Die Story von Guild Wars 3: Mehr Einblick in die Welt und Lore von Orr 

Guild Wars 3 Titel title

Auch zur Geschichte und dem Schauplatz von Guild Wars 3 können wir euch erste Details verraten.

Die Spielwelt von Guild Wars 3 hat sich in zwei Areale aufgeteilt. Der Kampf mit den Dinos, bei denen wir den Wandsprung kennengelernt haben, fand auf einer offenen Wiese statt. Überall waren kleine Bäume, Büsche und felsige Vorsprünge zu sehen. Teilweise waren die Vorsprünge so hoch, dass man nicht mehr sah, was sich auf der höheren Ebene befand. Die Farben wirken bunt, wobei größtenteils Grün- und Blautöne dominieren.

Die Spinnen und den Rucksack-Gegner haben wir jedoch in einem etwas dunkleren Areal gesehen, bei dem es höhere Wände und tiefere Schluchten gab, in die man die Gegner treten konnte. Alles hier wirkte von der Farbpalette her trister als in der offeneren Welt. Zudem fühlte man sich hier spürbar eingeengter, da die hohen Wände einen in schmalen Gängen fast völlig umschlossen haben.

Auch zur Story haben uns die Entwickler einiges verraten. In Guild Wars 3 sollen Geheimnisse gelüftet werden, die Fans seit 25 Jahren beschäftigen. Der Titel spielt nämlich tausend Jahre vor den Ereignissen von Guild Wars 1. 

Dementsprechend hat ArenaNet auch die verfügbaren Völker so angepasst, dass sie zu diesem Zeitalter passen. Die Kodan, Menschen und Asura sind aus genau dem Grund dabei. Die Tengu sind dagegen nicht spielbar, da es lore-technisch aktuell nicht passen würde. 

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Guild Wars 3 hat jetzt einen Trailer und kündigt Beta-Start an

Wir starten als Mitglied der allerersten Gilde von Orr. Unsere Aufgabe ist es, die magischen Geister vor Wilderern zu beschützen. Diese können sogar als Begleiter fungieren und sind Bestandteil des Pet-Systems. Sie können beispielsweise einen Weg erleuchten, wenn absolute Dunkelheit herrscht. Das wurde uns im Gameplay mit einer kleinen, leuchtenden Kugel gezeigt, die eine Fee darstellen sollte.

Besonders gefreut haben Leya und ich uns über ein putziges Drachenwesen in einer Stadt, das bunt geleuchtet hat. Es wirkte wie ein kleiner Lindwurm mit großen Kulleraugen, den man einfach nur knuddeln wollte. Als wir uns ihm näherten, schleckte es sich genüsslich mit der Zunge über die Lippen. So ein putziges Wesen werden wir unbedingt beschützen müssen, das steht für uns fest!

Während der Präsentation konnten wir zudem die erste Stadt, Orden’s Watch, von Weitem anschauen. Die Welt bietet eine enorme Weitsicht und hat uns sogar schon die Hauptstadt des dritten Teils in der Ferne erblicken lassen. Sie sah deutlich größer aus als Orden’s Watch und beinhaltete viele hohe Gebäude.

Enormer Druck der Entwickler von Guild Wars 3 kommt durch die Erwartungen der Spieler 

Die Entwickler sind sich bewusst, was für ein enormer Erwartungsdruck der Spieler auf Guild Wars 3 liegt, das Genre zu retten. Deshalb sei der Masterplan eine transparente Kommunikation und eine Roadmap, die das Spiel für die nächsten 20 Jahre relevant halten soll.

Ja, absolut. Wir spüren den Druck. Viele Leute spielen seit einem Jahrzehnt die gleichen MMOs – WoW, Final Fantasy 14, Elder Scrolls Online, Guild Wars 2. Die Spieler wollen dringend etwas Neues ausprobieren, das das Genre vorantreibt. Wir glauben, wir können das liefern. Guild Wars 1 und 2 wurden beide gebaut, um Konventionen zu brechen. Wir hoffen, dass unser Ansatz funktioniert und vielleicht auch andere Studios dazu inspiriert, wieder neue MMOs zu entwickeln. Konkurrenz pusht uns alle, besser zu werden.

Chefredakteurin Leya und ich sind uns aber sicher, dass das Spiel zum aktuellen Zeitpunkt diese Erwartung erfüllen wird. Die gezeigte Early-Build-Fassung lief bereits so rund, dass die Präsentation genauso gut ein Trailer oder eine Demo für die Öffentlichkeit hätte sein können. 

Was man dabei allerdings beachten muss: Bei dem Gameplay handelt es sich um eine eigens für diese Vorstellung zusammengestellte Präsentation. Sie zeigt mit großer Wahrscheinlichkeit den Teil von Guild Wars 3, der bereits am rundesten läuft. Deshalb müssen wir abwarten, ob auch der Rest des Spiels die bisherige Messlatte halten kann.

Der ganze Kampf- und Bewegungsablauf lief allerdings jetzt schon so flüssig ab, dass es Hoffnung auf ein tolles Spiel macht. Sollte die Entwicklung genauso vielversprechend weiterverlaufen wie bislang, erwartet uns ein genialer MMORPG-Brocken, der viele Fans glücklich macht.

Kommentare

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4 Kommentare
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Aomori

Man kann alles alleine bewältigen ist schon für mich das Gegenteil von MMORPGs Revolution. Brauch ich nicht. Und mal nen raidboss wird da nicht reichen. Die Skill kombos in Gruppen wird nach einiger Zeit kaum Anklang finden weil wenn es solo machbar ist wird die Herausforderung in Gruppenspiel nicht vorhanden sein. Und ohne Herausforderung sterben die MMORPGs viel schneller

RutgerComes

Ich bin sehr auf GW3 gespannt, wobei ich sagem muss, dass mich GW2 nie wirklich länger begeistern konnte. Ich mochte den unrealistischen Aquarell-Look nie, fand die Zwischensequenzen furchtbar schlecht gemacht und auch fehlte mir komplett das Gefühl einer Immersion, wie ich sie bei WoW oder HdRo erlebe. Ein großes Manko war für mich auch immer die fehlende Beziehung zu NPC’s, die durch Herzen, die man füllt ersetzt wurde.
Dennoch bin ich auf GW3 gespannt, gerade auch weil ich diese ganzen Asia-MMO’s so unglaublich generisch finde.
Mich würde noch interessieren, wie solo-freundlich das Game wohl wird?

skp

Je mehr ich von GW3 lese, desto weniger verstehe ich den Hype.
Wallrunning, Momentum, Action Combat und kleinere Gruppen mögen ein gutes Spiel ergeben. Aber was daran soll bitte ein MMORPG revolutionieren?
Ich will gar keine Revolution. Ich will ein klassisches MMORPG wie WoW, FFXIV, ESO oder GW2, nur endlich mit den technischen Möglichkeiten von heute. Stattdessen bedeutet „Innovation“ offenbar wieder: weniger MMO, mehr Action Adventure.
Dafür fährt man GW2 zurück, obwohl vorher groß versprochen wurde, alle Spiele gleichzeitig aktiv weiterzuentwickeln.
Wenn die große MMO Revolution am Ende daraus besteht, möglichst viel MMO aus dem MMO zu entfernen, dann hat ArenaNet nicht das Genre neu erfunden, sondern einfach das Thema verfehlt.

Leya

Wir haben gerade im Stream drüber gesprochen und hatte genau das tatsächlich da auch nochmal ausführlicher beleuchtet. Also wenn man genau das haben möchte, dann wird man vermutlich mit GW3 auch nicht glücklich werden. Ich glaube allerdings, dass genau dafür vermutlich auch der Markt mittlerweile zu klein ist, um genau für diese Art von MMORPG genug Leute zu gewinnen, die dann auch die massiven (und fortlaufenden) Entwicklungskosten zu decken.

Ich hatte da noch länger tatsächlich drüber nachgedacht. Ich gehe davon aus, dass das Genre vor allem mit diesem “MMO Lite”-Ansatz auch die größte Chance hat noch weiter zu bestehen.

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