Dieses 5 Jahre alte Bild macht Hearthstone-Spieler traurig

Ein inzwischen 5 Jahre altes Bild macht die Spieler von Hearthstone traurig. Wir verraten euch, was dahinter steckt.

Bei Blizzards Videospielen gehört es in den verschiedenen Communitys zum Alltag, ein bisschen in Erinnerungen zu schwelgen. Das ist auch bei Hearthstone so. Doch im Falle dieses Screenshots aus dem Jahr 2014 fühlen die Spieler sich traurig, denn viele ihrer Hoffnungen und Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Es geht dabei um dieses Bild:

Was ist auf dem Bild zu sehen? Das Foto zeigt eine Umfrage zu Hearthstone, an der Spieler auf der BlizzCon 2014 teilnehmen konnten. Dabei ging es um einige „potenzielle Features“ die in der Zukunft in Hearthstone implementiert werden konnten.

Die Befragten sollten diese Features in eine Reihenfolge bringen, die ihrem Interesse entspricht. Das wichtigste also auf die 1, das unwichtigste auf die 6. Die folgenden Ideen standen zur Auswahl:

  • Replay-Funktion für bereits gespielte Matches
  • Einsehbare Spieler-Profile (Mit Spielstatistiken, Siegesraten und den gespielten Decks, etc.)
  • Erfolgssystem (Achievements)
  • Kooperativer Spielmodus (etwa mit Freunden gegen die KI antreten)
  • Ein Tool, um Turniere zu planen und durchzuführen
  • Kosmetische Erweiterungen (Neue Spielfelder, Emotes, Helden, etc.)

Was macht die Spieler daran traurig? Im Rückblick sind viele Spieler von dieser Umfrage extrem enttäuscht, denn keines der „potenziellen Features“ wurde in Hearthstone umgesetzt. Zwar haben die Entwickler an einem Turnier-Modus gearbeitet, diesen jedoch am Ende wieder verworfen und auf Eis gelegt.

Lediglich „neue kosmetische Erweiterungen“ gab es in Form von einigen neuen Helden und dem typischen neuen Spielfeld pro Erweiterung.

So reagieren die Spieler: Auf Reddit fallen die meisten Kommentare zu dem Bild deshalb auch negativ aus, obwohl das Bild selbst mit 98% Upvotes belegt wurde.

Hearthstone-Zensur: Blizzard entfernt Sukkubi, Blut und Brüste

So heißt es etwa von Pekraab:

„Gott, ich erinnere mich noch daran. Ich habe so lange gebraucht um mich zu entscheiden, weil ich dachte, dass meine Entscheidung tatsächlich eine Bedeutung hätte.“

Oder etwas humorvoller, wie es Emi_Ibarazakii beschreibt:

„Sir, wir haben die Auswertungen der Umfragen fertig, um herauszufinden, was die Spieler wollen.“

„Haben sie „Nichts“ geantwortet?“

„Das … war keine Option, Sir. Was sie am meisten wollten, war …“

„Wunderbar! Dann tun wir also ‚Nichts‘!“

Was denkt ihr, wenn ihr diesen alten Screenshot von der Umfrage seht? Findet ihr es auch verwunderlich, dass Blizzard nichts davon umgesetzt hat? Oder befindet sich Hearthstone trotz anderem Fokus auf einem guten Weg?

Habt ihr euch schon die 3 starken Decks für den Einstieg in „Retter von Uldum“ angeschaut?

Autor(in)
Quelle(n): reddit.com/r/hearthstone/
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Sunface
Sunface
6 Monate zuvor

Ich weiß das ist kein Ersatz und kostenpflichtig aber Features wie Replay und Statistics gibt es durch externe Tools wie Hearthstone Deck Tracker per hsreplay. Es geht also schon irgendwie und sollte im Spiel enthalten sein.

Sophie Proudm
Sophie Proudm
6 Monate zuvor

Traurig das so eine große Firma sich selbst nicht erneuern kann. Wie sagt man so schön „Geh mit der Zeit ,sonst gehst du mit der Zeit.“

Marc-Lukas Straßer
Marc-Lukas Straßer
6 Monate zuvor

Naja einpaar Dinge wurden meiner Meinung schon umgesetzt, tunier Modus und co-op. Wahrscheinlich nur nicht so wie es sich die meisten Spieler erdacht hätten?

Scaver
Scaver
6 Monate zuvor

Also dass nichts umgesetzt wird dürfte bei den aktuellen Zahlen wohl kaum verwundern.
Ein Game muss erst mal genug Geld bringen, bevor man es wieder darin investieren kann.
HS bringt einfach nicht genug, um da Geld in neue Features zu investieren. Ich würde es auch nicht tun, wenn ich der Verantwortliche wäre.

Zerberus
Zerberus
6 Monate zuvor

Das ist ziemlicher Quatsch… Heartstone hat phasenweise 20 Mio pro Monat eingenommen, 2016 insgesamt sogar knapp 400 Mio US-Dollar. 2017 allein die PC Version immer noch über 200 Mio… Das ist eine reine Sache des Wollens.
Achievments und Quest-Systeme kriegen selbst Indie-Entwickler wie beim Spiel KARDS hin…

Kartenspiele haben verhältnismäßig einen bei weiten geringeren Entwicklungsaufwand wie andere Spiele-Genres

Cortyn
Cortyn
6 Monate zuvor

Hearthstone war zeitweise Blizzards ertragsreichstes Spiel, also das ist wirklich Unsinn.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
6 Monate zuvor

Es hat schon Gründe, warum Hearthstone langfristig bisschen die Puste ausgeht.

Sowas wie Achievements – und dann kriegst halt 50 Sternenstaub oder mal ein Kartenpack … das ist eigentlich ein No-Brainer.

Da könnten mit jeder Erweiterung 50 neue Challenges kommen: Ich denke das würde schon motivieren.

Oder wenn es auch nur kosmetische Belohnungen werden. Ich mag Hearthstone wirklich, aber es ist einfach festgefahren irgendwie.

Ich hab eigentlich die letzten Jahre immer alle 2, 3 Tage mal gespielt, um die Quests zu machen. Aber jetzt durch TFT für Wochen gar nicht und es fehlt mir dann im Moment auch nicht.

Ich mag das Spiel wirklich gerne, aber ich könnte nicht sagen, was jetzt gerade besser ist als vor 2 Jahren. Sind halt andere Karten, okay.

Daniel Krempfer
Daniel Krempfer
6 Monate zuvor

Das Hauptproblem ist weiterhin, dass zu wenig Balance-Changes stattfinden.

Gerade der Vergleich mit League of Legends oder Teamfight Tactics zeigt es sehr gut: Hätten diese beiden Spiele nicht alle zwei, drei Wochen einen Balancing-Patch, der sich teils massiv auswirkt, wäre diesen Spielen auch schon die Puste ausgegangen.

Drei mal im Jahr durch Erweiterungen eine neue Meta zu schaffen ist schlicht nicht ausreichend – und das schreibe ich schon seit Ende der Beta regelmäßig im Hearthstone-Reddit. Während der Beta-Phase gab es noch Patches alle 2 bis 4 Wochen… dann kam von der Open Beta bis Naxxrammas ein halbes Jahr gar nix – hier zeichnete sich schon ab, dass das Spiel auf Dauer mehr Änderung braucht. Das hat sich bis heute nicht geändert.

Ich bleibe daher dabei, es sollte mindestens monatlich einen Balance-Patch geben, in dem entweder die stärksten Karten generft oder die schwächsten Karten gebuffed werden, um für mehr Abwechslung zu sorgen…

Zerberus
Zerberus
6 Monate zuvor

Teamfight Tactics hat seinen Balance Patches momentan aber auch nur weil die Balance jedes mal scheiße und irgendwas hoffnungslos OP ist^^

Marc-Lukas Straßer
Marc-Lukas Straßer
6 Monate zuvor

Balance? Erstens sie play testen zu wenig und verändern dann alte Karten? Ich bitte euch in dem paper game magic the gathering kann man mana oder wording nicht verändern das sollte in hearthstone auch nicht geschehen. Sie sollten mehr testen und mehr denken????‍♂️

Daniel Krempfer
Daniel Krempfer
6 Monate zuvor

Deinen Ansatz finde ich völlig falsch.
Warum sollte man in einer digitalen Form auf die Vorteile, die sich daraus ergeben – eben dass die Karten geändert werden können – verzichten, nur, weil das in MtG aus reinem Zwang der Fall ist?

Könnten WotC MtG-Karten ändern, statt sie zu Dauerbans auf Turnieren erklären zu müssen, würde WotC dies auch tun – es geht halt nur in einem papier-basierten Spiel nicht.

Warum sollte man ausgerechnet die schlechtesten(!) Aspekte des Vorbildes zwanghaft beibehalten wollen?!? Ich habe nix dagegen, sich einige gute Aspekte von MtG zum Vorbild zu nehmen, aber bitte doch nicht die Aspekte, die aus reinem technischen Zwang bestehen.

Nebenbei hast du nicht ein Argument genannt, warum es keine Balance-Patches geben sollte. „MtG hat auch keine Balance-Patches“ ist kein Argument wink

Sunface
Sunface
6 Monate zuvor

Stimmt. Wie man es gut macht zeigt ja auch MTG.

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