Keine Angst, Multiplayer von Fallout 76 ist nicht so, wie Ihr fürchtet

Mit Fallout 76 erwartet Fans der postapokalyptischen Rollenspiel-Reihe ein Onlinespiel, das aber laut Bethesdas Pete Hines nicht so ablaufen wird, wie viele sich das vielleicht vorstellen.

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Fallout-76-Multiplayer ist nicht das, was viele erwarten

Fallout 76 ist kein MMORPG: Laut Pete Hines denken viele Spieler bei den Worten „Multiplayer“ und „Online“ gleich an ein MMORPG. Doch das wird Fallout 76 definitiv nicht werden. Man trifft nicht auf Hunderte oder Tausende von anderen Spielern, sondern nur auf Dutzende. Und das in einer sehr großen Spielwelt.

Darüber hinaus gibt es keine NPCs, die alle Spieler abklappern, um an Quests zu kommen. Alleine schon der Fakt, dass es sich um ein postapokalyptisches Szenario handelt, in dem es nur wenige Überlebende gibt, schließt schon das „Massively“ aus dem Begriff MMORPG aus.

Fallout 76 ist kein Online-Shooter: Andere Spieler denken laut Pete Hines bei Fallout 76 an einen Online-Shooter. Doch das trifft nicht zu. Ihr werdet euch nicht ständig untereinander bekämpfen, da es auch Quests zu erledigen gibt (die ihr aber von Robotern oder an Computerterminals erhaltet). Die Welt will erforscht werden und ihr baut euch eure Basis auf.

Spieler dürfen also keinen Battle-Royale-Shooter erwarten, in dem sich alle bekämpfen, bis nur noch einer übrig ist.

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Fallout 76 legt den Fokus nicht auf PvP: Ebenfalls ein Irrglaube laut Pete Hines ist es, dass Fallout 76 ein PvP-lastiges Spiel wird. Zwar kann es zu Kämpfen zwischen Spielern kommen, das Spiel fördert aber eher kooperatives Zusammenspiel. Außerdem ist es nicht möglich, einen besiegten Gegner zu verfolgen und ihn immer und immer wieder auszuschalten. Das sogenannte „Griefing“ unterbindet das Spiel mit speziellen Sicherheitsmaßnahmen.

PvP in Fallout 76 bedeutet nicht, dass ihr alles und jeden angreifen sollt. PvP ist mehr eine Art Herausforderungs-System.

fallout 76 - beast of grafton

Bethesda will etwas Besonderes bieten

Fallout 76 ist eine einzigartige Spielerfahrung: Kein MMORPG, kein Online-Shooter, kein Fokus auf PvP. Was wird Fallout 76 denn dann? Es soll sich um etwas Neues und Besonderes handeln. Bethesda folgt keinen Trends, nur weil bestimmte Arten von Spielen zu einer bestimmten Zeit gerne gespielt werden. Bethesda entwickelt Spiele, die Spaß machen sollen und immer einen besonderen Ansatz bieten.

Und das trifft auch auf Fallout 76 zu. Es stellt Bethesda zufolge eine einzigartige Spielerfahrung dar, die sich nicht mit anderen Spielen vergleichen lässt. Daher wird auch der Multiplayer-Part des Spiels nicht so ablaufen, wie viele sich dies vorstellen.

Fokus von Bethesda bleibt auf Single-Player-Erfahrungen. Mit Wolfenstein, Rage 2, Doom Eternal sowie der Ankündigung der Rollenspiele Starfield und The Elder Scrolls 6 will Bethesda zeigen, dass der Fokus des Unternehmens weiterhin auf Single-Player-Spielen liegt. Selbst Pete Hines gibt zu, dass er hauptsächlich alleine spielt – und das soll auch bei Fallout 76 möglich sein. Fans brauchen also nicht zu befürchten, dass das Studio in Zukunft nur noch Onlinegames entwickelt.

Autor(in)
Quelle(n): Gamereactor
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