The Elder Scrolls Online: Freedom is not for everyone
Wertung: 8 / 10

Elder Scrolls Online verspricht unbegrenzte Freiheit bei der Art, wie man das Spiel spielen will. Questen, Grinden, Erkunden, Craften. Wie man will, wo man will und mit wem man will. Der Level-Unterschied ist aufgrund des Scalings kein Hindernis.

Kling erst mal toll und wird von den ESO-Veteranen auch dankend angenommen.

Als Noob stehe ich hier jedoch vor der Frage, was ich nun machen soll, um effektiv zu leveln. Ist Grinden so gut wie Questen oder besser? Soll ich alle Quests in einem Gebiet machen oder nur die Hauptquests?

Selbst bei der Rüstung hat man freie Wahl. Laufe ich nun als Zweihandschwertschwingender Stoffträger, als Platte tragender Assassine oder als Mischung von Allem rum?

Skills, wo man hinsieht Skills. Welche zusätzlichen Skill-Bäume kann ich gebrauchen? Wie soll ich meinen Charakter aufbauen? Wie ist überhaupt der Hotkey für die Charakterübersicht?

Champion Points? Was’n das? Crafting sieht irre kompliziert aus. Immerhin kann man Schneider, Koch, Schmied, Verzauberer, Schreiner, Juwelier oder Alchemist werden. Dann kann man Dinge zerlegen und deren Eigenschaften/Boni erforschen. Soll ich damit gleich anfangen? Brauche ich Crafting überhaupt?

Und dann noch diese Stile für Items, Waffen und Rüstungen. Wie kann es so viele verschiedene Stile geben?

Soll ich öffentliche oder instanzierte Dungeons machen? Raids? Oder doch lieber PvP in Cyrodiil? Eigentlich geht das ganze schon bei der Charaktererstellung los. Welche Rasse nehme ich den nun? Jede hat ihre eigenen Boni und passen Diese zu meiner Klasse? Und noch vieles, vieles mehr…

Hier liegt die größte Stärke, als auch die größte Schwäche von ESO. Es gibt unglaublich viel zu tun. Durch das Fehlen von tatsächlichen „Leveln“ fehlt es dem Spiel an einem roten Faden. Questen ist fast überall möglich.

Selbst frühe Quests schicken einen von A nach B, quer über die Worldmap. Man startet in Elsweyr und durch eine Quest kommt man in das Startgebiet der Nord. Nun sitzt man im Schnee und weiß nicht was man machen soll.

Ja, es gibt Tutorials, Kleine zumindest. Jedoch zieht sich dieses Thema durch so gut wie alle Bereiche des Spiels. Die Orientierungslosigkeit und manchmal sicher auch Hilflosigkeit ist der Preis, den man für die vollkommene Freiheit zahlt.

Leider sind viele neue Spieler anfangs überwältigt und nach kurzer Zeit nicht mehr bereit diesen Preis zu zahlen. Der beste Tipp lautet… Sucht euch eine Gilde. Immerhin kann man bis zu 5 Gilden haben. Hier kommt aber zum Glück auch die sehr hilfreiche Community ins Spiel. Ingame, genauso wie in Foren, steht immer jemand mit Rat und Tat zur Seite. Dieser Community ist es zu verdanken, dass viele Spieler überhaupt den Einstieg in ESO schaffen.

Ohne diese Community wäre der heutige Erfolg nicht möglich, denn bei ESO gilt vor allem: „Freedom is not for everyone“.

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