Eine wichtige Figur in Game of Thrones durfte nicht wiederbelebt werden, musste endgültig sterben

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Einige Handlungsstränge haben es nicht aus den Romanen in die Serie zu Game of Thrones geschafft. Darunter fällt auch die Rückkehr einer Figur, die eigentlich tot ist.

Achtung: Im folgenden Artikel gibt es Spoiler zu den Romanen von Das Lied von Eis und Feuer und zur Serie Game of Thrones.

Die Rote Hochzeit, die auf einem echten historischen Ereignis basiert, ist sowohl im Buch Sturm der Schwerter als auch in der dritten Staffel von Game of Thrones ein schockierender Moment, der wohl endgültig zeigt, dass wirklich niemand vor dem Tod sicher ist – auch nicht die vermeintlichen Helden der Geschichte.

Das Schicksal einer Figur wurde in der Serie aber stark verändert, denn Catelyn Stark kehrt zurück, obwohl sie eigentlich tot war – und das ist wohl schlimmer als der Tod.

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Von Hass getriebener Zombie

Was passiert mit Catelyn Stark in den Romanen? Wie auch in der Serie stirbt Catelyn Stark beim perfiden Verrat während der Roten Hochzeit. Sie sieht mit an, wie ihr Sohn stirbt, und wird von Raymund Frey letztendlich getötet. Danach wird sie in den Fluss Grüner Arm geworfen.

Hier ist ihre Geschichte in der Serie schon vorbei, aber in den Romanen geht es noch weiter. Ein paar Tage nach ihrem Tod wird sie von Nymeria, dem Wolf von Arya, aus dem Fluss gezogen. Während der Wolf verschwindet, wird sie von Lord Beric Dondarrion gefunden. Er ist der Anführer der Bruderschaft ohne Banner und auch in der Serie, gespielt von Richard Dormer, dafür bekannt, gerne mal von den Toten aufzuerstehen.

Mit der Macht des Herren des Lichts (R’hllor) belebt er sie wieder, wodurch er aber selbst starb. Sie wurde aber nicht einfach nur die Frau, die sie vorher war. Man kann sie eher als Zombie-Catelyn bezeichnen. Ihre Haut wurde grau und ihre Verletzungen blieben. Das Sprechen fällt ihr aufgrund der Verletzung schwer.

Aus Catelyn Stark wurde Lady Steinherz, eine untote Person, deren einziges Ziel es ist, die zu töten, die hinter der Roten Hochzeit und ihren Planern, den Lennisters, stecken. Deshalb wird sie nach dem Tod von Beric die Anführerin der Bruderschaft.

Ihren ersten Auftritt als Lady Steinherz hat sie im vierten Band der Romanreihe. Dort trifft sie auf Brienne von Tarth, der Catelyn Verrat vorwirft, weil sie das Schwert von Jamie, Eidwahrer, dabei hat. Es kommt dazu, dass Catelyn sie und ihre Begleiter töten möchte.

Das ist kein unbedeutender Teil der Geschichte von Westeros, aber die Serienschöpfer hatten Gründe, Catelyns Wiederbelebung auszulassen.

Keine Lust auf noch eine Wiederbelebung

Warum wurde Lady Steinherz in der Serie nicht umgesetzt? Im Buch Fire Cannot Kill a Dragon schreiben David Benioff und D. B. Weiss über die Entstehung und Produktion der Serienadaption. Beide waren Showrunner für die Serie. Im Buch (via Entertainment Weekly) gehen die beiden auch darauf ein, warum Lady Steinherz fehlt.

Zum einen wollte man nichts spoilern, was noch in den kommenden Romanen passiert. Hierbei wird man aber nicht konkreter. Zum anderen plante man laut dem Buch schon in Staffel 3, dass man in Staffel 5 und 6 einen effektreichen Tod und eine Wiederbelebung haben möchte: Wir wussten, dass Jon Snows Auferstehung bevorstand. […] Zu viele Auferstehungen schwächen die Wirkung des Todes von Figuren ab. Wir wollten uns dafür noch etwas aufheben.

Der dritte Grund sei die Rote Hochzeit selbst. Das Ereignis sei so eindrucksvoll, dass man den Effekt nicht abschwächen wollte, indem man Catelyn zurückholt. Außerdem wollte man ihrer Darstellerin, Michelle Fairly, keine fast stumme Figur antun, die dank ihrer Verletzungen nur sehr schwierig sprechen kann.

Bedenkt man, dass Catelyns Story in der Romanreihe immer noch nicht weitererzählt wurde, ist die Entscheidung verständlich. Immerhin hätte man dann eine weitere Figur gehabt, die man in mehreren Staffeln erzählen muss und die mit vielen wichtigen Figuren verbunden ist.

Wie steht ihr zu Lady Steinherz? Hättet ihr sie gerne in der Serie gesehen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Die Tode in Game of Thrones kommen oft plötzlich und ohne Vorwarnung, aber es gab bereits in der 1. Staffel Hinweise: Ein Detail in Game of Thrones verrät 4 der traurigsten Tode schon in Folge 1

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