Overwatch-Spieler wünschen sich Skins von Blizzard, um Australien zu helfen

Viele Fans von Overwatch wünschen sich aktuell, bei einer großen Katastrophe helfen zu können. Sie fordern spezielle Skins, um über diese Charity-Aktion Spenden zu senden.

Das fordern die Spieler: In einem Post auf reddit fordert der Nutzer WippitGuud, dass Blizzard spezielle Wohltätigkeits-Skins für Junkrat und Roadhog zur Verfügung stellt. Diese sollen dann nur gegen Echtgeld zu kaufen sein.

Mit den Skins wollen die Spieler erreichen, mehr Leute zur Unterstützung zu bewegen. Statt einfach zu spenden, würden sie sich so noch etwas kaufen. Das wäre möglicherweise ein größerer Anreiz zu helfen.

Der Post hat über 64.000 Upvotes und Spieler fordern sogar im offiziellen Forum Unterstützung. Auch Fans von Apex Legends haben sich eingeschaltet:

Wofür die Hilfe? Das eingenommene Geld soll dann Australien zugute kommen. Dort haben in der vergangenen Zeit mehrere Buschbrände und Wildfeuer für eine der größten Katastrophen des Landes gesorgt.

Die Brände haben weite Teile der Wildnis verwüstet und die Lebensräume vieler Tiere vollständig zerstört. Wie die tagesschau berichtet, haben seit Oktober sogar schon drei Feuerwehrleute ihr Leben beim Kampf gegen das Feuer gelassen.

Charity-Skins sind ein großer Erfolg

So erfolgreich war das bisher: Die Aktion wäre nicht die erste ihrer Art. Blizzard hat bereits in der Vergangenheit etwa einen pinken Mercy-Skin veröffentlicht, um damit der Brustkrebs-Vorsorge zu helfen. Der Skin kostete in Deutschland fix 15 Euro.

Overwatch mercy Brustkrebs Pink Emote Caduceus

Der Skin hat insgesamt 12,7 Millionen Dollar eingespielt, die verschiedenen Maßnahmen zugeführt wurden. Blizzard unterstützte damit etwa Studien, Präventivmaßnahmen und sogar Stipendien für angehende Mediziner.

Auch in anderen Spielen setzt sich Blizzard regelmäßig für den guten Zweck ein. So erschien Ende 2019 in World of Warcraft ein Alpaka-Haustier für 10 Euro. 50% der Einnahmen gingen dabei an die Make-A-Wish-Foundation und WE.org.

Warum würde das in Overwatch klappen? Die Welt von Overwatch spielt mit vielen Charakteren verschiedener Herkunft. Zwei der Helden kommen aus Australien: Junkrat und Roadhog.

OverwatchJunkratRoadhog

Es wäre also durchaus passend, genau diesen beiden Charity-Skins zu geben. Die Fans haben sogar schon Ideen:

  • Junkrat könnte Wasser in seinen Granaten haben
  • Seine Ultimate, der Kamikazereifen, könnte von Feuerlöschern angetrieben werden
  • Der Haken von Roadhog könnte zu einem Feuerwehrschlauch werden – eine Gasmaske trägt er ja schon

Die Skins würden auch noch gut zu dem ohnehin verrückten und abgedrehten Verhalten der beiden passen. Außerdem könnten die Käufer die Skins sogar nach Overwatch 2 mitnehmen:

Overwatch 2: Wurde hier das Release-Datum geleakt?
Autor(in)
Quelle(n): gamesradar
Deine Meinung?
7
Gefällt mir!

12
Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
Aktivität der MeinMMO Community
MeinMMO Kommentar-Regeln
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Nephalis
1 Monat zuvor

Wenn Blizzard es macht dann wäre das schon ok und nett. Generell muss ich aber auch sagen: Konsumgelüste besser dastehen zu lassen indem man ihnen die Wohltätigkeits-Krone aufsetzt ist schon eine üble Sache, aber dass dann auch noch die Leute kommen und das von sich aus fordern xD Mega witzig.
Aber wahrscheinlich heiligt der Zweck eben die Mittel und wie Benedikt vor einigen Stunden schon schrieb: so käme halt auch aus unüblichen Quellen zusätzliches Geld.

Divine
1 Monat zuvor

Versteh die Meckerei hier nicht…

Wenn es die Leute dazu bringt mehr zu Spenden wiso nicht ??
Für Blizzard eine Kleinigkeit und jeder hat was davon.

Australien kann jede Hilfe brauchen.

DDuck
1 Monat zuvor

So sehe ich das auch. Die Forderung war ja nie „Gebt uns Skins, weil wir sonst nicht bereit sind zu spenden“, sondern viel mehr „Gebt uns Skins um mehr Leute dazu zu animieren zu spenden“

chack
1 Monat zuvor

DIe Blizzard Gamer… wer helfen will sollte einfach mal Googeln. Da gibts sicher ausreichend Organisationen die da zu Gange sind welche man finanziel unterstützen kann. Ich glaube das ist so ziemlich das däperste was ich in der letzten Zeit gehört habe. Sitzt ein Obdachloser in der Stadt und bettelt „Hey wo kann ich Skins kaufen um dich finanziel zu unterstützen?“. WOW.

Hamurator
1 Monat zuvor

Vielleicht bin ich zu alt, aber ich kann da nur mit dem Kopf schütteln. Das Konstrukt „Bitte um Skins, um helfen zu können“ wirkt für mich nur bizarr und falsch.

Pineapple
1 Monat zuvor

Das kann man dann wohl kaum Spende nennen, wer da wirklich helfen will, sollte das aus eigenem Antrieb tun, so wirkt das ziemlich lächerlich.

Alex
1 Monat zuvor

War auch mein erster Gedanke aber um so mehr ich drüber nachdenke, der Zweck heiligt die Mittel, wenn dadurch größere Mengen ankommen von Leuten die sonst nichts spenden würden, ist das absolut legitim.
Ich kann deinen Moralischen Ansatz nachvollziehen, war wie gesagt auch meine Erste Reaktion, aber Moral hilft keinem weiter, Geld schon.

Evels
Evels
1 Monat zuvor

Wenn man aber sieht was für ein gewaltiger Schaden in Australien durch die Feuer wohl schon entstanden ist und auch nach wie vor kein Ende in Sicht ist,müssten die Spenden schon sehr groß ausfallen um wirklich etwas zu bewirken.
12,7 Millionen,als Beispiel wie im Artikel,sind in Australien wohl buchstäblich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein,.
Ich denke was in Australien wirklich helfen würde,sind Freiwillige die direkt vor Ort der Feuerwehr helfen,denn diese werden tatsächlich aktuell gesucht.

Wie man nun moralisch zu der Geschichte steht,bleibt wohl jeden selbst überlassen.
Grundsätzlich finde ich die Idee gut,wenn die Leute irgendwo Spenden für einen guten Zweck sammeln,aber am Erfolg könnte man zweifeln. question

Ich stimme Pineapple aber auch zu,Spenden sollten aus eigenen Antrieb erfolgen und nicht wie in diesem Fall,es muss erst etwas „geboten“ werden um zu „spenden“,denn im Grunde ist es nur ein üblicher Kauf,nur das Geld landet an anderer Stelle,egal wie gut gemeint das ist,aber wie eine Spende hört sich das nicht unbedingt an.
Einfache Wege,um wirklich aus eigenen Antrieb zu spenden,wird es wohl reichlich geben.

Alex
1 Monat zuvor

Natürlich wäre das Sinnvoller, aber Australien ist nicht gerade der nähste Weg da Privat zu helfen erscheint mir doch etwas nunja… übertrieben das zu erwarten das dass auch nur irgendwer tut.
Wer das Tun kann soll es tun und sicher, das ist um längen wertvoller als jeder gespendete Euro aber zu behaupten 12,7 Mio (ich nehm auch mal das Beispiel) wäre ein Tropfen auf den Heißen Stein ist einfach falsch, Löschflugzeuge kosten Geld, Unterkunft und Versorgung von Flüchtenden aus den Gebieten benötigen Geld, Zukünftige präventiv Maßnahmen benötigen Geld, Geld ist niemals ein Tropfen auf den Heißen Stein schon garnicht Millionen Beträge, damit kann man sehr wohl sehr viel bewirken.
Natürlich könnte man es verwerflich nennen etwas zu erwarten für seine Hilfe, aber Menschen sind wie sie sind, in erster Linie Egoistisch und etwas was so weit weg ist, darüber empört man sich, aber der Schmerz ist noch nicht spührbar genug für die meisten wirklich etwas zu tun und wenn soetwas Leute dazu anregen könnte etwas zu tun obwohl sie sonst nichts tun würden ist auf jeden Fall in ordnung, jede Hilfe ist wichtig. Ich denke auch das die mit der Idee es durchaus so gesehen haben, ich bezweilfe aber das all die jenigen die es geupvotet haben ebenso sehen und nicht nur den Egoistischen Ansatz haben. Wie gesagt der Zweck heiligt die Mittel und Moral hilft hier niemanden weiter, Geld schon, vollkommen Egal woher das Geld kommt.

Evels
Evels
1 Monat zuvor

Das mit privat helfen war nur ein Beispiel,ist natürlich nicht unbedingt Möglich nach Australien und sich dort mal eben freiwillig helfen.
Übertrieben,naja darüber gehen die Meinungen wohl auch auseinander.Für mich kommt es auf die Situation an,wenn es nun um so eine Sache wie mit dem Affenhaus in Krefeld geht,sind einfache Spenden wohl ein guter Weg,die auch wirklich was bringen (der Aufbau und alles kostet ja auch Geld).
Wenn es nun aber um so große Katastrophen wie in Australien geht,finde ich es besser wenn die Leute dort direkt vor Ort aktiv helfen,anstatt „nur“ Geld zu spenden,aber das ist natürlich eigentlich auch nur möglich,wenn man dort lebt oder einer entsprechenden Hilfsorganisation angehört.

Es ist natürlich auch nicht falsch zu spenden,egal ob nun auf diesen Weg oder anders.
Ich stimme dir auch zu bezüglich der Materialkosten und all das.
Aber was würde es am Ende bringen,wenn man Tonnen an Matrial hat,aber nicht genug Leute um es zu bedienen ? In Australien gibt es ja den Aufruf für Freiwillige,das zeigt in 1.Linie,dass das größte Problem der „Personalmagel“ ist,was man ja daran sieht,dass es den Aufruf gibt,obwohl zusätzlich die Armee schon im Einsatz ist.

Mit den Schäden,z.B. abgerannte Häuser,klar kann dort auch Geld helfen,zum Wiederaufbau,aber ich denke das wird wohl je nachdem einfach eine Versicherungangelegenheit sein,wenn hier im Land ein Haus abbrennt,sich die Bewohner auch nicht automatisch auf Spenden angewiesen,wenn die Versicherung die Kosten trägt (kommt natürlich auch auf die Zuverlässigkeit der Versicherung an).

Das viele Leute egoistisch sind,auch da stimme ich dir voll zu,davon will ich mich auch nicht abgrenzen.Das was in Syrien seit Jahren abläuft,ist auch zweifelsfrei schrecklich,daher finde ich es auch richtig wenn man den Flüchtlingen hilft,weil es einfach zeigt,dass jeder von heute auf morgen seine ganze Existenzgrundlage verliert und vielleicht sogar um sein Leben angst haben muss und daher Hilfe braucht.
Aber auch wenn es sich nun scheiße anhört,ich habe ein eigenes Leben und eigene Probleme,wenn dort unten nun eine Bombe in irgendein Krankenhaus einschlägt,finde ich das natürlich nicht toll,aber es lässt mich insgesamt kalt,ich laufe nicht wie andere rum die so tun als würden sie sich so betroffen fühlen und dann große Reden halten aber selbst nichts machen.Die Sache spielt weit weg von hier und all die Menschen kenne ich kein Stück,das ist eine Angelegenheit die wohl 99% der Bevölkerung bei uns nicht direkt betrifft (die Flüchtlinge die von dort zu uns kommen ausgenommen),wenn also jemand ankommt und den großen Moralapostel raushängen lässt von wegen „Oh mein Gott es ist so unbeschreiblich grausam,ich muss ständig heulen und kann nicht mehr schlafen!“ halte ich die Person in 1.Linie für den typischen Schwätzer,der sich öffentlich profilieren will.

Das mit dem Tropfen auf dem heißen Stein,auch da hast du natürlich grundsätzlich recht,es ist natürlich nicht falsch Geld zu spenden,auch wenn es nur ein paar Euro sind,mir ging es nur darum,dass wenn die in Australien am Ende vielleicht ein Gesamtschaden von ein paar Milliarden A$ haben,eine Spende von vielleicht 12 Millionen nicht wirklich viel sind.

Aber ich denke die Diskussion darüber könnte man ewig weiterführen grin

PS.Süße Katze im Profilbild <3 beg

Alex
1 Monat zuvor

Sicherlich und danke er bevorzugt Kater, auch wenn er nicht mehr Brüllen kann. ^^

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.