Spieler klagen: Blizzard wird bei Hearthstone immer geiziger und gieriger

Das Sommer-Event von Hearthstone zeigt einen für die Spieler traurigen Trend. Es gibt Jahr für Jahr weniger Belohnungen für die Spieler: Blizzard wird geiziger, wie ein YouTuber jetzt belegt.

Um Spieler für Hearthstone zu begeistern und ein wenig Auflockerung ins Spielgeschehen zu bringen, veröffentlichen die Entwickler immer wieder kleine Events. Bei den Events gibt es besondere Spielmodi oder zusätzliche Belohnungen, die Partien lukrativer machen als gewöhnliche Matches ohne das Event. So winken etwa zusätzliche Kartenpackungen, mehr Gold oder Arena-Zugänge. Doch das hat in den letzten Jahren immer weiter nachgelassen.

Woher stammt die Info? Der YouTube-Kanal „Hearthstone Mathematics“ beschäftigt sich oft mit den Zahlen rund um Hearthstone und analysiert das Spiel dabei im Laufe der Jahre. Vor allem anhand des „Midsummer Fire Festival“ zeigt er auf, dass die Belohnungen über die Jahre immer weniger werden. Das zeigt dieses Bild:

So gab es im Jahr 2017 noch doppeltes Gold durch Quests für 2 Wochen, drei Arena-Pässe und einige Kartenpackungen. Im Jahr 2018 gab es nur noch den doppelten Bonus und im Jahr 2019 sogar einen festen Betrag für Gold und Packungen.

Zusammengefasst gab es in den Jahren den Gegenwert von:

  • 2017: 13 – 28 Packungen (oder mehr)
  • 2018: 8.5 Packungen Minimum
  • 2019: 7.5 Packungen Maximum

Die Belohnungen durch dieses Event haben also nachgelassen.

Community ist empört, sieht nur die Gier: Der entsprechende Beitrag hat im Hearthstone-Subreddit bereits mehr als 6.900 Upvotes bekommen. Die Spieler beklagen, dass Hearthstone (und damit Blizzard) in den letzten Jahren immer gieriger geworden sei.

Das zeige sich nicht nur an dem Sommer-Event, sondern auch an den generellen Kosten, die ein Deck hat, um überhaupt gespielt werden zu können.

Die meisten kompetitiven Decks benötigen inzwischen viele teure Karten, sodass Spieler mehr investieren müssen, um noch Siegeschancen zu haben. Für manche rückt Hearthstone so immer mehr in Richtung Pay2Win.

Dieses 5 Jahre alte Bild macht Hearthstone-Spieler traurig

Wiegt der Spielspaß das auf? Allerdings muss man auch sagen, dass die Entwickler sich zumindest spielerisch im Jahr 2019 besonders viel Mühe gegeben haben. Das Sommer-Event hatte ein ganz spezielles Brawl, das im Grunde sogar ein „Mini-Abenteuer“ war und die Geschichte zwischen den beiden Erweiterungen „Verschwörung der Schatten“ und „Retter von Uldum“ miteinander verknüpft hat.

Wenn man also den reinen Spielspaß noch gegen die Belohnungen abwägt, ist das Bild vielleicht nicht ganz so negativ.

Wie erlebt ihr die Entwicklung in Hearthstone? Sind die Entwickler über die Jahre „geiziger“ geworden? Oder braucht es gar nicht so viele Belohnungen?

Kennt ihr schon die Hearthstone-Karte, die klüger als die Spieler ist?

Autor(in)
Quelle(n): reddit.com/r/hearthstone/
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XellDincht
XellDincht
6 Monate zuvor

Was erwartet ihr auch? Bobby Koticks goldene Klobrillen bezahlen sich nicht von selber…

Gaburias Myucheu
Gaburias Myucheu
6 Monate zuvor

Logisch das Entwickler bei einen Pay2Win Game immer Gieriger werden xD
War Blizzard damals schon und jetzt ist es immer noch so sieht nur niemand xD

Rick G.
Rick G.
6 Monate zuvor

leider kann ich hearthstone nicht mehr ernsthaft spielen. ich hab es ne weile gemacht, also packs gekauft, um legend zu werden. aber seitdem ich einen klareren Kopf habe, bin ich erschüttert wieviel Packs man eigentlich wirklich braucht. ich habe in der regel 7-8k gold wenn eine expansion rauskommt. das sind 80 Packs.. soviel wie aus dem Vorbestellerpaket für 80€. ein paar legendäre karten bekommt dort schon raus. aber ich war NIE in der lage wirkliche mehr als 1-2 Decks (unvollständig) zu probieren. Bei 80€ Packwert? jaja ich weiß man kann auch karten craften etc. ich find es trotzdem völlig verrückt. 80€ für das komplette Kartenset wär cool (und immernoch sehr teuer).
ich spiel nur noch diese Zufallsdecks, die mir so eine legendäre Karte erstellt. Das geht erstaunlich gut. Seitdem ich Hearthstone spiele wünsche ich mir „Skins“ oder ähnliches. dafür würde ich geld zahlen. bisschen was individuelles. Damit könnten sie auch gut geld machen. was bringt es wenn den leuten die lust daran vergeht so viel geld für zufällige karten auszugeben? da verlieren alle.

Michael Miracoli
Michael Miracoli
6 Monate zuvor

Blizzard kann man nur noch in die Tonne treten

ku._.ro_ha
ku._.ro_ha
6 Monate zuvor

p2w ist es nur wenn man es dazu macht xD 3s wird ja keiner gezwungen dazu und klar jemand der zahlt hat vorteile die möchte ich ja auch als gegenleistung haben und Die Entwickler müssen auch geld verdienen ^^ ganzen das gejammere net ʅ(。◔‸◔。)ʃ als ob die zu einem kommen und leute verprügeln weil man net zahlt xD

Sebastian Seiffert
Sebastian Seiffert
6 Monate zuvor

Natürlich müssen sie Geld verdienen. Aber für 49,99 € (!!) bekommt man mit 40 Packungen einfach viel zu wenig! Hatte letztens ganze 2 Legendäre in den 40 Packs und es hat nicht einmal gereicht um mein einziges Wunsch Deck zu erstellen.
Man muss einfach Unmengen an Kohle ausgeben wenn man tatsächlich abwechslungsreich 2-3 Decks spielen möchte, die aktuell auch gut in der Meta sind…

Die 50 Euro investiert man besser in ein ganz neues anderes Spiel an dem man wochenlang Spaß hat.

Domenik Heimes
Domenik Heimes
6 Monate zuvor

Mal davon abgesehen das wenn man es endlich zusammen hat kommen schon wieder neue Karten oder es wird gepatcht und man braucht ein neues Deck. Das ist der grund wieso ich vor 4 Jahren aufgehört habe mit dem Spiel. Um mit zuhalten muss man kaufen und auf dauer ist mir das für ein Karten spiel zu teuer, da gibt es auch zu viele alternativen.

Sebastian Seiffert
Sebastian Seiffert
6 Monate zuvor

Spiele mittlerweile fast nur noch Arena, da hat man wenigsten Chancengleichheit…

Laddern tue ich nur noch bis in den einstelligen Bereich mit Decks wie Ressurect Priest oder Spell Hunter, die in der Meta noch ok sind. Aber halt auch nicht der Brüller.

Scaver
Scaver
6 Monate zuvor

Wieso gieriger? Gieriger heißt ja, das Blizzard mehr haben will.
Dabei ist es doch eher umgekehrt, Blizzard gibt weniger… sind also eher geizig als gierig!

Marc R.
Marc R.
6 Monate zuvor

hmm. Das richtige Wort hier heißt immer noch „gieriger“.

Wenn ich lange einen halben Liter Kaffee für 5 Euro verkaufe, und dann die Ausgabemenge auf 0,4l verringere, weiterhin aber 5€ verlange (was eine Preiserhöhung um 25% ergibt), dann bin ich sicher nicht geiziger…

Scaver
Scaver
6 Monate zuvor

Richtig. Aber Du siehst um was es geht?
Jemand bietet eine bestimmte Menge für einen bestimmten Preis an.
Gierig: Man erhöht den Preis bei gleicher Menge oder reduziert die Menge bei gleichem Preis.

Für das Sommerevent muss man aber nichts bezahlen. Man spielt es und bekommt dafür Belohnungen, ganz kostenlos.
Reduzierung der kostenlosen Belohnung ist Geiz (und nicht Gier)!

Marc R.
Marc R.
6 Monate zuvor

Diese Belohnungen gibt es sicher auch per Echt-Geld zu erwerben. Und da schlägt dann die Gier zu: Blizzard hofft, dass auf Grund der geringeren Menge an Belohnungen die Spieler eher zum Geldbeutel greifen um die Items des (wahrscheinlich zeitlich begrenzten) Events vollständig bekommen zu können.

pvpforlife
pvpforlife
6 Monate zuvor

Ist ja nichts neues das Blizzard schon Jahre gierig ist und von Jahr zu Jahr gieriger wird. Wartets ab, in Diablo 4 „dürft“ ihr euch Truhenplätze für viel Geld extra kaufen, in einem Vollpreistitel wohlgemerkt. Und nur dabei wird es sicher nicht bleiben.

Dheimos
Dheimos
6 Monate zuvor

Ich glaube das jegliche negative Kritik an Hearthstone fast immer richtig und angebracht ist! Ich kann Hearthstone nur spielen ohne Geld zu investieren (insgesamt sicherlich 40 € seitdem es raus ist, aber vor allem für ein paar Skins, allerdings gebe ich schon lange kein Geld mehr aus!), da ich es schon seit der Beta regelmäßig spiele und die meisten Quests gemacht habe. Sprich, ich habe einen soliden Karten- und Staubpool. Daraus kann ich schöpfen und immernoch „mithalten“. Nicht im Bezug auf obere Ränge (meistens bin ich eher auf Rang 19 oder 20), sondern eher auf „mir macht es immernoch spass für umsonst“. Allerdings bemerke ich, dass der Druck wächst….. und eins bemerke ich ebenfalls: ich habe immer weniger Lust mir die Karten WIRKLICH anzusehen…. durch das wegfallen von vielen Karten wirkt es imemr so wie Zeitverschwendung. Ich spiele es eigtl. nur noch aus Gewohntheit, habe immer alle Monatskartenrücken geholt etc…. die Sammelsucht macht es bei mir! Ich glaube, wenn man oben mitspielen will, dann muss man mega viel Zeit oder eniges an Geld investieren.
Und ja, Blizzard könnte hier so viel mehr bieten…an Spielmodi etc. aber ruht sich auf der reinkommenden Kohle einfach aus. Leider

SethEastwood
SethEastwood
6 Monate zuvor

Wundert das irgendjemanden?

p1d dly
p1d dly
6 Monate zuvor

Die beste Karte in HS war schon immer die goldene Kreditkarte. Na klar isses kein pay2win. Du bezahlst ja dafür, überhaupt kompetitiv mitspielen zu können. Und das jede Erweiterung aufs neue.

Dheimos
Dheimos
6 Monate zuvor

Die goldene Kreditkarte…zu geil!!! XD!! Ich habe leider nur die in Silber, aber sie ist in keinen meiner Decks vorhanden razz

Koronus
Koronus
6 Monate zuvor

Ehrlich für mich ist es der Grund, warum ich aufgehört habe mit dem Spielen.

Sevenghost
Sevenghost
6 Monate zuvor

Sorry, aber das fällt der Community erst 2019 ein das Blizzard geiziger wird…ja gut ok xD.

Bodicore
Bodicore
6 Monate zuvor

Naja man muss der Communiy zu gut halten dass sie sich selbst verjüngt wink
Desshalb ist es ja auch nicht so schlimm mal eine Generation Spieler zu verärgern nach ein paar Jahren sind eh nur noch die durchgeknallten übrig smile

Sevenghost
Sevenghost
6 Monate zuvor

Jo, kenne noch die Zeit, wo WoW kein Cash Shop hatte^^

Alzucard
6 Monate zuvor

umm hearthstone war schon immer pay2win

SWOOTH
SWOOTH
6 Monate zuvor

Musste auch lachen bei dem Satz : Für manche rückt Hearthstone so immer mehr in Richtung Pay2Win.

Martin
Martin
6 Monate zuvor

Sehe ich auch so. Früher gab es wenigstens noch ordentliche Abenteuer mit ordentlichen Karten, neue Kartenpacks kamen sehr langsam und als die Trennung mit dem Wild-Modus kam, war es ganz vorbei. Seitdem hab ich es deinstalliert. Mittlerweile kannst du da ohne wirklich Geld reinzustecken nur noch Grundbuilds spielen (wie man hört) und damit kannst Rangliste vergessen.

Daniel Krempfer
Daniel Krempfer
6 Monate zuvor

Pay2win ist nicht die exakt richtige Terminologie.

Pay2win sind für mich Spiele, bei denen ich Geld ausgeben soll, um mir einen direkten, kurzfristigen Vorteil zu verschaffen. Zum Beispiel die Premium-Munition in World of Tanks und ähnlichen Mist, den es zu Hauf in Mobile Games gibt.

Bei Hearthstone ist es mehr „pay4fun“ – es gibt natürlich auch Decks, die man sich sehr günstig bauen kann, um bis in den Legend-Ränke zu kommen, aber wer Spaß haben will und unterschiedliche Dinge spielen will, der wird leider ordentlich zur Kasse gebeten… die „effizientesten“ Decks waren aber oft recht billige Aggro-Decks ohne viele Legendaries…

Dennoch gebe ich dir Recht, dass die Monetization von Hearthstone einfach schlecht ist. Hätte man es wie bei DotA, TF2, Fortnite oder (mit Abstrichen) LoL gemacht und vor allem Cosmetics verkauft, hätte man auch riesige Gewinne gemacht – eben weil das Spiel dann deutlich zugänglicher wäre. Gold-Karten z.B. hätten nie in einfachen Kartenpacks sein sollen – Gold-Karten wären optimal gewesen, um den Walen das Geld aus der Tasche zu ziehen, während der f2p Spieler sich mit den normalen Karten begnügt, welche dann entsprechend leicht zu erspielen sein sollten…

Aber wie immer siegte kurzzeitige Gier gegenüber langfristiger Vernunft – Hearthstone wäre in einer deutlich dominanteren Position und vermutlich mindestens 5x so vielen Spielern, wenn es den F2P-Weg von LoL, Fortnite und co. gegangen wäre…

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