Paladins Ersteindruck: Was taugt der Helden-Shooter von HiRez?

Wir haben uns in den letzten Tagen ausführlich mit Paladins beschäftigt und das Spiel einem kleinen Test unterzogen. Was taugt der Shooter von HiRez wirklich?

Paladins – Abgefahrene Champions mit dicken Wummen

Aus Ermangelung an Zugängen zu gewissen anderen Spielen, habe ich mir in den letzten Tagen Paladins von HiRez ein wenig genauer angeschaut. Dort läuft aktuell die geschlossene Beta, in die man nur gelangt, wenn man entweder Glück hat oder sich ein Starterpaket für 20€ kauft. Wer schon Zugang zum Spiel hatte und Accountlevel 4 erreicht hat, kann übrigens bis zu 3 Freunde nachholen.

Ich berichte Euch ein wenig von meinen ersten Erfahrungen in dem Spiel, warne aber vor: es ist eine sehr frühe Beta-Version. Ob das fertige Spiel auch nur noch ansatzweise etwas von dem enthält, was ich getestet habe, steht in den Sternen.

Das Ziel des Spiels – Mauern einreißen, Kontrollpunkte einnehmen.

Paladins wird in 5vs5-Matches ausgetragen. Aktuell gibt es nur einen einzigen Spielmodus. Der reicht aber schon aus, um einen Eindruck von dem Spielgefühl zu bekommen, welches das Spiel einmal liefern soll. Jedes Team verfügt über eine Basis, die von 3 Mauern gesichert wird. Zwischen den Basen gibt es eine weitläufige, fast gänzlich offene Fläche, mit drei verschiedenen Kontrollpunkten.

Die Basis ist einfach strukturiert. 3 Wände, 3 Areale.

Die Basis ist einfach strukturiert. 3 Wände, 3 Areale.

Regelmäßig wird einer der Kontrollpunkte aktiv und kann eingenommen werden – das funktioniert wie gewohnt so, dass man sich auf dem Punkt positioniert und verhindert, dass der Gegner das Gleiche tun kann. Ist der Kontrollpunkt eingenommen, erscheint an dieser Stelle eine Belagerungsmaschine, die dann unaufhaltbar auf die gegnerische Basis zurollt, um die Mauern in Beschuss zu nehmen.

Das verteidigende Team muss die Belagerungsmaschine vernichten, während die Angreifer diese beschützen und bei der Attacke auf die Tore unterstützen. Sobald die Belagerungsmaschine vernichtet wurde, wird ein neuer Kontrollpunkt aktiv – so geht das Spiel dann weiter, bis eine Seite alle 3 Tore vernichtet hat.

MOBA-Elemente mit ordentlich Geballer

Was jetzt im ersten Augenblick wie der Belagerungs-Modus von SMITE klingt, könnte kaum weiter davon entfernt sein. Zwar gibt es auch hier Skillshots, die Timing erfordern, das direkte Zielen wie bei einem Shooter ist allerdings der Kernaspekt – immerhin IST Paladins ein Shooter. Jeder Held verfügt über eine eigene Waffe, mit unterschiedlichen Effekten.

Während die Jägerin Cassie mit einem altmodischen Bogen feuert, greift der Zwerg Barik zu seiner Schrotflinte und der selbst ernannte Ritter Fernando zu seiner Flammenlanze. Hinzu kommen jeweils drei Fähigkeiten, wovon zwei im Regelfall der Charakterrolle entsprechen (also Schaden, Heilung oder Schutz) und eine der Bewegung dient. Der irre Pip kann so für mehrere Sekunden schnell und weit hüpfen, wohingegen die Assassine Skye unsichtbar wird und dabei noch einen Speedboost erhält. Mehr über die 8 verschiedenen Charaktere erfahrt Ihr in unserer Vorstellung der Champions.

Nur Teamwork führt zum Sieg. Einzelgänger gehen selbst mit "gutem Aim" schnell unter.

Nur Teamwork führt zum Sieg. Einzelgänger gehen selbst mit „gutem Aim“ schnell unter.

Teamwork ist das A und O, denn nur eine geschickte Kombination der Charaktere führt zum Sieg. Einzelgänger werden regelmäßig weggefrühstückt, als wären sie ein Marmeladentoast (was in Skyes Fall nicht ganz daneben ist). Fest steht auf jeden Fall: Wer mit Shootern und genauem Zielen nichts anfangen kann, der wird in Paladins nicht glücklich.

Auf der nächsten Seite beschäftigen wir uns mit dem Talentsystem von Paladins.

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