LoL: Musik-Video sollte Skins verkaufen, wird zum viralen Hit

Ein Musik-Video für League of Legends (LoL) sollte eigentlich nur dazu dienen, um neue Skins zu verkaufen. Mittlerweile hat der Song fast 100 Millionen Views auf YouTube. Der Ohrwurm war sogar ein Nummer-1-Hit bei digitalen Songs.

Was ist K/DA? Riot Games hat die K-Popgruppe K/DA gegründet. Das sind 4 virtuelle Heldinnen aus der League of Legends, die aber von echten Sängerinnen und Rapperinnen gesungen werden. Zwei der Sängerinnen kommen aus Südkorea, zwei aus den USA. Alle vier Sängerinnen sind so um die 20.

Mit denen hat man ein Musik-Video aufgenommen und online gestellt. Das Video ging dann viral.

Das sind die Frauen von K/DA:

  • Ahri ist eine neunschwänzige Fuchsmagierin. Ihren Part im Video singt die Südkoreanerin Miyeon von der K-Pop-Gruppe (G)I-dle.
  • Akali ist im Spiel ein Ninja. Ihre Stimme kommt von Soyeon. Die ist ebenfalls in der Girlgroup (G)I-dle. Sie ist die Rapperin dort.

Opening-Ceremony-LoL

Das sind sicher 4 der attraktivsten Heldinnen in LoL.

K-DA-LoL

Evelynn, Akali, Ahri, Kai’Sa (von links)

LoL erschafft Parallel-Universum K/DA

Darum wurde die Gruppe gegründet: Eigentlich war das vor allem eine Promo-Aktion, um eine Reihe von besonderen Skins in der League of Legends zu bewerben. Es war aber von Beginn an „groß gedacht“ und mit viel Aufwand verbunden.

K/DA war eine ganzheitliche Aktion. Die Figuren bekamen eine Hintergrundgeschichte: aus den LoL-Champions wurden Musikerinnen in einer alternativen Realität. Es wurde sogar eine Parallel-Welt erzählerisch erschaffen, in der K/Da die größte Pop-Sensation der Geschichte ist.

Die Aktion wurde mit einem großen Live-Auftritt bei den LoL Worlds verbunden, den Weltmeisterschaften der League of Legends. Hier gingen in einer fulminanten Bühnenshow virtuelle Realität und Realität ineinander über.

So lief es dann wirklich: Das Video wurde zur Überraschung von Riot Games ein viraler Hit im Internet und hat im Moment 97.827.409 Aufrufe mit über 2,2 Millionen Likes.

Am 14. November erreichte der Song „POP/STARS“ sogar Platz 1 in den Billboard’s World Digital Song Sales Charts.

„So ein Erfolg ist nicht vorherzusehen“

So reagiert Riot auf den Erfolg: Im Interview mit dotesports sagen die Köpfe hinter dem Video, dass sie mit dem Erfolg nie gerechnet hätten. Während der ganzen Produktion hatte man zwar ein sehr gutes Gefühl, planen ließe sich so ein Erfolg letztlich aber nicht.

Besonders stolz ist man darauf, dass nicht nur die LoL-Fans auf das Lied stehen, sondern auch Musikfreunde von außerhalb der League of Legends.

So hat Riot das geschafft: Der Song bediene sich der spezifischen Elemente des K-Pop, mische den aber mit traditioneller Pop-Musik, verrät Riot Creative Lead Viranda Tantula.

Letztlich folgten alle Hits einer ähnlichen Struktur: eine starke Melodie und ein Hook, der Spaß macht. Mit einem einzigartigen Spin konnte man einen Mix finden als ein englisch-sprachiger Entwickler, der aber viel Liebe für das Fandom in Südkorea hat.

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Autor(in)
Quelle(n): polygondotesports
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