Nach Flop von Ghost Recon Breakpoint stellt Ubisoft angeblich eine große Frage

Der Taktik-Shooter Ghost Recon Breakpoint ist gefloppt. Ubisoft hat angekündigt, den Entwicklungsprozess zu ändern. Laut eines neuen Berichts hat das schon jetzt Konsequenzen. Ubisoft will von jedem Team wissen: Was macht Euer Spiel einzigartig?

Woher ist die Information? Der US-Journalist Jason Schreier gilt als jemand, der viele Insider-Kontakte in der Branche hat. Er sprach in einem Podcast (via kotaku) nun über Änderungen bei Ubisoft. Quellen nennt er nicht.

Das sagt Schreier:

Ich hatte Gespräche mit einigen Leuten und die sagen: „Ubisoft ändert jetzt die Mentalität gewaltig.“ Nun geht es nur noch darum, wie man sein Spiel den Entscheidern so vorstellt, dass es super-einzigartig ist und einzigartig Aspekte hat.

Das klingt alles ziemlich wild, es herrscht eine verrückte Atmosphäre dort.

Ghost Recon Breakpoint Wolves durchschreiten einen Wald mit Waffen Titel

Das ist der Zusammenhang: Vor einer Woche ging der Chef von Ubisoft, Yves Guillemot, mit neuen Finanzzahlen an die Öffentlichkeit. Ghost Recon Breakpoint sei ein kommerzieller Flop, auch The Division 2 laufe nicht so gut wie gedacht. Daher verschiebe man 3 Spiele.

Folglich musste Ubisoft die finanziellen Erwartungen fürs laufende Jahr senken – das führte zu einem Kursverlust an der Börse. Die Aktie von Ubisoft fiel zwischenzeitlich auf den schwächsten Stand seit 2 Jahren.

Der Ubisoft-Chef nannte 3 Gründe, warum die Spiele floppten. Einer davon war, dass die neuen Spiele nicht genug Innovationen bringen.

Ghost Recon Breakpoint Jon Bernthal sieht angespannt aus titel

Jedes Spiel einzigartig

Das steckt dahinter: Die neue Regelung, „jedes Spiel muss einzigartig sein“, ist wohl die Hauptlehre, die Ubisoft aus den Flops gezogen hat.

Denn sowohl Ghost Recon Breakpoint wie auch The Division 2 hatte Ubisoft nur über die Story beworben – nicht aber über neue Gameplay-Features oder Gameplay-Ideen. An denen mangelte es offenbar.

Dieser Ansatz, ein Spiel „noch mal zu machen“, das man schon gemacht hat, aber mit neuer Story, scheint für Ubisoft in den Fällen nicht so gut gelaufen zu sein.

Das hat man nun augenscheinlich als Schwachpunkt ausgemacht.

division 2 agenten

Offenbar will Ubisoft jetzt sicherstellen, dass man jedes Spiel mit einzigartigen Features bewerben kann. So macht man das etwa konsequent bei Watch Dogs Legion mit der „Du kannst als jedermann spielen“-Idee.

So eine Einzigartigkeit fehlte vor allem bei Ghost Recon Breakpoint. Da hatte Ubisoft nur bestehende Ideen neu gemixt, was nicht gut funktionierte.

So will Ubisoft in 5 Schritten Ghost Recon Breakpoint retten
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Stefan Hensel
Stefan Hensel
3 Monate zuvor

Der typische Gamerwahnsinn, in einer der undankbarsten „Communitys“. Wird ein Spiel, gefühlt, nicht lange genug entwickelt und mit Inhalt versorgt, wird rumgeheult, siehe GRB. Wird aber viel Zeit investiert, siehe Diablo 4, wird auf der BlizzCon und im Netz ausgeflippt, weil es nicht schon seit 3 Jahren auf dem Markt ist. Beides geht nun mal nicht. Ich habe sowohl TechTest und beide Betaphasen von GRB mitgemacht und war dementsprechend auch in den Feedbackforen dazu unterwegs, da ist quasi nichts oder kaum von dem, was jetzt kritisiert wird, von Testern angesprochen worden. Dann soll man im Nachhinein nicht rumheulen, sorry. Die Möglichkeit bestand und zwischen TechTest und Closed Beta sind durchaus Vorschläge der Community umgesetzt worden. Wenn man die Möglichkeit nur nutzt um nur mal kostenlos vor anderen zu Zocken, ist Beschweren das letzte was man hinterher tun sollte.

Enrico John
Enrico John
3 Monate zuvor

Ich bin noch immer der Meinung das GRB mehr mit ACO hat als mit TD2. Also ich fühle ich mich in dem Spiel wie bei ACO, wobei das besser ausgereift ist. GRB hat einfach den Charme von Wildlands verloren. Und es haben genug geklagt vor erscheinen das sie diese Neuerungen nicht wollen. Ubisoft wollte nicht hören, die Quittung dafür haben sie bekommen und ich hoffe das sie es raus reißen, denn so macht GRB keinen Spaß, höchstens für eine Stunde aller paar Wochen mal!!!! Man hätte sich so viel vin anderen Spielern bereichern können, zB RDR2 also auf die Spielwelt bezogen und so, sicher noch genug aus anderen spielen. Es wirkt einfach so leer teilweise und ist immer der gleiche stumpfe scheiß. Dieses Gefühl hatte ich bei Wildlands nicht!

Koronus
Koronus
3 Monate zuvor

ACO?

Enrico John
Enrico John
3 Monate zuvor

Assassin’s Creed Odyssey

Voidy
Voidy
3 Monate zuvor

Oder doch Origins? Abkürzungen können tückisch sein wink

Psycheater
Psycheater
3 Monate zuvor

Das es nicht einzigartig war, war sicher nicht das Problem warum GRB finanziell gefloppt ist

BlackSheepGaming
BlackSheepGaming
3 Monate zuvor

Nur mal so ne Frage nebenbei…warum prügelt ihr eigentlich nicht auch auf TD2 so rum? Selber Publisher, selbe Probleme, selbe Massenware, technisch genauso unausgereift, loottechnisch ebenfalls, balancingtechnisch eine Lachnummer……..

Ein Schelm der böses dabei denkt.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Monate zuvor

1. Die Kritik hier kommt von Ubisoft selbst im Finanzbericht. Da war Ghost Recon Breakpoint im Fokus.
2. Zu Division 2 hatten wir schon ausgiebig Kritik.

Die aktuelle Berichterstattung über den Flop „Ghost Recon Breakpoint“ geht aber auf den Finanzbericht von Ubisoft zurück. Das ist schon außergewöhnlich, wie klar da die Schwächen eingeräumt wurden.

Ace Ffm
Ace Ffm
3 Monate zuvor

Ich möchte sowas nicht beantworten müssen. CoD bringt immerhin jedes Jahr den gleichen Brei raus ohne jegliche Innovation und macht eine Heidenkohle. Den Leuten gefällt es da und bei anderen Games gehen sie wegen fast den gleichen Defiziten auf die Barrikaden und schreien Boykott. Ich hätte beim besten Willen keine Lösung parat.

Palmaris
Palmaris
3 Monate zuvor

Ich denke es hat mehrere Gründe warum viele Spiele eher ein Flop sind. Zu einem werden die Spiele von Ubisoft und Co. zu sehr gehyped. Wenn man sich die ganzen Trailor, etc anschaut sieht Breakpoint ja auch mega gut aus. Nur wenn die da halbherzig den größten Mist hinrotzen wie z.B. der „Survival“ Anteil, der darin besteht das man nur ein bissel Ausdauer verliert wenn man nicht regelmäßig was trinkt, dann kann man sowas auch weglassen. Entweder ist Survival drin oder nicht. Aber nicht sowas halbherziges. Zumal man Wasser in Hülle und Fülle überall herbekommt. Oder das ein ELITE SOLDAT alle 5 Meter hinfällt wenn er bergab geht. Das hat mich in der Beta schon gestört. Klar kann auch der mal hinfallen. Aber sooo oft? Wohl kaum.
Zum anderen empfinde ich Breakpoint nur als eine Mischung von Wildlands und The Division. Es wiederholt sich einfach immer wieder alles. Und ein Großteil der Community fährt voll drauf ab. Deswegen können die solange die gleiche Schiene fahren und machen ihr Geld. Zum Glück kommt Breakpoint diesmal nicht so gut an. Aber ich wage es zu bezweifeln das die nächsten Spiele wirklich besser werden. Ich denke Ubisoft hat einfach nicht den Arsch in der Hose mal was NEUES zu entwickeln. Dennoch stirbt die Hoffnung zuletzt.

Christian Hanel
Christian Hanel
3 Monate zuvor

Sehr guter Kommentar den ich bezweifle auch das sich da was ändert.
Das ist heutzutage bei so gut wie jedem spiel so. Mehr zeit lassen und bei tests oder Betas auch mal auf die Community hören wäre meine Devise und wenn schlechte kritik im hause steht dann
halt den spielstart verschieben. Denn in GRB gab es genügend Kritik

Sancho
Sancho
3 Monate zuvor

Sie hätten Das Geld für die teuren Werbospots lieber in die Spiele entwicklung stecken sollen anstatt super Trailer zu produzieren die schaut man sich 2x an dann sind sie eh öde….Leider kommt da nix mehr am shooter horizont kaum noch neue ideen in der Branche selbst im MMO bereich kommt gefühlt immer der gleich einheitsbrei rum

Exedus
Exedus
3 Monate zuvor

Wäre schön wenn es so wäre, denn jedes Spiel von ubi zockt sich gleich. Nur das Genre ändert sich.

Lilith
Lilith
3 Monate zuvor

Vielleicht liegt es auch einfach daran das die Leute übersättigt sind von shootern? Wie viele gibt es derzeit? 15? 20 ?
Irgendwann hat es sich auch mal ausgeballert

Sgt. Butterbread
Sgt. Butterbread
3 Monate zuvor

Verrückt, das würde ja bedeuten, dass sie ihre eigene Identität hinter sich lassen. Siehe mal nur Assassins Creed, das ist alles andere als einzigartig. Far Cry ist auch kein Durchbruch im game design gewesen, man hat ja nicht umsonst immer von der Ubisoft-Formel gesprochen. Collectibles, Türme zum Karten aufdecken, kleine Aktivitäten über die welt verteilt, hauptsache groß… Davon sind sie zwar schon etwas abgewichen, aber wird mal Zeit für echte Innovationen.

Kendrick Young
Kendrick Young
3 Monate zuvor

ich denke eher das es so gemeint ist das sich farcry spiele titel nicht übergreifend ähneln.

ein AC sollte von teil zu teil schon AC bleiben in kern wink

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Monate zuvor

Man muss sich fragen: Wie bewirbst du ein neues Spiel.

Wenn im Fokus das Setting und die Story stehen, ist das meist ein Zeichen für „Na ja, neue Features haben wir nicht so.“

Wenn du jetzt schaust die letzten Ubisoft-Titel … die wurden extrem über die Story beworben. Das Far Cry: New Dawn z.b. ja auch.
Oder Ghost Recon Wildlands mit dem Schauspieler – division 2 „Washington – das Kapitol.“

Bei Division 2 … gut, sie hatten die Spezialisierungen als neues Features. Aber das kickt 2019 auch nicht wirklich.

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