Das MMORPG The Quinfall startete vergangenes Wochenende katastrophal auf Steam. Die Entwickler wollen nach der Bruchladung jetzt alles besser machen.
Was ist das für ein MMORPG? The Quinfall ist ein traditionelles Mittelalter-MMORPG vom 2021 gegründeten Studio Vawraek Technology Inc. Das MMORPG erinnert an Genre-Größen wie Black Desert Online oder Metin2 und setzt auf eine offene Welt mit vielen Monstern zum Grinden.
Am 24. Januar 2025 startet das MMORPG auf Steam und legte direkt eine Bruchlandung hin. Viele der Gamer fühlten sich enttäuscht.
So sollen die Städte und Dörfer von The Quinfall aussehen:
Schlechter Start für The Quinfall
Wie lief der Start? Statt, wie auf der eigenen Steam-Seite beschrieben, ein „völlig neues MMORPG-Erlebnis“ zu liefern und die Spieler mit einer „hyperrealistische Welt mit fortschrittlicher Grafik und modernsten Systemen“ zu überraschen, bekamen die meisten Gamer nur den Startbildschirm zu sehen.
Viele Abenteurer warteten stundenlang auf einen freien Platz auf den Servern, bis sie schlussendlich aufgaben. Wer Glück hatte und es auf die Server schaffte, wurde wohl dennoch enttäuscht. Die Beschwerden über eine leere Open-World, durchschnittliche Grafik und Spielabstürze an verschiedenen Stellen häufen sich in den Steam-Reviews.
Die Probleme spiegeln sich auch in der Durchschnittsbewertung auf Steam wider. Von etwa 2.200 Bewertungen sind lediglich 31 % positiv. Mehr als 2/3 der Spieler waren also vom MMORPG enttäuscht. Das wollen die Entwickler aber nicht auf sich sitzen lassen und melden sich jetzt mit einem Plan.
Wie sieht der Plan der Entwickler aus? Auf Steam veröffentlichten die Verantwortlichen nun eine Stellungnahme samt Plan zur Verbesserung ihres MMORPGs. Um die Wartezeiten der Gamer zu verringern, haben die Entwickler zudem neue Server gestartet. Dadurch soll sich der Andrang verteilen. Jede Region erhält dabei einen eigenen, neuen Server.
In ihrer Stellungnahme erklären die Verantwortlichen auch, sie seien Opfer eines großangelegten DDoS-Angriffs geworden. Dies wäre auch der Grund, weshalb es zum Start so viele Serverprobleme gegeben hätte. Das Team arbeitet diesbezüglich mit einer nicht näher genannten renommierten Cybersecurity-Firma zusammen, die bemüht ist, die Angriffe abzuwehren.
Die Entwickler entschuldigen sich außerdem für die Ausfälle und nennen vier Punkte, in denen sie das MMORPG verbessern wollen:
- Als Erstes sollen die Serverprobleme gelöst werden, damit alle Spieler The Quinfall spielen können, dafür werden neue Server gestartet und die Kapazität der vorhandenen Server erhöht.
- Im zweiten Schritt soll in Zusammenarbeit mit der Cybersecurity-Firma das Problem der DDoS-Angriffe gelöst werden.
- Weiter möchte das Entwicklerteam häufiger und transparenter mit den Spielern kommunizieren und regelmäßige Updates über den Fortschritt geben.
- Wenn alle Probleme beseitigt sind, sollen die Spieler Geschenke als Entschädigung erhalten.
Trotz der Bruchlandung erholen sich die Bewertungen von The Quinfall immer weiter. In unserem Artikel zum MMORPG vom 25. Januar stand das Spiel lediglich bei 22 % positiver Bewertungen. Es konnten also fast 10 Punkte gutgemacht werden. Während das Spiel an vielen Stellen noch nicht ausgereift ist, funktioniert eine Sache wohl ganz gut. Der Echtgeld-Shop: So schlecht The Quinfall zum Start auch ist, die größte Frechheit des MMORPGs liegt woanders
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Gutes Indie-MMO, wenn sie weiter an den Problemen und der Weiterentwicklung arbeiten! Sandbox ftw!
Netter Versuch, sich raus zu reden, von wegen Ddos, wer es glaubt. xD
Möchte dir nicht zu nahe treten, aber das ist durchaus üblich bei kleineren Firmen. Albion hatte auch mit dem Problem zu kämpfen.
Hm, das mit dem DDOS ist neu. Dachte bisher, es waren zu viele Spieler, die gleichzeitig rein wollten. Es scheint aber nicht unüblich zu sein. Die Devs von Albion hatten mal geschrieben, dass die feindlichen Traffic innerhalb der ersten Stunde nach dem Release auf den Systemen hatten.