ja ja!
In den Leveln sind Warpsteine versteckt, eine für Skaven heilige Substanz, mit der sie Magie wirken und mutieren können. Warpstein macht die Ratten unfassbar stark, wenn auch … instabil. Aber alleine das Schleichen durch die Tullen, das Verstecken vor den Wachen, das Ablenken durch Leichen und das Meucheln der anderen Ratten, nur um zum nächsten Warp-Stein zu kommen, ist absolutes Skaven-Feeling!





Details, die jeden Warhammer-Fan schwärmen lassen – wenn man sie denn entdeckt
Dabei sind mir selbst nach den Glockenschlägen noch ein paar Dinge im Spiel aufgefallen. Schon zu Beginn sieht man Vihneeks Schwanz, der offenbar durchtrennt und wieder angenäht wurde – unter den Ratten ein verheerendes Zeichen, denn der Schwanz zeigt teilweise den sozialen Status an.
Überall in den Leveln hängen noch Skaven in Käfigen oder Mutantenrattenoger und andere Abscheulichkeiten werden zusammengebastelt aus Einzelteilen anderer, teilweise noch lebender Skaven. Brutal, widerlich, und absolut passend für Warhammer!
Die Zahl 13 komme ebenfalls so gut wie überall vor. Schon im Prolog jagt euch ein Rattenoger durch 13 Torbögen. Im Gespräch meinte der Chef zu mir: Er sagte seinen Mitarbeitern, sie sollen die 13 so oft einbauen, wie es geht. Überall. Immer. Sogar er selbst kenne nicht alle Referenzen, so viele seien es am Ende.
Wie findet ihr die Idee eines eigenen Skaven-Spiels? Zu welcher Fraktion würdet ihr euch mehr wünschen – und warum sind es die Skaven? Schreibt einen Kommentar!
Deathmaster soll 2027 auf Steam, PS5, Xbox und Nintendo Switch 2 erscheinen und sieht aus wie ein Spiel, das vermutlich nicht allzu viel Spielzeit erfordert, mir aber mit Sicherheit für die Zeit viel Spaß machen wird. Ich hoffe dabei stark, dass der Funke noch bei anderen überspringt, denn Age of Sigmar ist eine Welt, in der wirklich gute Spiele bislang fehlen, aber eine, die in letzter Zeit immer besser geworden ist: Age of Sigmar galt lange als das unbeliebteste Warhammer, jetzt begeistert es Fans: „High Fantasy trifft auf Heavy Metal“
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