Heutzutage kennen wir Palworld als Open-World-Survival-Game. Ursprünglich hatten die Entwickler aber ein ganz anderes Genre im Kopf, das aber bis heute noch im Spiel ist.
Was war ursprünglich für Palworld geplant? In einem Interview mit Game8.co verrät John „Bucky“ Buckley, der Head of Publishing und Communications für Pocketpair, was die ursprüngliche Idee hinter Palworld gewesen sei.
Demnach hätte das Game ursprünglich ein Fabrikspiel wie Satisfactory werden sollen. Statt der Maschinen wollte das Entwicklerteam kleine Kreaturen einsetzen. Und diese Monster hätten alle individuelle Wesen sein sollen und nicht einfach irgendwelche zufälligen Kreaturen, die am Arbeiten sind.
Dann kam allerdings eine erste Idee, die in Richtung Palworld ging:
Am Anfang stand die Idee: „Wäre es nicht toll, ein Fabrikspiel wie ‚Satisfactory‘ zu haben, bei dem es statt Maschinen kleine Kreaturen gäbe? Wäre es nicht toll, wenn diese kleinen Kreaturen alle ihre eigene Persönlichkeit hätten, anstatt nur als anonyme Arbeitskräfte zu fungieren? Wäre es nicht toll, wenn man Kreaturen sammeln könnte?“ Und dann entwickelte sich das Spiel ganz natürlich zu einem Open-World-Survival-Crafting-Spiel.
Schlussendlich sei es also die Idee des Monstersammelns gewesen, die aus Palworld das Spiel machte, das es heute ist. Doch das Kernelement sei laut Bucky auch heute noch vorhanden.
Palworld ist immer noch ein bisschen wie Satisfactory
Wie ist es heute? Laut Bucky hätte sich das Spiel weit vom originalen Konzept entfernt, aber er glaubt, dass die Kernidee einer Fabriksimulation immer noch in den Pals steckt.
Und tatsächlich sieht man das auch heute noch an einigen Beispielen, gerade im späten Spielverlauf:
- Der Standort der Basis ist wichtig, denn bei hohem Erz- oder Kohlevorkommen können schneller Materialien gesammelt werden.
- Wir bauen tatsächlich Fließbandwerke, an denen Waffen, Munition oder Pal-Sphären hergestellt werden können.
- Prozesse wie das Sammeln von Ressourcen werden automatisiert, damit man genügend Materialien für Waffen, Bauwerke oder andere Gegenstände hat.
- Auch das Stromnetz muss später gemanagt werden, damit alle Maschinen einwandfrei funktionieren können.
Die Pals sind dann diejenigen, die diese Maschinen schlussendlich bedienen und die Ressourcen sammeln. Somit ist die ursprüngliche Idee also irgendwo noch vorhanden geblieben.
Was sagt ihr? Hättet ihr euch auch ein Spiel vorstellen können, das im Stile von Satisfactory gewesen wäre? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Palworld ist gerade in Version 1.0 gestartet und hat deshalb massig neuen Content bekommen, den Spieler gerade erleben. Alle wichtigen Infos zum vollen Release und was danach kommt, findet ihr auf MeinMMO: Palworld 1.0 Release: Patch Notes, Preis, Roadmap und Features des großen Updates
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