Neue Hearthstone-Karte erlaubt es Schurken, stark zu trollen

Schurken in Hearthstone werdet ihr bald noch mehr hassen. Denn ihr wisst gar nicht mehr, wann ihr gegen sie spielt.

Die Erweiterung „Vereint in Sturmwind“ steht in den Startlöchern und startet bereits am 03.08. – alle 135 neuen Karten sind bereits bekannt. Dabei gibt es einige Highlights aber auch ganz besonders eine Karte, die für Verwirrung sorgen wird. Denn Schurken haben offenbar gelernt, sich richtig gut zu tarnen – so gut, dass ihr gar nicht mehr wisst, gegen wen ihr bald spielt.

Schurken können mit einer neuen Karte nämlich bald ihre Identität verschleiern.

Was ist das für eine Karte? Es geht um Maestra der Maskerade. Das ist ein 3/2 Diener für 2 Mana – also von den Werten her nichts Spektakuläres. Allerdings hat die Karte einen ziemlich interessanten und bisher einmaligen Effekt. Wenn Maestra sich nämlich im Deck befindet, dann beginnt der Schurke die Partie als zufällige andere Klasse.

Für den Gegner sieht es also so aus, als würde der Schurke ein Jäger, Magier, Priester oder eine der anderen Klassen sein. Das geht auch mit einer anderen Heldenfähigkeit einher – als getarnter Priester könnt ihr heilen oder als getarnter Paladin kleine Diener herbeirufen.

Diese Maskerade wird erst gebrochen, sobald der Spieler eine Schurken-Karte ausspielt.

Maestra lässt euch das Spiel als andere Klasse beginnen – bis ihr eine Schurkenkarte ausspielt.

Was hat das für einen Nutzen? Grundsätzlich einen einzigen: Verwirrung. Der Gegenspieler weiß zum Beginn einer Partie nicht, gegen wen er eigentlich antritt und denkt, dass er womöglich eine andere Klasse als Gegenspieler hat. Da die wahre Identität frühestens in Zug 1 – womöglich aber später – offenbart wird, kann es zu ziemlich verheerenden Fehlern kommen. So könnte der Gegenspieler im Kampf gegen einen Priester etwa ganz andere Startkarten auf der Hand haben wollen als gegen einen Schurken.

Das beeinflusst also direkt, welches „Mulligan“ euer Gegner annimmt und welche Karten er zurück ins Deck schickt.

Ist das nicht total OP? Vermutlich nicht. Während es in manchen Spielen den Gegner zu Fehlentscheidungen verleiten kann, die sich als positiv herausstellen, dürfte der tatsächliche Schaden wohl eher gering ausfallen. Die meisten Decks verfolgen nämlich eine „Wie erreiche ich mein Ziel?“-Strategie und nur wenige sind darauf ausgelegt, feindliche Decks gezielt zu kontern.

Hinzu kommt, dass Maestra der Maskerade selbst eine „tote“ Karte ist, die sich in keine Kombo einbauen lässt und selbst keinen wirklichen Nutzen innerhalb der Partie hat. Man will sie im Grunde niemals ziehen, da die Karte für sich genommen relativ schwach ist.

Maestra der Maskerade ist mal wieder ein interessantes Beispiel für Kartendesign, das ausschließlich im digitalen Kontext funktioniert und in einem physischen Kartenspiel nur schwer vorstellbar wäre. Sie wird vermutlich eine Menge Verwirrung stiften und für spaßige Spiele sorgen, aber nur in Ausnahmefällen Matches entscheiden.

Was haltet ihr von dieser Karte? Eher eine lustige Spielerei ohne großen Nutzen? Oder eine richtig gute Karte, die viele Matches entscheiden wird?

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