Population Zero möchte das Survival-Genre revolutionieren – So soll das klappen

Das Survival-MMO Population Zero spricht auf seiner Webseite und in den sozialen Medien davon, dass es eine „Reimagination des Survival-Genres“ werden soll. Doch was ist damit gemeint. Macht das Spiel tatsächlich so viel anders?

Was ist Population Zero? Optisch und spielerisch erinnert das MMO an eine Mischung No Man’s Sky und Last Oasis, dem neusten Survival-Hit auf Steam.

So seid ihr ein Kolonist und auf dem Planeten Keppler-438b gestrandet. Dort müsst ihr überleben, kämpft im PvE gegen Aliens und im PvP gegen andere Spieler und könnt euch einen eigenen Unterschlupf bauen. Zudem gibt es 3 NPC-Fraktionen, denen ihr euch über Quests anschließen könnt.

Das Spiel legt dabei Wert auf vielseitige Biome und riesige Welten, die ihr erkunden könnt. Einen Einblick in diese Welt gibt das neuste Video zum Spiel:

Doch mit der Optik oder den klassischen Survival-Elementen unterscheidet sich Population Zero kaum von anderen Spielen im Genre. Die großen Unterschiede liegen hingegen in den besonderen Regeln des Gameplays.

Population Zero setzt auf kurze Sessions

Was macht Population Zero besonders? Das Survival-MMO setzt auf vier Eigenschaften, mit denen es sich von anderen Titeln des Genres abhebt:

  • Auf dem Planeten Keppler-438b sollen sich tausende von Spielern gleichzeitig tummeln und es soll keine Ladescreens zwischen den Gebieten geben. Eine solch große Zahl ist bei Survival-Titeln nicht üblich.
  • Eine Spiel-Session dauert 7 Tage in der realen Welt. Danach gibt es einen Reset, wobei ihr euch dauerhafte Belohnungen freispielen könnt.
  • Ihr bekommt zufällige Aufträge, die ihr innerhalb der 7 Tage abschließen müsst, um eine Session „zu gewinnen“.
  • Mit jedem Tod mutiert ihr, bis ihr irgendwann ein riesiges Über-Alien werdet. Allerdings scheidet ihr aus der Session aus, wenn ihr als Über-Alien besiegt werdet.

Außerdem setzt Population Zero stark auf den Story-Aspekt. Im Laufe einer Session sollen euch die NPCs und Quests mehr über den Planeten verraten. Dazu gibt es eine Haupt-Quest, der ihr folgen könnt, aber nicht müsst.

Population Zero Gameplay Loop
Der Gameplay-Loop von Population Zero – 7 Tage spielen, gewinnen oder verlieren, Belohnungen bekommen und darüber Neuerungen freischalten.

Warum sollte man an den Sessions teilnehmen? Für die Teilnahme an einer Spiel-Session sammelt ihr Account-XP. Diese soll später benötigt werden, um neue Spielmodi und Inhalte freizuschalten.

Laut offizieller Aussage unter einem YouTube-Video von Population Zero sind 2 PvE- und 2 PvP-Modi geplant, für die man jedoch das reguläre Spiel erstmal erlebt haben muss.

Außerdem lassen sich über die Account-XP Mechaniken wie eigene Respawn-Punkte oder kosmetische Neuerungen freispielen.

Kann Population Zero die Spieler überzeugen?

Was sagen die ersten Tester? Derzeit befindet sich Population Zero in einer geschlossenen Beta. Keys dafür wurden jedoch in Massen von größeren Webseiten und auch über die sozialen Medien geteilt, sodass theoretisch viele 10.000 Spieler Zugriff gehabt haben könnten.

Trotzdem gibt es recht wenige Reviews und Infos zum Spiel. Bei den Kollegen der Webseite MMORPG.org.pl kritisieren Nutzer das Spiel jedoch für Probleme, die auch viele andere Survival-Titel haben:

  • Murad: „Ich habe die Beta gespielt. Es gibt einen Hub, zu dem ihr aus jedem Winkel der Karte zurückkehren müsst. Dort sammeln sich die Spieler und Zerg-PvPen um die Hauptstadt herum.“
  • Meemmento: „Leider hat das Spiel die gleichen Probleme wie ARK. Schreckliche Desynchro und viele Lags auf den Servern. Ich bezweifele, dass das bis Mai besser wird.“

Unter einem YouTube-Video des Kanals wird außerdem die Waffenwahl kritisiert. So gibt es in Population Zero nur „mittelalterliche“ Waffen wie Speere oder Schwerter.

Das Spiel verzichtet auf technische Ausrüstung und Schusswaffen jeder Art, was nicht jedem gefällt. Einige kritisieren die Waffenwahl als unlogisch, immerhin ist man ja von einem Planeten zu einem anderen gereist und hat dann plötzlich keine Technologie mehr.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass derzeit nur 3 unterschiedliche Arten von Waffen zur Verfügung und alle legen Wert auf den Nahkampf. Fernkampf-Waffen sollen jedoch in Arbeit sein. Mehr zum Kampfsystem verraten wir euch hier.

Population Zero Kampf gegen großes VIech
Der Kampf in Population Zero läuft hauptsächlich mit „mittelalterlichen“ Waffen ab.

Wann erscheint Population Zero? Am 5. Mai soll das MMO in den Early Access wechseln. Dafür muss Population Zero für rund 30 Euro gekauft werden, wahlweise über die offizielle Webseite oder Steam.

Derzeit scheint jedoch nur eine Version mit englischer Schrift und Vertonung geplant zu sein. Falls ihr damit Probleme habt, empfehlen wir euch eines der anderen Survival-Games, die wir für euch in einer Liste gesammelt haben.

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Darya Svetlova
2 Monate zuvor

Leute, ich habe gerade ein Spiel installiert, das ich noch nicht kenne, ich suche nach einem Freund zum Spielen, um Kontakte zu knüpfen! smile insta – da_rya5552

Thomas Lauterbach
2 Monate zuvor

nur „mittelalterliche“ Waffen wie Speere oder Schwerter

Och nö, nicht schon wieder. Da bleib ich lieber bei SCUM.

HP68
2 Monate zuvor

Nur Melee ist auch für mich ein No-Go. Passt überhaupt nicht zu einem Sci-Fi Setting.

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2 Monate zuvor

Stimmt

Die Entwickler können z.b. „Dr. Stone“ Anime mal schauen (obwohl es gibt auch im Manga form), wie man langsam von Speere und Schwertern wegkommt. Dr. Stone Manga (Anime ist noch ned so weit) hat z.b. eine Primitive Pistole erfunden. Sprengstoff gefunden usw

Das sollte diese Bewohner doch schaffen wenn sie nicht in Chemie und Biologie gepennt haben. Natürlich geht das nur wenn der Planet die gleichen Ressourcen wie die Erde hat

Also, Sie sollten sich mal „Dr. Stone“ Inspirationen holen (nehmt den Manga) und als Easter Egg, können sie einen „Wissenschaftler“ nach dem MC erstellen oder eine „freundliche“ Fraktion (Im Manga nennen sie sich „Kingdom of Science“). nach dem Aktuellen Stand haben sie sogar ein Schiff gebaut.. Mehr ist Spoilern

Tronic48
2 Monate zuvor

Die Grafik, das Setting, erinnert mich an Wildstar oder Firefall, und das gefällt mir auch, der Rest, naja, wieder ein Spiel das nicht lange gespielt wird, wenn überhaupt.

Nein und nochmal nein, sie werden es nie kapieren, diese Hersteller, was Sols, haben wohl alle Zuviel Geld über, um es raus zu werfen.

Wünsche ihnen dennoch viel Glück.

Sveasy
2 Monate zuvor

Ich seh schon Massensuizide nur um schnell zum Überalien zu werden und damit anderen Spielern noch mehr auf den Sack gehen zu können 😁

Apo
2 Monate zuvor

Vorletzte Woche gab es auf MMORPG.com keys für die aktuelle Preview Version…revolutionär ist bisher nur die Unfertigkeit wink wir haben es allesamt nach wenigen Minuten direkt wieder deinstalliert.

Caliino
2 Monate zuvor

Wie viele PvP-(Survival)-MMO’s sollen denn noch kommen bevor die Entwickler endlich kapieren dass das nicht klappt…..

Gezwungenes Open-PvP = Ganking = niedrige Spielerzahlen, egal welches „System“ das eigentlich verhindern sollte. Es wird leider immer Spieler geben die anderen damit den Spaß verderben „müssen“ und solche Systeme irgendwie umgehen/ausnutzen….

Open-PvP gerne, aber so dass die Spieler entscheiden können ob und wann Sie es wollen….

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2 Monate zuvor

– Diese Blaue Farbe des Neopren(Taucherkleidung) Spieleranzug würde ich ändern. Erinnert zu sehr an Fallout Vault Anzüge. Versucht eine andere Farbwahl oder lässt einfärben zu

– Housing würde ich einführen um diese „in 7 Tage alles futsch“ zu entzerren, man muss z.b. draussen Felder erobern, bauen, ernten, was weiss ich. Dort spielt das Spiel seine 7 Tage karte aus. Aber etwas soll den ganzen Reset überdauern um Stück für Stück voran zu kommen um der Gemeinschaft ein Ziel zu geben?

– Aber nicht alle sollen diesen Kreislauf immer wieder machen. Macht es so „Teuer oder Billig“ das einige Ressourcen sammeln gehen können, andere Erforschen und andere eben Bauen, Kämpfen usw…

– Vielleicht eine Basis bauen, schützen und instand halten. Ressourcen werden gebraucht um ein Schutzschild am laufen zu halten, Gebäude nicht zerfallen (es ist eine Harte Welt da draussen) und am ende der 7 Tage stark genug sein oder genug in de Lager zu haben damit die Basis den Grund des 7 Tage Resets aushält oder übersteht, so spielt sich alles vor der Basis ab und PvP ist hier praktisch auf dem Teller mit Messer und Gabel (wer es mag)

– z.b. Mobile „Sturm feste“ Biodome. Na diese Häuser unter einer Glaskuppeln die man aus Sci-Fi filmen kennt (oder Unterwasser) Mobile Basis die man hegen und pflegen soll und dank der immer wiederkehrende 7 Tage Stürme und da wir Mobile sind gibt es andere Karten nach dem Sturm (kommt drauf an wie weit man kommt, bedenke die eingelagerten Ressourcen, vielleicht mit den Ressourcen eine art „Hüpfer/springen“ über den Sturm. Triebwerke und Puffer). und wir haben ein Ziel das mal auch neue Karten sehen kann und Zonen

– Solospieler werden aber kein Land sehen oder sie zahlen „miete“ in solchen Biodomen und helfen mit Ressourcen zu sammeln gegen Bezahlung dessen Währung die Miete ist…Plausiblen Grund: Wenn man stirbt, wo taucht man wieder auf? Vielleicht kann man hier etwas von Borderlands ab schauen, und die DNA Kopie Station braucht halt Geld. Voila!

Aber das ist nur meine Ideen. keine Pflicht. Wenn es gefällt.. Ich bin unbestechlich, aber Keys nehme ich gerne smile

Tronic48
2 Monate zuvor

Deine Ideen sind gar nicht so schlecht, aber du vergisst eines dabei, nämlich?

In der heutigen Zeit kannst du froh sein wenn du 10-15 Spieler in deiner Gilde hast, die regelmäßig On kommen, schauen das alles in Ordnung ist, Rohstoffe herbei schaffen usw.

Vielleicht schaffst du es sogar bis auf 20-30, aber früher oder später, ich sage mal 3- 6 Monate, werden die meisten weg sein, den auf langer Sicht macht das keiner lange mit, und dann hast du zu wenig Spieler die dir helfen, deine Basis am laufen zu halten, glaube mir, oder auch nicht, das wird nix.

Deine ideen- in ehren, aber lass diese Anstrengungen, es lohnt sich nicht, PVP und dann noch Survival , das wird nie was.

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2 Monate zuvor

Deswegen die Solospieler Idee (letzter Punkt). Aber ja, irgendwann ist die Luft raus. Daher habe ich auch eine Art Rotation (Punkt 3) eingebracht, das nicht immer die gleichen Sammeln gehen oder so. Aber nicht jeder kann z.b. PvP

Aber dieses 7 Tage Reset, man gewinnt man Verliert Belohnung, für was ist das Gut? Zugang zu besseren Waffen? Ausrüstung? dann werden die Profis in der nächsten Runde ein Vorteil haben. Oder nur Zeugs zum „Angeben“? Wer weiss

Ja, ich weiss das meine Idee nicht Perfekt sind. Aber man kann darauf aufbauen oder auch nicht. Nicht immer Funktioniert das PvP den mangel an Kontent überspielt. Selbst Fortnite haut Kontent raus und die können es sich Leisten. Ein Indy Studio wird sich Überheben und Crunching wird zur Normalität bis ihre Crew auf dem Zahnfleisch geht und am schlimmsten Fall, mit den Füssen voran aus dem Studio geholt werden

Bodicore
2 Monate zuvor

Immer schön zu sehen dss noch neue Ideen da sind.
Spiel hätte ich daraus jetz nicht gemacht ich würde mich wundern wenn sich das durchsetzt.

Der Kern des Survival ist doch der Aufbau einer Existenz.

VoodooNimbul
2 Monate zuvor

Sehe ich auch so. Die Kernidee passt besser als optionaler Modus in einen bereits bestehenden Titel

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