Ein Spieler, der Pokémon GO sonst in ländlichen Gegenden spielt, ist auf Besuch in Japan. In Tokio kommt er offenbar nicht aus dem Staunen raus.
Viele von euch werden es sicher schon festgestellt haben: Allein der Unterschied zwischen normalen
Städten und dem Land ist bei Pokémon GO meist gravierend.
Während manche Dörfer und Städtchen gerne mal nur zwei bis drei PokéStops oder Arenen, wenn überhaupt, aufweisen, findet man in großen Städten oft deutlich mehr Orte, die man nutzen kann.
Einen noch heftigeren Unterschied macht aber offenbar die japanische Hauptstadt Tokio. Als eine der größten Städte der Welt, noch dazu in Japan, kann man zwar damit rechnen, dass Pokémon GO sich hier anders spielt – doch ein Trainer im Pokémon-GO-Subreddit TheSilphRoad
berichtet nun, wie extrem der Unterschied ist.
Tokio – eine spezielle Stadt für Pokémon GO
Das berichtet der Trainer: User squeeks9950 teilt im subreddit Eindrücke, die sich ziemlich spannend anhören. Er sei aus seiner ländlichen Gegend nur wenige Stops und Arenen gewöhnt. Team-Übernahmen verschiedener Arenen würden nur langsam passieren und meist sei auch Platz für mindestens 2 Pokémon. Trainer würden 8 Stunden warten, bis sie jemanden kicken, Raids gestalten sich dafür aber schwierig.
Das Spiel in Tokio hingegen zu erleben, so squeeks9950, sei nahezu sein eigener Kulturschock
(via reddit).
Stops und Arenen seien geradezu überall, und ein Erobern oder Hinzufügen eigener Pokémon, und damit das Münzen-Verdienen, sei fast unmöglich. Immer sind die Arenen voll, lokale Spieler retten sie außerdem konstant mit Beeren vor Angriffen.
Und selbst, wenn man sie erobert, fliegt man offenbar schnell wieder raus, berichtet der Trainer. Dafür wiederum seien Raids immer supervoll.
Was sagen andere Spieler? In den Kommentaren berichten Spieler von ähnlichen Erfahrungen in der japanischen Hauptstadt, die in Sachen Pokémon GO wohl eine Klasse für sich zu sein scheint.
Einige Spieler kommentieren, selbst in großen Städten gespielt zu haben, wie London oder amerikanischen Großstädten, doch das sei nicht dasselbe Level.
Ein paar führen noch New York an, das ein Stück weit vergleichbar sei – wobei manche vermuten, dass dort auch Spoofer gerne eingreifen.
User QuickBobcat (via reddit) beschreibt: „Yep, das war auch unsere Erfahrung in Tokio, als wir letzten Monat dort waren. Raids waren großartig, weil Sie 5–15 Leute haben, die Megas und 5-Sterne-Raids herausfordern“, berichtet der Trainer, der sich so zwei Crypto-Mewtus sichern konnte.
Zum Münzen verdienen, stimmt der Trainer zu, eigne sich Tokio mit den umkämpften Arenen aber nicht.
Was ist der bisher beste Ort, an dem ihr Pokémon GO gespielt habt? Und wie ist es bei euch in der Nähe? Erzählt es uns in den Kommentaren!
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