Künstliche Intelligenz verändert aktuell die Arbeitswelt rasant. Vor allem die Gen Z beschäftigt sich damit und entdeckt das eigentlich bislang für sie unattraktive Handwerk für sich.
Warum entdeckt Gen Z das Handwerk für sich? Die künstliche Intelligenz schleicht sich gerade immer mehr in den Arbeitsalltag klassischer Bürojobs ein. Mittlerweile kann die KI etliche Aufgaben am Computer übernehmen. Bei körperlicher oder technischer Arbeit sieht das (noch) anders aus.
Der 25-jährige Octavius Jackson besuchte zwei Jahre lang eine Universität. Er entschied sich dann jedoch gegen sein Studium und für eine Ausbildung. Dort lernt er nun das Warten und Reparieren von Flugzeugen. Die KI spielte bei seiner Entscheidung eine große Rolle, wie er gegenüber Axios verrät.
So wie Octavius geht es derzeit vielen jungen Menschen. Das Spannende daran? Viele Jahre ging der Trend eher in die entgegengesetzte Richtung: Junge Menschen wollten studieren und anschließend im Büro arbeiten.
KI-Angst und Fachkräftemangel machen das Handwerk attraktiv
Sind Handwerksberufe wirklich sicher vor KI? Natürlich ist das Handwerk gegen den technischen Fortschritt auch nicht immun. Schon jetzt können Roboter zum Beispiel einzelne Aufgaben auf Baustellen übernehmen.
Viele Arbeiten lassen sich bislang aber nur sehr schwer ersetzen. Oft wäre dieser Ersatz auch enorm kostspielig. Ein Roboter, der auf Baustellen Markierungen anbringen kann, kostet etwa rund 625.000 US-Dollar. Für Gen Z könnte das Handwerk genau deshalb jetzt eine gute Alternative zum klassischen Bürojob werden.
Ist das in Deutschland auch so? In Deutschland werden handwerkliche Jobs bei der Gen Z auch immer beliebter. Und das kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: Beispielsweise herrscht bei Elektrikern hierzulande ein großer Fachkräftemangel. Rund 70.000 Elektriker fehlen. Gleichzeitig gehen jedes Jahr rund 15.000 Beschäftigte in diesem Bereich in Rente. Die KI-Krise könnte nun also immerhin dazu beitragen, das Handwerk wieder aufzuwerten.
Wie seht ihr das? Merkt ihr KI schon in euren Berufen? Und: Findet ihr es gut, dass das Handwerk für Gen Z wieder attraktiver wird? Schreibt uns eure Meinung dazu unbedingt in die Kommentare, wir freuen uns darauf!
Während die Gen Z im Handwerk also eine mögliche Antwort auf den KI-Boom findet, zeigt sich auch im Büro ein spannender Trend zurück zu mehr „Handarbeit“: Statt alles digital zu erledigen, greifen junge Arbeitnehmer wieder vermehrt zu Stift und Papier. Warum das so ist, haben wir auf MeinMMO hier aufgegriffen: Unternehmen stecken Milliarden in KI, Gen Z setzt stattdessen auf Stift und Papier.
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