Gronkh war ein riesiger WoW-Nerd, bevor er unser aller Gaming-Onkel wurde

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Der YouTuber und Streamer Gronkh ist „einer von uns“ – denn er hat eine lange Geschichte mit World of Warcraft.

In der aufgeregten Welt von YouTube gibt es viele hektische und wilde Gesichter, die mit einer Menge Dramatik und Lautstärke um Aufmerksamkeit buhlen. Und dann gibt es da Gronkh, den viele als Gaming-Onkel (und böse Zungen auch als Gaming-Opa) ansehen, der zumeist ruhiger daherkommt. Bekannt wurde er vor allem durch eine Let’s Plays zu Minecraft, aber auch die von ihm mitbegründete Charity-Veranstaltung „Friendly Fire“ gehört zu ihm.

Was viele vielleicht nicht wussten, er hat ein „düsteres“ Geheimnis: Eine sehr ausgeprägte Vergangenheit in World of Warcraft.

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Gronkh, der Mann mit der Stimme – Karriere und Leben von Deutschlands bekanntestem Let’s-Player

Was wurde gesagt? Auch Gronkh hat auf die Trailer der BlizzCon reagiert und sich die Informationen rund um WoW Forever angeschaut. Sowohl der Cinematic- als auch der Gameplay-Trailer haben es ihm dabei angetan und lösten bei ihm einige nostalgische Gefühle aus und brachten alte Erinnerungen wieder hervor. Schon beim Anblick der Karte von Azeroth wird deutlich, wie wichtig ihm WoW mal war:

„Immer wenn ich das sehe, ich hab so Flashbacks an meine Suchti-Zeit.“

Ein bisschen skeptisch scheint Gronkh zumindest beim CGI-Trailer zu sein, denn ihm fehlt es dort ein wenig an kriegerischer Auseinandersetzung – immerhin hat der Trailer sehr viel mehr ruhige und harmonische Momente.

Gronkh zockte während der Arbeit, grindete nebenbei Ruf

Ich glaube, die meiste Zeit hat mich immer Ruf-Farmen gekostet. Ruf farmen und Quests grinden für Achievements. […]

Ich fand das damals so super entspannt, weil ich das neben der Arbeit gemacht habe. […]

Ich mochte das gerne, weil ich musste nicht nachdenken. Ich hab wirklich nur stupide den ganzen Abend nebenbei gegrindet. Ich habe programmiert und dann auf dem zweiten Bildschirm, hier mal ein bisschen, da mal ein bisschen kämpfen und dann wieder pausieren bis Respawn ist. Das ging ganz gut.

Auch abseits des eigentlichen Spiels war Gronkh ein ziemlicher WoW-Fan. Er hat eine Menge Collector’s Editions gesammelt und besitzt auch eine Menge Bücher. Er hat „all das Merch gesammelt, das es sich zu sammeln lohnt“.

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Spielt Gronkh noch World of Warcraft? Nein. Nach eigenen Aussagen hat Gronkh mit der Erweiterung Cataclysm die Freude am Spiel verloren, da ihm die Änderungen in der Erweiterung nicht gefallen haben. Besonders ärgerlich empfand er die Änderungen an den Erfolgen, die es für den Quest-Abschluss der Gebiete gab. Da mit Cataclysm viele alte Quests entfernt und neue hinzugefügt wurden, hatten sich auch die Erfolge gewandelt – und viel Fortschritt ist verloren gegangen.

Zwischendurch hat er jedoch immer mal wieder reingeschaut, auch weil er Placements hatte (also bezahlte Werbung), für die er dann in die Spiele geschaut hat.

Würdet ihr Gronkh raten, mit WoW Forever wieder in Azeroth reinzuschauen und dem Spiel nochmal eine Chance zu geben? Oder glaubt ihr, das wird so viel Zeit fressen, dass es in den Alltag des „Gaming-Daddys von Deutschland“ gar nicht reinpasst? Dabei wäre Gronkh eigentlich die perfekte Zielgruppe, immerhin macht Blizzard jetzt vermehrt Spiele für alte Leute …

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