Die Erwartungen an GTA 6 sind riesig. Doch ein ehemaliger Mitarbeiter, der bereits an vielen GTA-Teilen gearbeitet hat, äußert sich jetzt kritisch.
Wer ist das? Obbe Vermeij war von 1995 bis 2009 bei Rockstar beschäftigt und hat an GTA Vice City, GTA San Andreas, und GTA 4 gearbeitet. Laut dem GTA-Fandom war seine Position Technischer Direktor.
In einem Podcast wurde der ehemalige Mitarbeiter von Rockstar nach seinen Gedanken zum neuen Teil der Reihe gefragt. Seine Antwort dürfte die Fans jedoch überraschen.
Hier könnt ihr den Trailer zu GTA 6 sehen:
GTA 6 wird erst einmal enttäuschen
Wie denkt er über GTA 6? Der Entwickler glaubt nicht, dass GTA 6 einen weiten Sprung nach vorn machen wird, im Vergleich zu GTA 5. Er sagt: „Es sieht so aus, als hätten sie [GTA 5] im Grunde genommen noch weiter entwickelt, oder?“ und meint damit wohl, dass GTA 6 nur auf dem Vorbild GTA 5 aufbaut und das weiter ausbaue, das bereits gut funktioniere.
Eine Szene ist ihm aber wohl im Kopf geblieben: „Die Szene, die mich umhaut, ist die am Strand, wo jeder etwas anderes zu tun scheint, als hätte jede Figur ihre eigene Animation. Ich finde, das sieht ziemlich toll aus. Aber ich glaube nicht, dass es sich sehr stark von GTA 5 unterscheiden wird. Ich denke, vielleicht sind die Leute am ersten Tag ein wenig enttäuscht. Aber es wird trotzdem das beste Spiel sein, das es gibt.“
Auch wenn der Entwickler keine Insider-Informationen zum Spiel hat, wie er klarstellt, hat er dennoch ein gutes Verständnis, wie es um die Entwicklung von GTA 6 aktuell steht.
Warum soll der Unterschied zwischen den Teilen nicht so groß sein? Das soll laut Vermeij an den technologischen Sprüngen liegen, die einfach immer kleiner werden. Während früher der technische Fortschritt viel schneller voranging, ist das nun nicht mehr der Fall. Das merke man vor allem an den Konsolen-Generationen, für die GTA 6 entwickelt werde.
GTA 6 wird für die aktuelle Konsolengeneration entwickelt. Die PC-Version kommt wohl wie immer etwas später. Dass GTA 6 die Fans am Anfang nicht so von den Socken haut, wie sie erwarten, ist nicht die einzige Befürchtung der Spieler. Auch ein Feature aus GTA 5 wollen sie auf keinen Fall in GTA 6 sehen: Fans fürchten: GTA 6 bekommt ein Feature, das sie schon in GTA 5 doof finden
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Was mich an GTA online am ehesten gestört hat, waren eigentlich die ganzen Modder, die allen anderen Leuten in der Session den Spaß verderben müssen, weil sie sich ihr ganzes Geld gecheated haben, und jetzt keinen Grund mehr haben, das Spiel überhaupt zu spielen.
Wenn ihr wirklich Mods braucht, damit euch das Spiel noch reizt, benutzt ihr wahrscheinlich viel zu viele davon. Geht zu FiveM. Lasst die Leute auch das vanilla game spielen.
Hier und da ist das Einladen von Leuten zu Jobs oder Heist preps noch etwas buggy aber das wird auch oft an der Internetverbindung der einzelnen liegen. Könnte man aber auch von Seiten Rockstar Games noch nachfassen.
Ich fand die Jobs und die Heists schon ganz amüsant, aber das Setting allgemein ein bisschen zusammenhangslos. Es ist aber auch nicht ganz einfach, eine spannende und konsistente Story in ein Open World MMO zu verpacken.
Man kann den Alltag in Los Santos schon vielfältig gestalten, muss dafür aber einiges an Zeit investieren. Wenn ich an einem Tag 5 Mal Cayo Perico grinde, weil ich schnell an Geld kommen will, wird das natürlich irgendwann eintönig. Meiner Erfarhung nach hat man den meisten Spielspaß, wenn man Jobs/Heists und Freemode-Activities mischt. Also z. B. Nachtclub, Büro, Schrottplatz etc. Leider sind Freemode-Activities wg. oben genannter Modder immer riskant und frustrierend wenn irgendwer gerade seine Launen hat und aus Langeweile Gott spielen muss, oder mit der Oppressor wahllos andere Leute hochjagt.
Letzter Vorschlag an Rockstar Games: nehmt die Oppressor MKII raus. Und die Laserwaffen. Oder beschränkt den Zugang wenigstens auf bestimmte Missionen. Im Freemode ist die häufig einfach nur nervig.
Also ich glaube immernoch nicht daran, dass GTA 6 der Burner sein wird.
GTA V ist der Beweis dafür. Story ist nicht nice und der Online Modus hat mit der Zeit echt einen schlechten Job gemacht. Online wurde immer schlechter und schlechter. Der Cayo Perico heist zum Beispiel. Grund genug um mit GTA aufzuhören.
Die Story von 6 könnte reinhauen, aber ich bleibe da skeptisch. In V fuhr man nur von A nach B um dann zuzuhören, nur um dann wieder von A nach B zu fahren. Ein wenig Action zwischendurch und das wars. Es gab kein Plottwist oder sonstiges was man an Spannung bekam.
Ich hätte schon Bock gehabt auf GTA5 Online, aber bei so viel Exploit war mir das zu viel.
Häufig wurde ich einfach irgendwohin teleport, sofort gekillt usw.
Bin gespannt ob die das Problem in Teil 6 lösen können.
Ich könnte mir vorstellen, dass vor allem der Online Teil (sofern denn etwas kommt um das aktuelle GTA Online abzulösen) enttäuschend sein wird, genau so, we jeder Teil 2 eines Live Service Modells am Anfang furchtbar enttäuschend ist, weil man mit dem Vorgänger vergleicht, der über Jahre neuen Content bekommen hat. Und dann kommt man zu dem Schluss, dass es “nix zu tun” gibt.
Als Beispiele fallen mir da RDR2 Online ein (wurde mit GTAO verglichen) oder auch Destiny 2 direkt zum release.
GTAO war zu Beginn auch nicht gerade spannend, außer Rennen, TDM, diesen Wellenmodus, ein paar andere Aktivitäten und ein paar Questsreihen gab es da auch nicht viel. Da kam alles nach und nach mit den unzähligen Updates
Ganz genau – und leider vergessen die Leute das.
Ein neues live Service Spiel wird nie mit dem Release-Zustand seines Vorgängers verglichen, sondern (warum auch immer) mit dem Jetzt-Zustand. Und natürlich kann man dann mit etwas das über Jahre hinweg erweitert wurde nicht mithalten.