H1Z1 wird zu zwei Spielen, Action-Teil hat bald Release auf XBox One, PS4, PC

Das Survival-MMO H1Z1 wird zu 2 Titeln. Einer davon soll im Sommer auf PS4, PC und XBox One erscheinen.

In 2014 entwickelte Sony Online Entertainment als Fingerübung und basierend auf Planetside 2 ein Zombie-Survival-MMO. Eigentlich arbeitete man an einem MOBA, aber das Team und vor allem die Fans mochten H1Z1 so, dass sich die Prioritäten verschoben.

Eigentlich war H1Z1 als Survival-Spiel ausgelegt

Das Spiel war atmosphärisch an den damals grassierenden „Walking Dead“-Virus angelehnt. Es sollte viel um Crafting, das Überleben gehen. Anfang 2015 ging man in einen Early Access auf Steam und war für kurze Zeit ein Überraschungs-Hit. Später in 2015 verschob sich die Entwicklung von den „MMO-Teilen“ weg, hin in Richtung Arena-Shooter. Das funktionierte für Zuschauer besser, Entwickler DGC versuchte über populäre Twitch-Streamer eine neue Zielgruppe zu erschließen.

Die ursprünglichen Fans des Survival-Modus beklagten diese neue Richtung. Die Entwickler lieferten nicht das Spiel, das sie ihnen ein Jahr zuvor versprochen hatten.

H1Z1-Feuer

H1Z1: King of the Kill, der Shooter, erscheint im Sommer für PC, PS4, XBox One

Dieser Entwicklung trägt man jetzt bei H1Z1 Rechnung. Ab dem 17. Februar wird aus H1Z1 dann „H1Z1 King of the Kill“, ein Arena-Shooter mit Battle Royale und anderen Spielformen. Der Rest wird zu H1Z1: Just Survive, das MMO mit Crafting-Elementen. Beide Spiele werden je 20€ kosten. Wer bis zum 17. Februar noch das jetzige H1Z1 kaut oder schon gekauft hat, wird zu beiden Spielen Zugang haben.

Das Besondere: Der Shooter-Teil soll schon im Sommer den Early-Access verlassen und für PC, Playstation 4 und Xbox One erscheinen. Der MMO-Teil wird auf absehbare Zeit im Early Access auf dem PC bleiben. Er ist aber nach wie vor auch für ein Konsolen-Release geplant.

H1Z1-Romero-Market

Zwei Spiele, zwei Teams, zwei Miktrotransaktionsmodelle

Für H1Z1 hat diese Trennung nur Gutes, sagt man dem US-Magazin Polygon. Man könne den Shooter-Teil jetzt schon für die Konsolen bringen, die seien heiß drauf. Außerdem könne man dann beide Spiele von
verschiedenen Teams entwickeln lassen und unterschiedlich monetarisieren: Beim MMO-Teil werde es Mirkotransaktionen geben, Schlüssel um Kisten aufzumachen oder um Air-Drops zu bestellen. Bei King of the Kill werde man sich bestimmte Spiel-Modi einkaufen können. Beide Spiele werden mit unterschiedlichen Launcher starten.

Von dem Free2Play-Gedanken hat man sich endgültig getrennt. Beide Spiele werden nach dem Release Geld kosten.

Die Community von H1Z1 reagiert auf das Ganze … nicht ganz so prickelnd. Das Netteste ist noch, dass man die zu generischen Namen kritisiert.


Wir bei Mein MMO haben H1Z1 die letzten Jahre eng begleitet, auf unserer Themenseite findet Ihr eine Vielzahl von News und Artikeln zu dem Spiel:

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Quelle(n): h1z1polygon
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