Weil eine Frau Claude als Tagebuch nutzte, meldete Anthropic einen Eintrag bei der Polizei

KI spielt mittlerweile eine große Rolle. In einem Fall teilte eine Frau private Ansichten mit einer KI. Diese meldete ihre Drohungen an menschliche Mitarbeiter.

KI wird von vielen Personen im Alltag eingesetzt, auch für private Zwecke und Aufgaben. Ein Beispiel zeigt gerade, warum man einer künstlichen Intelligenz nicht alle privaten Ideen mitteilen sollte. Denn diese können unter Umständen bei der Polizei landen.

Davon berichtet das Magazin Techspot und beruft sich dabei auf einen Polizeibericht aus Florida.

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Gewaltfantasien gegenüber einer KI werden an die Polizei gemeldet

Laut dem Polizeibericht soll eine Frau Morddrohungen gegenüber einem Sheriff-Büro in einem Tagebucheintrag geäußert haben. Für ihr Tagebuch nutzte sie jedoch den Chatbot Claude. Diese KI markierte diesen Post als potentiell verdächtig und meldete diesen einem Mitarbeiter.

Nachdem dieser zu dem Schluss gekommen war, dass es sich um eine glaubwürdige Drohung handelte, meldete er den Vorfall den Strafverfolgungsbehörden.

Von Anthropic, der Firma hinter Claude, heißt es, dass sie Nutzerdaten in begrenzten Notfällen weitergeben könne, wenn es der Ansicht sei, dass eine Offenlegung notwendig sei, um den Tod oder schwere Körperverletzungen zu verhindern.

Claude ist nicht die einzige KI, die Inhalte mit Prüfern teilt

Es ist nicht ungewöhnlich, dass menschliche Mitarbeiter eure Nachrichten sehen, die ihr einem Chatbot schickt. Das Magazin 404Media berichtet, dass Menschen die Eingabeaufforderungen der Nutzer, hochgeladene Fotos und von der KI generierte Bearbeitungen einsehen können.

Aus den Unterlagen geht hervor, dass einige dieser Aufträge sexuelles, verstörendes oder potenziell illegales Material enthalten, obwohl die Prüfer nicht dazu da sind, solche Inhalte zu melden, sondern lediglich zu beurteilen, ob das Ergebnis korrekt ist.

Künstliche Intelligenz kann dennoch ziemlich praktisch und hilfreich sein: Eine Familie sollte fast 200.000 US-Dollar an ein Krankenhaus zahlen. Nach dem Einsatz eines Chatbots müssen sie noch rund 30.000 US-Dollar zahlen. Denn das Krankenhaus hatte bei seiner Abrechnung reihenweise Fehler gemacht: Familie nutzt KI-Chatbot, um Krankenhausrechnung von 195.000 Dollar auf 33.000 Dollar zu senken

Quelle(n):
  1. swfl.io

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