Mein Traum für Star Wars Battlefront 2: Lasst mich Luke Skywalker fürchten!

Ja, der aktuelle Trailer von Battlefront II zur Singleplayer-Kampagne sieht phänomenal aus: Er präsentiert eine packende Story mit vielfältigen Figuren, eine gar machtvolle Grafik und nicht zuletzt ein paar spielerische Häppchen, die Lust auf mehr machen. Lust auf was eigentlich? Lasst uns gemeinsam tiefer in die dunkle Materie steigen!

Man spielt Iden Versio, ihres Zeichens Kommandantin einer Spezialeinheit mit dem klangvollen Namen „Inferno Kommando„, die während der Schlacht von Endor ihrem Scheitern ins Auge sehen muss. Wir schreiben das Jahr 4NSY – das Jahr, in dem die Rückkehr der Jedi-Ritter stattfindet. Das Jahr, in dem das Imperium bezwungen wird.

Blut, Schweiß und vergossene Imperator-Tränchen! Das ist der Stoff, aus dem die Shooter meiner bescheidenen Welt gemacht sind! Gnadenlos wird der Spieß umgedreht und man wird selbst mit dem Bauch voran hineingerammt.

Battlefront 2 Trailer Picture

Aspekte, die ich mir wünsche

  • Die Bedrohung soll spürbar sein: Man versteckt sich angstvoll hinter einem Fass, wenn sich Luke vor einem aufbaut. Kurz: Ich möchte Luke aus einer komplett anderen Perspektive sehen!
  • Verzweiflung: Nicht nur der Todesstern ist zerstört, sondern mit ihm auch alle Hoffnung. Das Imperium scheint zerschlagen und um einem herum türmen sich die gefallenen Kameraden. Kurz: Ich möchte mit dem Imperium mitfühlen.
  • Diskrepanz: Es scheint wie eine Schlacht David gegen Goliath und doch sind es gerade die zerschlissenen Rebellen, die die Oberhand gewinnen! Kurz: Ich möchte den Schlag ins Gesicht im Gesicht des Imperiums sehen!
  • Charaktere statt Abziehbilder: Gerade dem eigentlich antagonistischen Imperium stünde ein tieferes Profil mit Sorgen, Wünschen und Ängsten gut zu Gesicht. Kurz: Ich wünsche mir tiefgründige Figuren mit individuellen Motivationen.

Battlefront 2 Picture

Die belletristische Vorgeschichte

Die Vorgeschichte zur Kampagne (Battlefront II: Inferno Squad“ von Christie Golden) haftet mir noch gut im Gedächtnis: Auch dort wird die antagonistische Seite des Sternenkriegs beleuchtet, deren Mannigfaltigkeit dargestellt und Facettenreichtum kreiert. Dieser Roman kann ein verdammt gutes Vorbild sein, um selbst in dieser kurzen Kampagne (Wir erinnern uns: Sie soll nur 5-7 Stunden lang sein) Tiefgang zu erreichen.

Star Wars war schon immer mehr als bloßes Säbelschwingen und X-Wing-Fliegen. Es ist ein Märchen von Gut und Böse. Wie schön, dass nun auch das Böse zu Wort kommt und dieser Trailer andeutet, es zu einem tatsächlichen Thema zu machen.

Guddys Fazit

Zugegeben: EA hat es da derzeit leicht mit mir. Ich bin schlichtweg im Star-Wars-Fieber und würde wahrscheinlich auch beim Video eines Nasenhaarschneiders eine Gänsehaut bekommen, solange die bekannten Töne John Williams‘ meine Ohren beglücken. Aber Battlefront 2 hat aufgrund seiner Thematik tatsächlich auch nüchtern betrachtet das Potential, von mir hart gemocht zu werden.

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