Der Jungle in LoL Classic ist fürchterlich, aber genau das macht ihn so gut

LoL Classic Jungle Meinung

MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes zockt in League of Legends Classic vor allem eine Rolle, die eigentlich ziemlich stressig ist. Im neuen Modus fühlt sie sich aber wie Urlaub an, obwohl sie eigentlich fürchterlich ist.

Der Jungle gilt als eine recht harte Rolle in LoL. Man muss sich um viel kümmern. Im Optimalfall viel ganken und den Lanes aushelfen, dann gut genug farmen, damit man nicht zurückfällt. Das sorgt für einiges an Stress, auch bei mir. Ich mag den Jungle eigentlich, aber bei all den Objectives (Drache, Herold, Kluftkrabbler, Voidgrubs und Baron) artet die Rolle oft in eine eher frustrierende Erfahrung aus.

Man muss alles unter einen Hut bekommen, weshalb ich meist zur Toplane wechsle, einer eher ruhigeren Rolle. Aber hier kommt LoL Classic ins Spiel, denn im neuen Modus tue ich nichts lieber als junglen, obwohl die Rolle damals wirklich fürchterlich war.

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Ein fürchterlich schöner Urlaub

Während man im modernen LoL eigentlich mit jedem Champion den Jungle bestehen kann, ist Classic ein ganz anderes Kaliber. Die Monster sind deutlich stärker, ihr braucht beim ersten Buff mit vielen Champions Hilfe, und es wird nicht selten vorkommen, dass ihr oder euer Gegner plötzlich tot seid, weil ihr die Stärke der Jungle-Kreaturen unterschätzt habt.

Hinzu kommt, dass alles deutlich gemächlicher ist als im modernen LoL und die Ganks nicht sonderlich schnell erfolgen, wenn man nicht gerade Shaco, Evelynn oder Warwick spielt.

Genau das ist ein Träumchen für mich. LoL Classic fühlt sich für mich an wie Urlaub, insbesondere im Jungle.

Ja, mir ist es auch passiert, dass ich im Jungle gestorben bin, aber durch das reduzierte Tempo fühlt sich alles nicht ganz so schlimm an. Jungle-Camps respawnen so schnell, dass man ständig farmen kann. Davon profitieren auch Ganks, weil man nicht erst einen Full-Clear machen muss, um nicht hinter den Gegner zu fallen.

Gleichzeitig muss ich mich nicht um die Krabbe und die anderen Objectives kümmern. Selbst der Drache ist nicht ganz so essentiell wie im modernen LoL, wodurch das Verlieren desselben nicht ganz so gravierend ist. Ohne diese Objectives kommt es auch weniger zu kleinen Teamkämpfen im Fluss, was für mich auch entspannt ist.

Nicht nur den gemütlichen Spielverlauf mag ich am Classic-Jungle, sondern auch die Möglichkeiten, den gegnerischen Jungler zu nerven.

Einen Tipp, falls ihr bessere Jungler werden wollt, findet ihr hier:

Einfach mal paar Kreaturen leben lassen

Wollt ihr den gegnerischen Jungler so richtig nerven, könnt ihr Buffs und andere Jungle-Camps klauen. Lasst ihr dabei ein kleines Monster übrig, respawnt der Buff nicht.

Der Blue-Buff ist dabei besonders fies, denn einige Jungler brauchen den im Early Game, um vernünftig durch den Jungle zu kommen, etwa Fiddlesticks oder Amumu. Die müssen dann auf Mana-Tränke zurückgreifen oder früher in die Basis zurückkehren.

Klaut ihr die Kreaturen effizient, weil der Gegner zu oft gankt, könnt ihr euch so einen starken Level-Vorteil holen. Das geht besonders gut mit Lee Sin oder Shaco, die ziemlich mobil sind in LoL Classic.

Für mich ist LoL Classic wie für andere Animal Crossing oder Stardew Valley. Ich kann entspannt eine Runde im Jungle starten, farmen und versinke gleichzeitig in Nostalgie – Was kann es Besseres geben.

Kennt ihr das neu-alte Gefühl im Jungle oder habt ihr es sogar mit einer anderen Rolle? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Falls ihr gerade mit LoL-Classic anfangt, habt ihr hier ein paar Tipps: 3 Tipps, wenn ihr mit League Classic in LoL einsteigen wollt und eine Sache, die ihr direkt wieder vergessen solltet

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