Wer nach Subnautica 2 eine Leere verspürt und den ersten Teil auf Steam spielt, sollte sich diese 5 Mods anschauen

subnautica 1 beste mods titelbild

Subnautica 2 ist in den Early Access gestartet und bietet vorerst nur einen Teil seines Contents. Falls ihr dort bereits alles gesehen habt und nun zum Vorgänger wechselt, zeigen wir euch fünf Mods, mit denen ihr euch das Leben in Subnautica 1 auf Steam erheblich erleichtert.

Warum spielen jetzt viele Subnautica 1? Während in den vergangenen Monaten durchschnittlich rund 5.000 Spieler gleichzeitig aktiv waren, kletterte die Zahl am 17. Mai 2026 auf über 48.000 (Quelle: SteamDB). Das liegt nahe, da Subnautica 2 im Early Access eben noch nicht den vollen Umfang bietet.

Wenn ihr zu den Spielern gehört, die den neuen Teil fürs Erste abgeschlossen haben und nun eine gewisse Leere verspüren, solltet ihr Subnautica 1 (nochmal) eine Chance geben. Allerdings verwöhnt der neue Teil einen mit vielen modernen Komfortfunktionen.

Damit der Ausflug in den Vorgänger nicht frustriert, haben wir die fünf besten Mods für euch herausgesucht.

Wie ist die Liste aufgebaut? Wir haben viele der populärsten Mods unter die Lupe genommen, ausprobiert und miteinander verglichen. Das Ergebnis findet ihr in unserer Übersicht. Bei der Auswahl handelt es sich größtenteils um „Quality of Life“-Features, die das Gameplay in Subnautica 1 komfortabler gestalten.

Die besten Mods für Subnautica 1 in der Übersicht

Ihr findet alle genannten Mods auf der bekannten Plattform „Nexus Mods“. Damit ihr nicht lange suchen müsst, verlinken wir euch direkt die jeweiligen Produktseiten für einen schnellen Download. Kommen wir nun zu unserer Auswahl:

EasyCraft

Startet ihr Subnautica 1, werdet ihr schnell feststellen, dass euer Fabrikator nicht wie im Nachfolger automatisch auf eure Kisten zugreift. Stattdessen müsst ihr alle Materialien im Inventar parat haben.

Mit EasyCraft umgeht ihr dieses Problem und craftet ganz bequem direkt aus euren Kisten. Die Mod erledigt sogar Zwischenschritte automatisch: Wenn ein Item etwa eine Batterie benötigt, baut sie diese im Hintergrund selbst – vorausgesetzt, ihr habt Kupfer und Säurepilze im Schrank.

Map

Diese Mod fügt dem Spiel eine vollwertige In-Game-Karte hinzu, die sich standardmäßig mit der Taste „M“ öffnen lässt. Zu Beginn ist die Map vom sogenannten „Fog of War“ verdeckt, sodass ihr nichts gespoilert bekommt und die Karte erst schrittweise durch Erkundung aufdeckt.

Auf der Map seht ihr eure aktuelle Position samt Blickrichtung, entdeckte Wracks sowie Alien-Anlagen und erhaltet eine farbliche Übersicht der verschiedenen Biome. Zudem lassen sich eigene Pings setzen.

No Food Decay

Anders als in Subnautica 2 wird gekochtes Essen im ersten Teil mit der Zeit schlecht. Das ist besonders für diejenigen ärgerlich, die sich gerne Vorräte anlegen. Die Mod schafft hier Abhilfe und deaktiviert das Verderben von Nahrungsmitteln komplett.

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Der Gameplay-Trailer zu Subnautica 2 zeigt den neuen Planeten Alterra und einen Ort, den ihr besser nicht besuchen solltet

Quick Slots Plus

In Subnautica 1 habt ihr lediglich fünf Plätze in der Schnellzugriffsleiste für eure Werkzeuge. Rüstet ihr also Taschenlampe, Konstruktionswerkzeug, Messer, Reparatur-Tool und Scanner aus, ist die Leiste voll. Diese Mod erweitert die Leiste standardmäßig auf 10 Quick-Slots, die ihr im Menü bei Bedarf sogar auf bis zu 20 Plätze erhöhen könnt.

Inventory Stacking

In Subnautica 1 wird jede Ressource einzeln im Inventar und in Kisten abgelegt. Das verstopft eure Lagerplätze flott und sorgt dafür, dass ihr ständig zum Ausladen zurück zur Basis müsst. Die Mod erlaubt es euch, identische Items im Inventar sowie in Schränken auf bis zu 100 Stück zu stapeln.

Dadurch spart ihr enorm viel Platz und müsst eure Erkundungstouren nicht mehr ständig unterbrechen, weil die Taschen voll sind. Im Hauptmenü lässt sich die maximale Stapelgröße bei Bedarf individuell anpassen.

Bonus-Mods für noch mehr Komfort

Folgende Mods sind ebenfalls nützlich, wenn ihr noch entspannter erkunden und farmen möchtet:

  • Increased Resource Spawns (zur Mod auf Nexus Mods)
    • Erhöht die Dichte von Erzknoten (wie Kalkstein, Sandstein, Schiefer), Metallschrott, Kristallen und anderen sammelbaren Items auf dem Meeresboden.
  • BiomeResourceHUD (zur Mod auf Nexus Mods)
    • Zeigt euch per Symbol im HUD an, welche Ressourcen im aktuellen Biom zu finden sind, sodass ihr nicht stundenlang planlos herumsuchen müsst.
  • Shoulder Flashlight (zur Mod auf Nexus Mods)
    • Lässt euch eine Schulter-Taschenlampe bauen, die ihr quasi als Mod an eurem Charakter ausrüstet und mit „L“ einen Lichtpunkt abgibt.
  • Seamoth Depth Modules Redux (zur Mod auf Nexus Mods)
    • Erlaubt den Bau von Modulen, die das Tiefen-Limit eurer Seemotte auf bis zu 1.700 Meter erweitern.
  • PassiveCreatures (zur Mod auf Nexus Mods)
    • Stellt Kreaturen auf „passiv“, sodass sie euch und eure Fahrzeuge nicht mehr angreifen – perfekt zum Erkunden und Questen. Achtung: Gefährliche Pflanzen attackieren euch trotzdem, wenn ihr euch nähert!

So installiert ihr Mods in Subnautica 1

Wie benutze ich Mods in Subnautica 1? Um Mods in Subnautica 1 nutzen zu können, benötigt ihr im Grunde drei Komponenten:

  • BepInEx: Die technische Basis, um Mods in dem Spiel nutzen zu können. Findet ihr hier auf Nexus Mods.
  • Nautilus: Sorgt dafür, dass die Mods vernünftig funktionieren. Findet ihr hier auf Nexus Mods
  • Die Mods eurer Wahl

Habt ihr die beiden Grundpfeiler heruntergeladen, schiebt ihr erst einmal nur den entpackten Ordner von BepInEx in das Hauptverzeichnis von Subnautica 1, also dahin, wo ihr auch die Exe-Datei findet. Macht dafür einen Rechtsklick auf das Spiel in eurer Steam-Bibliothek, geht auf „Verwalten“ und öffnet die lokalen Dateien.

Startet Subnautica 1 danach einmal, wartet, bis das Hauptmenü geladen ist, und schließt das Spiel wieder. Wenn ihr nun in euren Steam-Ordner schaut, hat BepInEx automatisch neue Unterordner erstellt. Öffnet den Ordner „plugins“ innerhalb von BepInEx – dort werden ab jetzt all eure Mods platziert. Der Pfad sieht folgendermaßen aus: SteamLibrary\steamapps\common\Subnautica\BepInEx\plugins

Entpackt im nächsten Schritt die Nautilus-Zip-Datei und legt den Ordner „Nautilus“ genau in diesen „plugins“-Ordner von BepInEx.

Wie füge ich Mods hinzu? Sobald dieses Fundament steht, könnt ihr auf Nexus Mods nach Belieben stöbern. Beachtet dabei jedoch folgende Punkte:

  • Subnautica 1 kam bereits 2018 heraus, weshalb viele Mods veraltet sind. Achtet darauf, dass die Modifikationen in den letzten Monaten ein Update erhalten haben.
  • Ladet die Dateien auf der Plattform immer über den Button „Manual“ herunter, nicht über den Mod-Manager Vortex.
  • Es dürfen keine Mod-Ordner mit exakt demselben Namen existieren, da das Spiel sie sonst nicht richtig einlesen kann.

Habt ihr eure Wunsch-Mods heruntergeladen, entpackt ihr die Zip-Dateien und zieht die jeweiligen Mod-Ordner ebenfalls in den „plugins“-Ordner. Die Ordner heißen in der Regel so wie die jeweiligen Mods.

Wenn ihr Subnautica 1 das nächste Mal startet, findet ihr direkt im Hauptmenü neue Reiter, über die sich viele der installierten Mods individuell anpassen lassen.

Das waren die besten Mods für Subnautica 1. Habt ihr noch weitere Empfehlungen für die Community, die auf keinem Tauchgang fehlen sollten? Dann teilt eure Vorschläge gerne in den Kommentaren. Auch wenn sich Subnautica 2 noch in einer frühen Phase befindet, haben die Entwickler bereits konkrete Pläne für die Zukunft: Subnautica 2: Roadmap – Alles zu neuen Inhalten im Early Access

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