Unsere Kollegen vor Ort konnten mit den Blizzard-Entwicklern über das neue Spiel für das StarCraft-Universum sprechen. Dabei ging es auch um den spielerischen Fokus des Open-World-Shooters und seine Wurzeln.
Was haben wir erfahren? Allzu viel konnten wir aus der Ankündigung während der Eröffnungszeremonie der BlizzCon 2026 nicht herauslesen. StarCraft soll ein Open-World-Shooter sein, der 2030 seinen Release anpeilt. Außerdem verspricht der Trailer einen wunderbar düsteren, erwachsenen Stil.
Zum Glück hatten die Kollegen vor Ort bereits die Chance, mit Blizzard über ihr neues Spiel zu sprechen. Eine Erkenntnis aus dem Gespräch, die uns besonders freut: StarCraft soll sich voll auf die narrative Singleplayer-Erfahrung fokussieren. Wir spielen einen definierten Charakter mit einem ausgearbeiteten Hintergrund, der eine lineare Story erlebt, die beispielsweise über Dialoge oder Ingame-Sequenzen erzählt wird.
Damit kehrt Blizzard zu seinen Wurzeln zurück, nachdem sich das Studio in den vergangenen Jahren vor allem stark auf Service-Games konzentriert und dabei ihren alten Fokus auf unterhaltsame Singleplayer-Story-Erfahrungen vernachlässigt hat.
Ob es gar keine Multiplayer-Inhalte gibt, wollte Blizzard aber nicht bestätigen. Sie erklärten aber, dass die Open World zwar zum Erkunden einladen und viele optionale Herausforderungen bereithalten soll, man sich aber, wenn man das will, voll auf die lineare Story-Erfahrung konzentrieren kann. Die Ereignisse von StarCraft spielen dabei 70 Jahre nach Legacy of the Void.
Ein Survival-Geheimnis als Ausgangslage
Was verrät Blizzard noch? Der Mann, der StarCraft auf der großen Bühne vorgestellt hat, hört auf den Namen Dan Hay. Der Industrie-Veteran hat unter anderem Fear 3 und zahlreiche Spiele aus der Far-Cry-Reihe in seiner Vita stehen. 2022 wechselte er zu Blizzard, um dort an einem geheimen Survival-Projekt für eine neue IP zu arbeiten. Das Projekt wurde bekanntlich 2024 eingestellt.
Jetzt wissen wir also, woran er mit seinem Team danach gearbeitet hat. Und ähnlich wie bei Project Titan und Overwatch scheint Blizzard auch dieses Mal einige Teile des eingestellten Fundaments zu nutzen, um daraus etwas ganz Anderes zu machen.
StarCraft soll euch nämlich durchaus zu einem Überlebenskampf zwingen. Nein, ihr müsst euch nicht Nahrung und Wasser besorgen. Doch soll die Spielwelt feindlich sein. Es herrscht Ressourcen-Knappheit. Stellt euch eine Erfahrung wie in Metro Exodus vor.
Eine eurer Ziele ist es, die hiesigen Fraktionen gegeneinander aufzubringen, damit diese sich bekämpfen und so neutralisieren. Die Entwickler betonen dabei, dass StarCraft zu einem großen Teil schon spielbar sein soll. Die Entwicklung ist also weit vorangeschritten. Aufgrund der Größe des Projekts wird es aber noch bis 2030 dauern, um die noch fehlenden Inhalte zu implementieren und für ausreichend Feinschliff zu sorgen.
Wie klingt das für euch? Freut ihr euch auf einen Shooter im StarCraft-Universum? verratet es uns gern in den Kommentaren! Die zweite große Ankündigung des Abends betrifft die Diablo-IP. Teil 5 ist bestätigt. Alle Infos dazu findet ihr hier: Alle Infos zu Release, Klassen und Trailer von Diablo 5
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