Pokémon GO: Neu-Einstieg 2017 – Was ist anders als im Sommer?

Unsere Autorin Leya hat Pokémon GO zum ersten Mal seit Monaten wieder gespielt. Das sind ihre Eindrücke im Jahr 2017 nach einer langen Poké-Pause.

Der Pokémon-Sommer 2016 war für mich ein echtes Highlight, an das ich gerne zurückdenke. Stunden bin ich durch die Gegend gelaufen, auf der Jagd nach Pokémon. Zusammen habe ich mit anderen Trainern in Arenen gekämpft oder gemütlich, mit Lockmodul und Sonne im Gesicht, an einem PokéStop gesessen.

Pokémon Go bot nicht mehr genug Anreize und das Wetter wurde zu schlecht

Irgendwann bot Pokémon Go mir aber nicht mehr genug Anreize, um es langfristig weiterzuspielen. Mir fehlten Interaktionen mit anderen Trainern, wie das Tauschen und Kämpfen. Nach einer Weile fühlte sich vieles wie ein Grind an: Ein Taubsi nach dem anderen fangen und den starken Pokémon hinterherrennen.

Außerdem muss ich ehrlich gestehen: Mir wurde das Wetter zu schlecht. Meine Motivation ging verloren, die extra Umwege bis zum nächsten PokéStop zu laufen. Bei Regen und Kälte nahm ich dann doch lieber den direkten Weg nach Hause.

pokemon sonnfloraPlötzlich packte mich die Lust, Pokémon Go mal wieder zu starten. Die Sonne schien und ich war neugierig, wie sich die Veränderungen der letzten Monate auf meinen Spielspaß auswirken würden. Zusammen mit meiner Power-Bank stürzte ich mich hinaus.

Mit meinem Kumpel Evoli auf Tour

Zuerst einmal suchte ich mir einen Kumpel aus. Mit dem Kumpel-System wählt man ein Pokémon, das neben einem herläuft und extra Bonbons verdient. Die Bonbons gibt es für das Zurücklegen von bestimmten Distanzen. Da ich scharf auf Psiana und Nachtara bin, wurde Evoli mein Kumpel und sprang direkt auf meine Schulter.

Die Kumpel-Funktion gefällt mir besonders gut. So kann man sich zumindest Bonbons für Pokémon verdienen, denen man nur selten begegnet. Eine Erleichterung zum Entwickeln und Leveln von Pokémon.

Neue Pokémon versetzen mich wieder in Sammelfieber

Als ich das letzte Mal spielte, gab es nur die erste Generation. In mir kamen regelrechte Glücksgefühle auf, als ich das erste „neue“ Pokémon im PokéDex registrierte. Mein Jagd-Instinkt war geweckt.

Den meisten Spaß hatte ich dabei, die neuen Pokémon der zweiten Generation zu suchen und zu fangen. Alleine deswegen spielte ich eine Stunde länger, als ich ursprünglich geplant hatte.

pokemon psiana nachtara

Der Pokémon-Tracker bindet mich an die Stadt, außerhalb tauchen kaum Pokémon auf

Seit meinem letzten Besuch in Pokémon Go wurde das Tracker-System mehrfach verändert. Geblieben ist es bei der „In der Nähe“-Funktion, die einem Pokémon anzeigt, die sich bei dem nächsten PokéStop befinden. Von denen gibt es in der Stadt am meisten. Dadurch war ich geneigt, mich eher im Stadt-Zentrum aufzuhalten, was ich schade finde.

Ich wollte aber testen, wie vielen Pokémon ich begegne, wenn ich mich aus der Stadt entferne und abgelegene Wege entlanglaufe. Ich hatte den Eindruck, dass es außerhalb der Stadt jetzt sogar noch weniger Pokémon gibt. Also drehte ich wieder um, der Stadt entgegen. Das ist für Spieler auf dem Land nach wie vor unschön.

Arenen sind vollgestopft mit starken Pokémon – Das war zu erwarten

Ich warf einen Blick in die umliegenden Arenen. Wie zu erwarten war, sind die bis oben vollgepackt mit starken Pokémon. Sogar die „schwächsten“ Pokémon bestehen aus Dragoran, Despotar, Heiteira oder Relaxo mit krassen WP-Werten.

Wer aber so lange nicht gespielt hat wie ich, muss sich darüber nicht wundern. Arena-Kämpfe habe ich fürs Erste ausgelassen. Wer da mithalten will, muss sich ganz schön ranhalten.

Pokemon GO 2. Generation Titel2

Pokémon GO: Es war schön mal wieder auf Jagd zu gehen, vieles hat sich verbessert

Es hat mir Spaß gemacht, Pokémon Go mal wieder zu starten. Die Server waren stabil und ich konnte das Umherstreifen ohne Unterbrechung genießen. Ohne Power-Bank sollte man es aber nicht versuchen: Der Akku wird immer noch extrem gezogen.

Besonders schön war es für mich, mal wieder neue Pokémon zu treffen und sie zu fangen. Ich stehe einfach darauf, meinen PokéDex zu füllen.

Es gibt ein paar Erneuerungen, die in meinen Augen das Spiel deutlich verbessern: Belohnungen für den „Ersten Fang / PokéStops des Tages“ und das Kumpel-System stehen dabei oben an. So kann man auch weiterkommen, wenn man bestimmten Pokémon nicht allzu oft begegnet. Ein klares Minus ist für mich, dass die Pokémon gestapelt an den PokéStops auftauchen und dafür noch weniger in ländlichen Gebieten. Das Umherwandern im abgelegenen Park macht mir mehr Spaß als im Stadt-Zentrum.

Bei schönem Wetter, werde ich vermutlich öfter mal wieder mein Handy zücken und die kleinen Taschenmonster jagen.

Wie sieht es bei Euch aus? Werdet Ihr Pokémon Go bei schönem Wetter nochmal einen Versuch geben? Oder habt Ihr sowieso die ganze Zeit  fleißig gespielt? Erzählt es mir doch in den Kommentaren.


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