Overwatch startet auf Nintendo Switch – Aber irgendwie scheint das nicht zu passen

Seit dem 15. Oktober kann Overwatch offiziell auch auf der Nintendo Switch gespielt werden. Eigentlich sollte der Release viele Spieler freuen. Nun sorgt er jedoch eher für Probleme. Sogar das vermeintlich coolste Feature ist nicht gerade der Hit.

Diese Probleme hat Overwatch auf der Switch: Seit Overwatch am 15. Oktober auf der Switch spielbar ist, haben schon etliche Spieler den Helden-Shooter dort ausprobiert. Dabei sind einigen Spielern Probleme aufgefallen:

  • Die FPS schwanken teilweise, das Spiel läuft nicht flüssig
  • Lags sorgen für verzögerte Angriffe und schlechtes Treffer-Feedback
  • Die Steuerung über Bewegungs-Sensoren kommt nicht gut an

Wie die US-Seite Kotaku berichtet, sei dabei kurioserweise der Handheld-Modus der Switch die beste Möglichkeit, Overwatch zu spielen. Hier gebe es zwar keine LAN-Option und die Leistung sei so etwas schwächer, aber Overwatch sehe so viel besser aus und sei auch angenehmer.

Overwatch und Switch – Passt das überhaupt?

Das sind die Kritikpunkte: Die Switch-Version von Overwatch wird auf 30 FPS gespielt. Das ist nur die Hälfte der 60FPS auf PS4 und Xbox One und noch einmal deutlich weniger als viele PC-Spieler von einem Shooter erwarten (144 FPS).

Overwatch: Die Box-Version für die Switch kommt mit leerer Box

Das, zusammen mit den Verbindungs-Problemen, führt dazu, dass betroffene Spieler ein schlechtes Spielerlebnis haben, kaum treffen und so häufig verlieren.

Die innovative Steuerung der Nintendo Switch macht dabei noch größere Probleme. Eigentlich sollten Spieler sich intuitiv mit den Bewegungs-Sensoren bewegen, die Kamera und Ziele neigen können. Das führt jedoch eher zu wirren Bewegungen und schwer verzogenen Fähigkeiten, die ins Nichts gehen.

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Genau zu treffen ist wegen der Steuerung eine Herausforderung.

Wer soll das überhaupt spielen? Ein weiterer Punkt, der in der Community angesprochen wird, ist die Frage nach den Spielern. Auf reddit gibt es kleine Threads, in denen Fans befürchten, dass Overwatch auf Switch einfach die Spieler fehlen werden. Auch Kotaku sieht hier Probleme:

Es ist schwer, sich die angepeilte Demographie des Spiels vorzustellen: Die Sorte von Leuten, die den massiv beliebten Team-Shooter verschlafen hat, aber interessiert genug ist, ihn auf der Konsole ausprobieren, die am wenigsten wahrscheinlich die Features herausstellen kann, die [das Spiel] beliebt gemacht haben.

Auch der Zeitpunkt sei etwas unglücklich gewählt. Blizzard taumelt aktuell von einem Shitstorm zum nächsten und die Hongkong-Debatte wirft ihren Schatten auch über den Switch-Release von Overwatch:

Ein Jahr voller Shitstorms – Blizzard rennt mit Anlauf in den nächsten
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Quelle(n): Kotaku
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