Red Dead Online: Cowboys stöhnen, weil alles soo teuer ist

Die Ingame-Preise von Red Dead Online machen den Spielern schwer zu schaffen. Spieler sind genervt und fordern Rockstar, diese anzupassen. Im Vergleich zum Singleplayer in Red Dead Redemption 2 sind manche Items sogar 60x teurer.

Seit ein paar Tagen können sich Spieler im Online-Modus von Red Dead Redemption 2 austoben. In der Beta-Phase sollen sich Spieler einen ersten Eindruck vom Multiplayer machen. Diesen will Entwickler Rockstar dann gemeinsam mit dem Feedback der Community verbessern.

Laut den Fans besteht vor allem bei einem Bereich starker Änderungsbedarf: Die Ingame-Preise. Diese seien zu hoch, man müsse zu viel grinden. Die Bezahlung zur Leistung fühle sich unfair an.

Wie teuer sind Items in Red Dead Online?

Die hohen Preise gehören zu den 10 Dingen, die Spieler an Red Dead Online am meisten stören. In Red Dead Online gibt es 2 Währungen: Dollar und Gold.

  • Dollar lassen sich in Red Dead Online leicht verdienen. Die bekommt man für das Abschließen von Missionen, durch die Jagd und dem Verkauf von Pelzen oder auch durch die verschiedenen kompetitiven Spielmodi in Red Dead Online.
  • Gold funktioniert wie eine Premium-Währung. Man kann Goldbarren nutzen, um kosmetische Gegenstände zu kaufen, manche Gegenstände früher freizuschalten oder das Ehren-Level des Spielers zurückzusetzen.

Gold wird man in Zukunft mit Echtgeld kaufen können. Wie teuer die Barren sind und in welchen Paketen man sie erwerben kann, teilte Rockstar noch nicht mit. In der aktuellen Beta von Red Dead Online können Spieler Gold-Nuggets finden. Die gibt es als Belohnung für den Abschluss von Missionen, das Finden von Schätzen oder für das Spielen von PvP-Modi.

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Sobald Spieler 100 Nuggets zusammenhaben, wird daraus dann ein Goldbarren. Und den Aufwand, um einen Goldbarren zu erhalten, bezeichnen viele als unnötigen Grind.

Auf Reddit findet man unzählige Posts darüber, dass die Ingame-Preise viel zu hoch angesetzt und die Belohnungen viel zu niedrig sind. Diese Kombination würde den Spielspaß nehmen.

Goldpreise – „Das ist viel zu viel Grind!“

Wie lange farmt man für einen Goldbarren? Spieler rechneten bereits aus, wie viel Zeit es kostet, einen Goldbarren zu erspielen. Nutzer UnavailableIDs kam zu dem Ergebnis, dass es etwas mehr als 8 Stunden dauert, einen dieser begehrten Goldbarren zu erspielen.

Wie teuer sind denn die Items? Ein paar Sachen können nur mit Goldbarren in Red Dead Online gekauft werden. Und einige davon sind echt teuer. Auf Reddit erklärt ein Nutzer, dass es 30 Goldbarren kostet, alle Metalle einer Waffe zu vergolden. Mit 8 Stunden Spielzeit pro Goldbarren wären das also mindestens 10 komplette Tage, die Ihr da reinstecken müsst.

Red Dead Online Goldbarren

Quelle Reddit

Ein Nutzer meint: „Wirklich, Rockstar? Das ist einfach lächerlich. Dass ich Goldbarren zum Anpassen meiner Waffen zahlen muss ist … einfach wow“ (via Reddit)

Das erste Pferd, das Ihr erhaltet, könnt Ihr kostenlos versichern lassen. Zukünftige Pferde kosten in der Versicherung einmalig 5 Goldbarren. Durch eine Pferde-Versicherung werden Pferde automatisch geheilt, nachdem sie gestorben sind. Pferde ohne Versicherung müssen nach dem Tod einen 2-Minuten-Cooldown abwarten und es gibt eine kleine Gebühr, damit sie heilen. Ist also ein praktisches Feature, das aber wieder viele Spielstunden arbeit kostet.

Die Geld-Preise sind unverhältnismäßig

Auch die Dollar-Preise werden von den Spielern angekreidet. Auf Reddit schreibt Nutzer ConvictedWaffles „Ein Ehering aus Gold wird für 1,15$ verkauft. Eine Dose gebackene Bohnen kostet 1,50$. Ich glaube, wir sollten Rockstar etwas Feedback geben.“

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Über die erhöhten Dollar-Preise im Vergleich zum Singleplayer beschweren sich viele Spieler. Nutzer HassanZ42 schreibt: „Wie kann man rechtfertigen, dass die Mauser-Pistole im Singleplayer 225$ kostet und im Online-Modus 1000$?“ Er würde verstehen, dass man die Preise etwas anhebt, damit Spieler nicht zu schnell overpowered werden. Aber dass eine Waffe 4,4x so teuer wird sei „verdammt lächerlich“. Dazu schreibt er: „Wenn keine verlässliche Methode zum Geldverdienen oder ein Exploit erscheint, sehe ich den Online-Modus für mich und viele andere als gestorben an“.

Nutzer Arch27 schreibt: „Es gibt ein schlicht weißes T-Shirt, das 5$ im Singleplayer und 60$ im Multiplayer kostet. Ich finde eine leichte Preis-Erhöhung okay, aber 12x der Preis des Singleplayers?“

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Laufende Kosten sind zu hoch: Spieler beschweren sich außerdem über die Kosten, die so nebenbei entstehen. Die Rechnungen für das Lager oder den Stall ziehen regelmäßig Geld ab. „Von deinem Account werden automatisch 1,75$ oder so abgezogen. Das ist fast so viel, wie manche Missionen zahlen. Wenn man gerade kein Geld in Red Dead Online verdient, dann verliert man das mit einer beängstigenden Geschwindigkeit“, schreibt Nutzer Dreary_Libido.

Fans ziehen Vergleich zu GTA Online

Immer wieder wird der Online-Modus von Red Dead Redemption 2 mit dem Online-Modus von GTA 5 verglichen. „Bei GTA Online hat man auch laufende Kosten“, heißt es, „aber diese waren unerheblich, weil man einfach so viel mehr Geld besitzt.“

Missionen und Raubüberfälle werden bei GTA Online mit mehreren Tausend-Dollar bis hin zu Millionen ausgezahlt. In GTA Online gibt es aber auch keine Premiumwährung. Alles wird mit der gleichen Währung bezahlt. Das machte es Spielern leicht, Methoden zu entwickeln, um in GTA 5 Online schnell Geld zu verdienen. So können sie in GTA Online auch die teuren Autos und Immobilien bezahlen.

Und trotzdem sind Spieler auch über den Grind in GTA Online unzufrieden und sagen, dass dort alles teuer ist.

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Ein Meme wurde im Subreddit von Red Dead Redemption nach 16 Stunden schon mit über 32.000 Upvotes versehen. Das trägt den Titel: Wenn du die letzten 5 Jahre GTA Online gespielt hast und jetzt alle über die Preise und den Grind in Red Dead Online beschweren siehst.

Red Dead Online Meme

Quelle: Reddit

Ändert Rockstar die Preise noch?

Spieler haben Hoffnung, dass sie jetzt durch Ihr Feedback erreichen, dass Rockstar die Ingame-Preise von Red Dead Online humaner gestaltet.

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Was wünschen die Fans? Man ist sich größtenteils einig, dass man die guten Waffen nicht einfach „hinterhergeworfen“ bekommen möchte. Dennoch sollte es sich lohnen, wenn man spielt. Man sollte nicht einfach nur dagegen anspielen, dass Lager und Ställe einen im Zweifelsfall arm machen.

Immer wieder wird erwähnt, dass man sein Feedback unbedingt Rockstar mitteilen soll. Die Entwickler kündigten an, die Online-Erfahrung aufgrund des Feedbacks gemeinsam mit den Spielern zu verbessern. Die Hoffnung ist also, dass Rockstar die Preise senkt und es leichter macht, an Geld oder Gold zu kommen.

Wenn Ihr Feedback habt, könnt Ihr das auf reddeadonline.com/feedback mit dem Team von Red Dead Online teilen.

Findet Ihr die Preise auch zu hoch oder ist das okay, dass man lange für Waffen grinden muss?

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