Die Macher von Medieval Dynasty verschmelzen Anno 1800 und Satisfactory zu einem Aufbauspiel, in dem ihr wirklich IN der Stadt arbeitet

Auf der gamescom 2026 haben die Macher von Medieval Dynasty ein neues Aufbauspiel vorgestellt, das großen Wert auf Immersion setzt.

Was ist das für ein Spiel? Die Macher von Medieval Dynasty haben auf unserer FYNG Show im Rahmen der gamescom 2026 ein neues Spiel namens „Prospera“ vorgestellt, das auf Steam und Epic Games erscheinen soll. Ein genaues Release-Datum ist aber noch nicht bekannt.

Prospera ist ein City-Builder, der im 18. Jahrhundert während des Industriezeitalters angesiedelt ist, aber eine grundlegende Sache ganz anders macht als die meisten Spiele des Genres: Prospera wird wahlweise in der First-Person- oder der Third-Person-Perspektive gespielt.

Einen ersten Blick auf das Gameplay könnt ihr im folgenden Trailer werfen:

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Prospera lässt euch Aufbauen – Erst händisch, dann automatisiert

City-Building mal anders: Mitten drin statt nur dabei

Worum geht es in Prospera? Euer Ziel in Prospera ist es, eine funktionierende Stadt aufzubauen. Dabei müsst ihr euch beispielsweise um die Bedürfnisse der Bewohner kümmern und euren Einflussbereich vergrößern. Bis dahin ist das Spiel abgesehen von der Perspektive ein klassischer City-Builder.

Der Perspektivwechsel birgt jedoch auch eine Veränderung verschiedener typischer Gameplay-Abläufe. So wählt ihr nicht einfach ein neues Gebäude aus, platziert es mithilfe eines Rasters und seht dabei zu, wie es errichtet wird. Der Beginn einer jeden Stadt startet immer mit dem Fällen eines Baumes.

Fast schon in Survival-Game-Manier schnappt ihr euch eine Axt und zerlegt Stück für Stück den angrenzenden Wald, allerdings ohne euch dabei vor Gefahren wie Wölfen, Bären oder Banditen in Acht nehmen zu müssen. Richtige Gefahren und Gegner gibt es nicht. Im Vergleich zu den Dynasty-Spielen liegt der Fokus in Prospera also merklich auf dem Bau einer Stadt und den damit verbundenen wirtschaftlichen und sozioökonomischen Bedürfnissen.

Habt ihr genug Ressourcen für das erste Gebäude eurer Stadt gesammelt, errichtet ihr ein Rathaus. Dabei müsst ihr zumindest beim ersten Bau auch selbst zum Zimmermannshammer greifen, um die Wände der hölzernen Hütte hochzuziehen.

Im Verlauf des Spiels kommen schließlich immer weitere Gebäude und später sogar Fabriken hinzu. Zudem gibt es Arbeiter, die euch verschiedene Aufgaben abnehmen und diese automatisiert ausführen. Außerdem müsst ihr Ratten oder Krähen bekämpfen, die eure Saat und den Müll eurer Bürger fressen. Zur Beseitigung soll es sogar Waffen geben.

Damit eure Stadt und deren Wirtschaft auf Hochtouren laufen, könnt ihr obendrein Produktionsstätten an weit entfernten Orten außerhalb der Stadt errichten, an denen ihr Ressourcen findet, die es rund um eure Stadt nicht (mehr) gibt. Habt ihr eine solche Produktionsstätte gebaut, müsst ihr allerdings auch ein Schienennetz erschaffen, damit eure Außenstellen auch mit der Stadt verbunden sind.

Mit der Zeit wird eure Stadt schließlich immer größer, bekommt höherstufige Gebäude, die mit jeder gestiegenen Stufe auch optisch immer mehr hermachen, und bringt gleichzeitig neue Bedürfnisse der Bürger mit sich.

Wie ist euer erster Eindruck von Prospera? Gefällt euch das Spielprinzip oder gefallen euch Medieval Dynasty und Co. besser, in denen ihr auch mal die ein oder andere Gefahr abwehren müsst? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Falls ihr zwar gerne schicke Häuser oder gar Städte baut, aber dabei auch etwas Gefahr spüren und um euer Leben kämpfen wollt, fühlt ihr euch wahrscheinlich in Survival-Games wohler. Welche Spiele des beliebten Genres besonders gut sind, erfahrt ihr in der folgenden Liste: Die 30 besten Survival-Games 2026 für PS5, Steam und Xbox

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