5 Fehler, die MMORPGs aus Asien vermeiden müssen, wenn sie bei uns Erfolg haben möchten

X Fehler MMORPGs aus Asien

Findet euren eigenen visuellen Stil

Die meisten Asia-MMORPGs, die in den vergangenen Jahren erschienen sind oder in den kommenden Jahren erscheinen werden, setzten oder setzen auf die Unreal Engine. Das an sich ist nicht schlimm. Die Grafik-Engine von Epic Games ist beliebt und weit verbreitet (wobei die aktuelle Unreal Engine 5 ganz oft mit Performance-Problemen zu kämpfen hat, wenn sie große Welten darstellen soll).

Lost Ark hebt sich durch die Iso-Perspektive von vielen anderen, modernen Genre-Vertretern ab, setzt aber auf einen für Asia-MMORPGs typischen Stil:

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Lost Ark: Trailer zur Valkyrie zeigt die neue Klasse in Aktion

Viele 3D-MMORPGs aus Asien, die auf die Unreal Engine setzen, sehen jedoch ziemlich ähnlich aus, was das Design von humanoiden Charaktermodellen, Spielwelt, Farbgebung und Co. angeht – in der Community ist daher gern vom „typischen Unreal Engine“-Look die Rede.

Zu den visuellen Eigenheiten vieler Asia-MMORPGs gehören aber auch das Design der Völker, Klamotten und Figuren. Das Klischee von Kämpferinnen mit langen Beinen, kurzen Röcken, Kulleraugen und einem tiefen Ausschnitt erfüllt sich in vielen Spielen aus Asien.

Beim gezeigten Gameplay von Aion 2 und ArcheAge Chronicles wurde dieser typische Look bereits von Spielern kritisiert. Ein Chrono Odyssey bekam indes Lob für das ungewöhnlich düstere Setting mit Elementen aus SciFi- und Cosmic-Horror – dafür gab’s hier bei der Qualität der Technik (Beleuchtung, Texturen, Weitsicht, Performance) noch viel Luft nach oben.

Hier dürfen sich asiatische Studios gern häufiger trauen, vom üblichen Stil abzuweichen, um eine eigene Identität zu finden. Ein positives Beispiel aus dem Westen ist Guild Wars 2, das sich mit seiner Gemälde-Aquarell-Optik deutlich von anderen Genre-Vertretern unterscheidet.

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Yoma

Zunächst muss man natürlich sagen, solange die Spiele in Asien erfolgreich sind hat man alles richtig gemacht. Der westliche Markt ist nicht mehr der größte. Ansonsten bräuchte man westliche Entwickler, der asiatische Entwickler greift immer wieder zu dem was er kennt, macht ja im Prinzip jeder.

“NetEase? Die haben Mobile-Geldgräber wie Diablo Immortal verbrochen! ” naja die haben genau das gemacht was Blizzard ihnen gesagt hat. 😉

MathError

Ja, wir im Westen verbinden viele negative Aspekte mit MMORPG’s aus Asian, wobei einige (vor 10-15 Jahren, aber wirklich gut waren), damals war die Monetarisierung oder “p2w”-Aspket nicht so ausgeprägt wie heute.
Wobei ich große Hoffnungen in ArcheAge Chronicles und Chrono Odyssey, wenn die Versprechen von Fokus auf PvE und keine “p2w” Aspekte wirklich zutreffen, werde ich definitiv einige Zeit in den Games verbringen, dann muss halt nur noch das Gameplay überzeugen d.h. Endgame mit einem sinnvollen “Loop-Faktor” der mich immer wieder on bringt weil ich es will (nicht weil ich es muss) und der mir Spass macht, sowie meinen Charakter am Ende “stärker” macht. Ich bin daher mal gespannt, was das Jahr 2026 bringt.

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