Horror-Shooter auf Steam hat jetzt mehr Spieler als zum Release – Warum kommt Hunt: Showdown so gut an?

Horror-Shooter auf Steam hat jetzt mehr Spieler als zum Release – Warum kommt Hunt: Showdown so gut an?

Hunt: Showdown kam zwar schon 2018 raus, galt aber seitdem als Geheimtipp unter den Shooter-Fans. Nun kann das Spiel aber so viele Leute begeistern wie noch nie zuvor. Wir von MeinMMO schauen uns an, woran das liegt.

Wie viele Spieler hat Hunt? Mehr als jemals zuvor, so viel ist sicher. Am Abend des 27. Julis haben sogar 38.272 Spieler gleichzeitig den Horror-Shooter auf Steam gespielt. Das sind sogar noch satte 4.000 mehr als beim vorherigen Rekord im August 2021 (via steamcharts.com).

Als Geheimtipp geht der Shooter selbst also schon länger nicht mehr durch. Mehr als doppelt so viele gleichzeitige Fans wie New World schleichen in Hunt durch das Bayou von Louisiana. Aber wo kommt der neue Rekord eigentlich so plötzlich her?

Das längste Event bisher: Unter anderem Schuld daran ist das aktuelle Serpent Moon-Event. Es ist am 27. Juli gestartet und bleibt für 61 Tage im Spiel. Anders als die vorherigen Events bringt es aber keine wirkliche Gameplay-Neuerung mit.

Mit dabei sind aber folgende Dinge:

Wenn ihr jetzt denkt, dass das nicht nach viel Inhalt für 61 Tage Event klingt, seid ihr nicht allein. Während vorherige Events mit komplett neuen Waffen, einem neuen Boss oder einer neuen Karte punkten konnten, fehlt beim Serpent Moon irgendwie das große Highlight.

Hier seht ihr den Trailer für das Event:

Horror-Shooter auf Steam zeigt das aktuelle Event im Trailer – Fans feiern 2 neue Versionen der beliebtesten Waffen

Der Player-Peak liegt nicht am Event, jedenfalls nicht allein

Wo kommen die Spieler her? Es wäre zu einfach zu sagen, dass das neue Event plötzlich so viele Spieler ins Boot, oder ins Bayou, holt. Denn schauen wir uns das Gesamtbild der Spielerzahlen über die letzten Monate an, dann bringt das Event gar nicht so viel, wie es scheint.

Die wirkliche Wende hatte Hunt: Showdown nämlich schon im März 2021 mit dem „As the crow Flies“-Event. Damals wurde Schrottschnabel als neuer und vierter Boss eingeführt und einige thematisch passende Skins fanden ihren Weg zu Hunt.

Permanentes Wachstum: Während die Spielerzahlen in den Monaten Dezember 2020 bis Februar 2021 bestenfalls auf 15.500 kamen, erreichte Schrottschnabel nahezu eine Verdopplung der Spielerzahlen auf 32.288. Und dieses Hoch sollte nicht mehr abreißen.

Bis auf wenige Ausnahmen blieb Hunt meist um etwa 30.000 Spieler herum. Der Anstieg auf 38.272 durch den aktuellen Serpent Moon ist also gar nicht so relevant, wie er anfangs scheint. Ausnahme davon bilden die Monate Mai und Juni 2022, in denen Hunt sehr aus der Reihe fiel und stark abbaute, weswegen das Event jetzt eher die Spieler zurückholt, die in den letzten zwei Monaten dem Bayou fernblieben.

Hunt Showdown Night Header
Auch eine neue, legendäre Jägerin betritt das Bayou mit dem Serpent Moon-Event

Hunt: Showdown überzeugt, dauerhaft

Wer spielt, bleibt: Wenn man die Spielerzahlen noch weiter auswertet, wird schnell klar, dass sich Hunt: Showdown seit seinem Release zwar langsam, aber stetig vergrößert. Die Community hängt stark an ihrem Spiel, was auch sofort bei Kommentare im reddit oder auf Discord zum Vorschein kommt.

Eher öfter als selten hört man dort Kommentare wie „Ich kaufe das DLC jetzt aber nur, um die Entwickler zu unterstützen“. Neue Events, Twitch-Streamer und Werbung sind wichtig, um neue Leute in den Shooter eintauchen zu lassen.

Doch die Zahlen sagen ganz klar, dass die Leute, die einmal da sind, meistens auch bleiben. Obwohl die Kerncommunity des Spiels immer irgendwas zu meckern hat, bleiben sie ihrem Spiel treu und verhelfen Hunt über die Jahre zu einem stetigen Wachstum, das bisher nicht abzureißen scheint.

Der Höhepunkt, bis jetzt: Viel mehr ist Hunt: Showdown gerade auf seinem bisherigen Höhepunkt. Selbst große und internationale Streamer sind aktuell auf den Shooter aufmerksam geworden und wühlen sich durch die Sümpfe von Hunt. Was, laut GameStar-Kollege Dimitry Halley, zu einem großen Teil für den aktuellen Erfolg von Hunt verantwortlich ist.

Obwohl das Spiel bereits gute 4 Jahre alt ist, wird Hunt vorerst weiter wachsen. Daran ist nicht zuletzt auch das aktuell beliebte Genre der Extraction-Shooter schuld, zu denen sich auch Hunt: Showdown zählen kann.

Es ist deshalb auch wahrscheinlich, dass wir mit Serpent Moon nicht den letzten Player-Peak bei Hunt: Showdown gesehen haben.

Das nächste große Update müsste, der Nummerierung nach, immerhin „Update 2.0“ sein. Vielleicht versteckt sich dahinter ja der so begehrte Krokodil-Boss, den sich die Spieler schon lange wünschen.

Update 1.9 war für unseren Autor Mark Sellner jedoch schon das Highlight von Hunt, denn er sagt: In meinem Lieblings-Shooter auf Steam töten Feinde mich bald nicht mehr, nachdem ich schon gewonnen habe

Quelle(n): steamcharts.com
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Luripu

Oh da hat Crytek nach Far Cry und Crysis wohl endlich mal wieder was gutes abgeliefert.
Shooter liegen ihnen halt mehr als so Dinger wie Ryse.

Drunken-Style

Ryse war ein grandioses Spiel.

Luripu

Ich wollte es nicht so krass ausdrücken.

ReZZiT

Der Einstieg in Hunt ist sehr schwer und kann frustrierend sein. Aber wenn man sich reinfuchst und dem Spiel wirklich eine Chance gibt, hat man mit einen der besten Multiplayer Shooter auf dem Markt mit dem man tausende Stunden Spaß haben kann.
Bin bei mittlerweile 1000Stunden und es ist kein Ende in Sicht 🙂

Higi

Unterschreib ich so, glaub nach dem Event, was 60 Tage geht, hab ich noch mal 1000 Std mehr drauf. xD

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