In Battlefield 6 startet am 13. Oktober 2026 Season 5. MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller hat die neuen Inhalte bereits gespielt und einen klaren Favoriten unter den neuen Maps.
Der Las Vegas Strip, das Epizentrum visuell gewordener Reizüberflutung. Gigantische Gebäude, ein Meer aus leuchtenden Lichtern und riesige Repliken globaler Wahrzeichen und monumentaler Paläste.
EA dachte sich, die Hauptstadt der Sünde ist doch der perfekte Schauplatz für eine Battlefield-Map, und ich habe sie bereits vor dem Start von Season 5 getestet. Wir spielten aber auch die zweite neue Map: Area 51, die wohl bekannteste US-amerikanische Militärbasis weltweit.
In den nachfolgenden Abschnitten beschreibe ich euch, wie sich die neuen Maps und Waffen in den ersten Runden anfühlten und was das mit „Genie und Chaos“ zu tun hat.
Verloren im Meer der Reizübeflutung
Die ersten Runden der Preview-Session spielten wir auf Las Vegas Strip. Bereits in den ersten Sekunden entlockte mir die visuelle Gestaltung der Karte ein anerkennendes „Joa, nicht schlecht“. Das heißt so viel wie: Die Map sieht wirklich eindrucksvoll aus.
Es gibt eine lange, zentralgelegene, breite Straße, die sich längst durch die gesamte Map zieht. Zu Beginn meiner ersten Runde lief ich diese gigantische Magistrale entlang, links und rechts von mir gewaltige Gebäude in ausgefallenen Designs, Palmen, Wasserspiele, aber auch jede Menge Zerstörung. Viele Gebäude sind vom Krieg gezeichnet. In einem Hotel klafft ein riesiges Loch und die Hauptstraße sieht stellenweise auch nicht besser aus.
Der Mix aus diesen eindrucksvollen, aber auch einschüchternden Gebäuden und der klaffenden Zerstörung macht optisch einiges her und verdeutlicht eine der größten Stärken von Battlefield 6: das Spielgefühl. Es sieht toll aus, die Soundkulisse besticht ebenfalls und du spürst dieses Chaos, das ein Schlachtfeld mit sich bringt.









Es fühlt sich nach Battlefield an – aber es spielt sich nicht gut.
Diese Kritik mag sich vielleicht legen, wenn man die Map besser kennt und sich eine bestimmte Spielweise bei beiden Teams etabliert hat, aber mir war das Gameplay auf der Map zu chaotisch. Bei all den eindrucksvollen Design-Elementen, der Zerstörung und der zu Las Vegas gehörenden Reizüberflutung litt für mich die Wahrnehmung von Gegnern.
Das kann auch ein Skill-Issue sein, aber insgesamt kritisiere ich die Visibility. Wiederholt wurde ich von Gegnern erschossen, die ich überhaupt nicht wahrgenommen habe – und das lag nicht an der generellen Sichtbarkeit von Soldaten in Battlefield 6, sondern daran, dass es auf der Map so unfassbar viel gibt, auf das man achtet. Zudem traf ich nur selten auf große Gegner- oder Freundtruppen, die gemeinsam zwischen den Flaggen rotierten und diese einnahmen.
Es gibt immer irgendeinen Winkel, irgendeine Position, die du nicht gründlich genug geprüft hast. Normalerweise habe ich auf Battlefield-Maps immer recht schnell meinen „Lieblingsspot“ ausgemacht. Das ist dann die Flagge, um die ich auf der jeweiligen Map am liebsten kämpfe, die meinen Spielstil am besten einfängt. Das hatte ich auf Las Vegas Strip nicht.
Auch nach mehreren Runden gab es keinen Ort auf der Karte, der mich besonders anzog. Das führte mich zu dem Problem, dass das Testen der neuen Waffen mir so mittelmäßig gut gelang.
- Die neue MP „RSPR” könnte auf kurze Distanz richtig gut sein, aber es ist schwierig zu sagen, ob sie ansatzweise an die Meta-Waffen herankommt.
- Das neue Sturmgewehr „MK24″ wirkt wie ein solider Allrounder, kam aber bei größeren Distanzen durchaus an seine Grenzen.
- Das MG „Z84M“ macht viel Schaden und kann mit den richtigen Aufsätzen überraschend schnell anvisieren, hat dann aber durchaus herausfordernden Rückstoß.
- Das neue Scharfschützengewehr „ELR-40″ fühlt sich wuchtig an und hatte auf Las Vegas Strip eine gute optimale Reichweite für 1-Shot-Kills.
So richtig geglänzt hat auf der Map allerdings keine der neuen Waffen. Die MP machte mir viel Spaß und kann im CQB durchaus glänzen, aber viele Gunfights spielten sich für sie einfach auf zu langen Distanzen ab. Teilweise war dort selbst das Sturmgewehr nicht mehr die ideale Wahl, da es doch überraschend viele lange Sichtlinien für Scharfschützen gab.
Das Scharfschützengewehr litt wiederum darunter, dass es viel Deckung gibt. Es gibt die langen Sichtlinien, aber es war in unseren Runden jetzt nicht so, dass sich unfassbar viele Gegner in mein Visier bewegten. Nach ein paar Kills wurde ich zu ungeduldig und ging wieder aktiv Flaggen einnehmen. Positiv betrachtet hat EA aber durchaus aus der Vergangenheit gelernt und daran gedacht, Deckung für Infanteristen auf der Map zu platzieren, damit sie Scharfschützen und Fahrzeugen nicht hoffnungslos aufgeschmissen sind.
Optisch ist der Las Vegas Strip ein echter Geniestreich, aber spielerisch zu chaotisch.
Zu Gast auf der wohl bekanntesten Militärbasis der Welt
Im zweiten Part der Preview-Session spielten wir die Map Area 51. Hier präsentiert uns EA eine Militärbasis in der Wüste. Das ganze Map-Design ist dementsprechend deutlich militärischer. Es gab einen Hangar, einen Flugverkehrskontrollturm, einzelne kleine Gebäude und eine unterirdische Laboranlage.
Der Spielfluss der zweiten Map gefiel mir insgesamt viel besser. Ob die Flaggen-Spots mit Hangarn oder die unterirdische Anlage: Es fiel mir viel leichter, meinen „Home-Spot“ zu finden, zu dem ich zurückkehren kann, wenn die Runde nicht gut läuft. Insgesamt machte mir Area 51 viel mehr Spaß.
Und ja, irgendwie fand ich trotz des braunen Wüstenfarbtons der Karte die Übersichtlichkeit und die Visibility der Gegner deutlich besser. Auf Area 51 gab es das nötige Battlefield-Chaos, aber die Map war nicht übertrieben chaotisch.







Interessante Ergänzungen, aber nicht die besten Maps
Mein Fazit zur Season 5 ist simpel: Die Maps sind interessant. Las Vegas Strip sieht super aus, aber spielte sich eher mittelmäßig. Area 51 ist visuell eher unauffällig, aber spielerisch hat sie Potenzial. Ähnliches gilt für die neuen Waffen. Die wirkten auf den ersten Eindruck zwar nicht schlecht, aber “vom Hocker gehauen” haben sie mich auch noch nicht.
Insgesamt sind sowohl die Waffen als auch die Maps solide Ergänzungen. Meinem persönlichen Geschmack entsprechend hatten wir schon bessere Seasons, aber auch schon schlechtere – *hust* Season 1 *hust*.
Die Season-Tests spielen sich erfahrungsgemäß aber immer etwas anders als die Live-Version. Das gilt für den kompletten Gameplay-Loop. Meistens wollen die ausgewählten Creator ebenfalls die neuen Waffen testen, spielen aber auch deutlich aggressiver und weniger abwartend.
Habt ihr Bock auf Season 5 und werdet mit den neuen Inhalten mal wieder in Battlefield 6 reinschauen? Wenn ja, kommt gerne nach euren ersten Runden zurück und teilt uns eure Eindrücke in den Kommentaren mit!
Falls ihr euch vor dem Anspielen noch einen Überblick über die neuen Inhalte verschaffen wollt, findet ihr hier auf MeinMMO eine Übersicht aller Highlights inklusive der Inhalte, die noch im Verlauf der Season kommen: Battlefield 6: Das steckt in Season 5 – Alle Inhalte und Termine
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