Beim neuen Projekt der Macher von 7 vs. Wild haben es nur wenige Teams über die finale Instanz geschafft. Die Gewinner lassen die Herausforderung jedoch ganz einfach aussehen.
Was ist das für ein Event? Am Wochenende lief der Ultimate Run
auf dem YouTube-Kanal von 7 vs. Wild
-Gründer Johannes Hovekampf. Zusammen mit Outdoor-Profi OttoBulletproof schickten die Veranstalter 35 Teams für 48 Stunden lang über einen Hindernisparcours.
Jede Stunde musste einer aus dem 2er-Team die 4,5 Kilometer absolvieren. Pausen gab es nur am Ende der Runde oder wenn der Team-Kamerad gerade läuft. Auch nachts gab’s keine Pausen. Spannend wurde es vor allem durch die unterschiedlichen Teams, die sowohl mit Extremsportlern als auch mit Outdoor-Profis oder Influencern besetzt waren.
Inzwischen ist das Event vorbei und die Bilanz beweist, wie hart die Herausforderung war.
Knossi hat kurzfristig abgesagt und war eigentlich als Moderator geplant.
Nur 8 Teams schaffen es ins Ziel
Wie hart war es wirklich? Der Ultimate Run wurde von Anfang an als eine extrem harte Herausforderung für die Teilnehmer beschrieben. Wenig Schlaf, mehr als zwei Marathons in 48 Stunden pro Person, dazu Hindernisse, die mit Wasser und Strom für noch größere Strapazen sorgten. So mussten die Teilnehmer insgesamt über 200 Kilometer und 700 Hindernisse überwinden.
Entsprechend klar war früh, dass es viele der Teilnehmer wohl nicht über die komplette Distanz schaffen würden. So fielen zwischen Runde 18 und Runde 29 schon 14 Teams aus, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr weitermachen konnten.
Um das Teilnehmerfeld weiter auszudünnen, wurden die Modifikatoren zum Ende des Rennens hin noch einmal fieser, weshalb viele der Favoriten in den letzten fünf Runden kurz vor dem Finale scheiterten. So erhielten die Teilnehmer, nachdem sie bereits über 40 Stunden dabei waren, beispielsweise Gewichtswesten, die den Lauf entsprechend erschwerten.
Wer hat gewonnen? Am Ende gab es 8 Teams, welche die komplette Distanz geschafft haben und sich damit zum Sieger von Ultimate Run küren dürfen. Ein Team bewies beim Finale aber besonders eindrucksvoll, wie viele Energiereserven am Ende noch vorhanden waren.
Der Extremsportler Philipp Hummel und Outdoor-Profi Mathis Bube absolvierten die finale Runde zusammen in genau 30 Minuten – das ist die Hälfte der vorgesehenen Zeit, trotz Gewichtsweste. Die beiden kamen damit als Erste ins Ziel und wurden von den ausgeschiedenen Teilnehmern gefeiert.
Hier könnt ihr den Zieleinlauf sehen:
Wer es auch bis ins Ziel geschafft hat, ist Johannes Hovekamp. Der Gründer von 7 vs. Wild hat sein erstes Format nach der Survival-Show ebenfalls überstanden. Besonders beachtlich ist zudem die Leistung von Ultraläufer Pierre Biege, der die Herausforderung ganz alleine bis zum Ende geschafft hat.
Er ist also alle 48 (!) Runden gelaufen und musste alle Bonus-Herausforderungen alleine meistern. Kurze Pausen gab’s nur zwischen den Runden. Von den vier Einzel-Startern ist er der einzige, der es bis zum Ende geschafft hat.
Der Ultimate Run war für die Veranstalter wohl ein voller Erfolg. Es sind genügend Teams ausgeschieden, um das Event spannend zu halten, und die Sieger haben Beachtliches geleistet. Als Zuschauer darf man schon gespannt auf die nächste Show der ehemaligen Gründer von 7 vs. Wild sein. Doch auch bei 7 vs. Wild geht es weiter: Knossi kehrt zu 7 vs. Wild zurück, kritisiert Fritz Meinecke: „Spinnst du?“
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