Obwohl es Anfang 2026 viele Fortsetzungen der besten Animes aus der aktuellen Zeit gab, konnte ein Neuling den ganzen Hype für sich einstecken. Doch das hat seine Schöpfer nicht vor dem finanziellen Ruin bewahrt.
Um welches Studio geht es? Das Studio Kai ist ein Animationsstudio aus Japan, das im Jahr 2019 gegründet wurde. Die ersten Animes wurden im Jahr 2021 veröffentlicht, wobei ihr viele der Serien kennen dürftet:
- Einer der ersten Animes war die zweite Staffel von Umamusume Pretty Derby. Der Anime und die Videospiele hatten im vergangenen Jahr einen großen Hype erlebt.
- Auch für das Sequel von Captain Tsubasa ist das Animationsstudio verantwortlich. Es veröffentlichte den Junior-Youth-Arc im Oktober 2023.
- Hinzu kommt Sentenced to Be a Hero, der sich gegen viele starke Anime-Fortsetzungen Anfang 2026 durchsetzen konnte und einen wahren Hype auslöste.
Zudem starteten gerade drei Serien des Studios, die ihr vielleicht durch die originalen Mangas kennt. Sie heißen The Ramparts of Ice, Snowball Earth und Mistress Kanan is Devilishly Easy. Doch die Zukunft des Studios bleibt erst einmal ungewiss, denn selbst der Hype-Anime aus 2026 konnte die Schöpfer nicht retten.
Studio steht vor finanziellem Aus, hat aber noch Rettungsmöglichkeiten
Wieso jetzt der finanzielle Ruin? Laut den Finanzergebnissen des Studios wurde für das Geschäftsjahr 2025 ein Nettoverlust von 565 Millionen Yen ausgewiesen, was einer Summe von 3 Millionen Euro entspricht. Das Unternehmen befindet sich derzeit in Insolvenz.
Auch im vorherigen Geschäftsjahr kam es zu einem großen Verlust. Hier wurden 248 Millionen Yen Nettoverlust verzeichnet, was immerhin noch über eine Million Euro ist.
Bei so großen Summen ist es verständlich, dass nicht ein Anime alleine die Verluste der letzten Jahre ausgleichen kann. Doch trotzdem gibt es noch Möglichkeiten, wie das Studio weiter fortbestehen kann.
Was hat es für Optionen? Das Studio kann ein zivilrechtliches Sanierungsverfahren anstreben, um mit seinen Gläubigern zu verhandeln und eine Restrukturierung einzuleiten.
Eine drastischere Maßnahme wäre eine Unternehmenssanierung. Denn dann würde das Management abgerufen werden und eine Übertragung der Kontrolle über das Unternehmen an einen gerichtlich bestellten Verwalter erfolgen.
Als letztes bliebe noch eine Übernahme durch einen Großkonzern, der die Schulden begleichen kann. Doch zum momentanen Zeitpunkt ist die Zukunft ungewiss.
Auch wenn Sentenced to Be a Hero ein großer Erfolg war, gefiel er nicht jedem Anime-Fan. Einigen Zuschauern zufolge gäbe es einen nervigen Hauptcharakter, der erst einmal aus dem Weg geschafft werden müsse: Für viele wäre ein neuer Hype-Anime „endlich schaubar“, wenn der nervige Hauptcharakter tatsächlich weg wäre
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