Das erste neue MMORPG 2019 erscheint bald – Wie stehen die Zeichen?

Mit Legends of Aria steht ein interessantes MMORPG in den Startlöchern, dessen Early-Access-Phase im März beginnen soll. Doch an wen richtet sich das Spiel und wie stehen seine Chancen auf dem Markt?

Was ist Legends of Aria? Das MMORPG der Citadel Studios wurde unter dem Titel Shards Online angekündigt und 2014 über eine Kickstarter-Kampagne erfolgreich finanziert. Seitdem hat sich das Konzept des Spiels aber etwas geändert.

Anstatt den Fokus auf von Spielern erschaffenen Welten zu lassen, gibt es nun mit Celador eine offizielle und große Spielwelt, in der jeder agieren kann. Es wird aber weiterhin möglich sein, sich eigene Welten zu erschaffen.

Die Suche nach Schätzen spielt in Legends of Aria eine Rolle.
  • Celador ist eine riesige Sandbox, in der ihr euren eigenen Weg gehen könnt.
  • Legends of Aria ist kein Themepark-MMORPG. Es führen euch keine Quests durch eine Story. Stattdessen lebt ihr in der Fantasywelt und tut, was ihr wollt.
  • Ihr erkundet die offene Welt und macht Jagd auf Monster und erkundet Dungeons, um an Rohstoffe und Beute zu gelangen. Zudem könnt ihr Schätze suchen.
  • Es ist möglich, ein Haus zu bauen und frei einzurichten.
  • Ihr könnt Handwerker oder Schmied werden und Spieler mit Ausrüstung versorgen.
  • Ihr könnt mit eurer Gilde ein Imperium erschaffen
  • PvP spielt eine große Rolle, allerdings gibt es Gebiete, in denen ihr geschützt seid.
  • Die Wirtschafts soll von den Spielern getrieben werden.
  • Euren Helden entwickelt ihr anhand Skills so, wie ihr es wollt

Wann erscheint Legends of Aria? Das MMORPG ist bereits für Gründer in einer sehr frühen Version spielbar. Die Early-Access-Version ist momentan für den 21. März geplant, nachdem es zu einigen Verschiebungen kam.

Warum sich jetzt Fans von Ultima Online auf Legends of Aria freuen

An wen richtet sich das MMORPG? Legends of Aria richtet sich vor allem an diejenigen, die gerne den Klassiker Ultima Online gespielt haben. Das Spielprinzip von LoA ist dem von UO sehr ähnlich.

In beiden Spielen seid ihr in einer Sandbox unterwegs und könnt eure eigene Story schreiben. Legends of Aria will jedem viele Freiheiten geben, seinen Weg so zu gehen, wie er es möchte und sei es nur, wenn man Fischer sein will, der seine Fänge auf dem Markt verkauft. Auch das war in Ultima Online möglich und hat einen großen Teil des Reizes und Spaßes ausgemacht.

LoA richtet sich also an Spieler, die sich eine Art zweites Leben in einer virtuellen Fantasywelt aufbauen möchten. Hier gibt es keine übergeordnete Story und keine Quests, die spannende Geschichten erzählen. Es wird also eine ganz bestimmte Zielgruppe angesprochen.

Sandbox-Spieler sind begeistert, prangern aber noch technische Probleme an

Wie kommt LoA aktuell an? Fans von Sandbox-Spielen fühlen sich im MMORPG direkt zu Hause. Vor allem, wenn man von Ultima Online kommt, findet man in Celador eine neue Heimat, die etwas moderner ist, aber auf die alten Tugenden setzt.

Spieler loben die Freiheiten, die sie haben, die vielen Möglichkeiten, die Ihnen das Spiel bietet und das Gruppenspiel.

Allerdings hat Legends of Aria momentan noch mit technischen Problemen zu kämpfen.

  • Die Performance ist noch nicht so gut, das Spiel läuft nicht flüssig.
  • Es gibt Netzwerkprobleme und Lags.
  • Die Spielsysteme sind noch von Bugs geplagt.
  • Es gibt aktuell noch relativ wenig Content.
  • Griefer und Player-Killer machen vor allem Neulingen das Leben schwer.

Das sind momentan auch die Hauptgründe, warum das MMORPG immer wieder verschoben werden musste. Die Entwickler möchten LoA in einem Zustand als Early-Access-Spiel veröffentlichen, bei dem die Spieler auch wirklich Spaß haben und sich nicht zu häufig über technische Probleme ärgern müssen.

Die bisherigen Tester drücken hier als Hardcore-Fans eher ein Auge zu als eine breite Masse von Spielern, bei denen der erste Eindruck eines Spiel entscheidend ist. Auch in Sachen Griefing soll sich noch einiges bessern, damit Neulinge nicht gleich abgeschreckt werden.

Das MMORPG Legends of Aria bietet viele Herausforderungen für Gruppen.

Es gab kürzlich einige Kritik, als die Entwickler Pay2Win-Items in den Cash Shop einführen wollten und diese Entscheidung damit rechtfertigten, dass kein Pay2Win der falsche Weg für LoA sei. Gemeinsam mit den Spielern hat man aber einen Dialog geführt und erkannt, dass Pay2Win nicht gut in der Community ankommt. Das Team ruderte also zurück, was die Fans beruhigt hat.

Was bedeutet dies für den Release-Termin? Es ist nicht sicher, ob der 21. März als Termin für die Early-Access-Phase gehalten werden kann. Die Entwickler sagten selbst, dass sie diesen Termin nur genannt haben, weil sie unbedingt auf Steam ein Datum angeben müssen. LoA soll erst dann starten, wenn die Entwickler wirklich zufrieden mit dem Zustand des Spiels sind. Daher ist es durchaus denkbar, dass es zu einer weiteren Verschiebung kommt.

Updates über Updates

Wie kamen die letzten Updates an? Die Entwickler veröffentlichen regelmäßig Updates und Patches, die sich um Probleme kümmern oder Vorschläge aus der Community umsetzen. Diese Patches kommen in der Regel recht gut an.

Das große Dungeon-Update vom 1. Februar hat endlich etwas von dem ins MMORPG gebracht, das sich viele Tester gewünscht haben – mehr Content. Die Dungeons sind größer geworden, bieten mehr Herausforderungen und sehen auch abwechslungsreicher aus. Das kommt in der Community ganz gut an.

Das Dungeon-Update für LoA macht die Verliese deutlich spannender.

Wie geht es weiter? Derzeit arbeitet das Team nicht nur an Patches, sondern an einem großen Update, das eine Eislandschaft als neues Biom einführt. Dort findet ihr neue Jagdzonen und weitere Herausforderungen. Daneben ist noch der Early-Access-Start geplant. Wie es dann weitergeht, das müssen die Entwickler noch bekannt geben.

Wie stehen die Chancen für das MMORPG? Legends of Aria wird wohl eine Nische bedienen. Es besitzt keine überragende Grafik und wird aus der Iso-Sicht gespielt. Darüber hinaus spricht es nur Sandbox-Fans an und bietet offenes PvP. Das alleine sind Dinge, die LoA wahrscheinlich für die breite Masse wenig attraktiv machen. Dennoch gibt es Spieler, die vom Spielprinzip begeistert sind. Wie viele das dann letzten Endes sein werden, könnte die Early-Access-Phase zeigen. Das nächste AAA-MMORPG darf man aber nicht erwarten.

5 Dinge, die Ihr vor Start des MMORPGs Legends of Aria wissen müsst
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Joss
1 Jahr zuvor

Man darf gespannt sein. Werde es ein paar Monate über im Auge behalten und dann eventuell mal ausprobieren. Das ästhetische Design finde ich ansprechend. Für mich relevant, ob man das noch in entsprechende Vielfalt im Handwerk, an Monstern, Charakterausgestaltung usw. usf. ausdifferenziert, sich dadurch eine gewisse Lebendigkeit der Spielewelt vermittelt. Mal sehn.

Steffen Kiky
Steffen Kiky
1 Jahr zuvor

Ich hoffe nicht das man wieder Spieler zwingt sich für pve oder pvp zu entscheiden. Muss man in pvp Gebiete um Rohstoffe abzubauen die es im PvE Gebiet nicht gibt? Kann man rohstoffe selbst anpflanzen oder ist das Haus nur dekorativ?

Lilith
Lilith
1 Jahr zuvor

Leider kein MMORPG für mich da PvP mal wieder sooooo wichtig zu sein scheint.

Alutra
Alutra
1 Jahr zuvor

Hier steht das PvE durchaus auch im Vordergrund steht: https://mein-mmo.de/5-dinge

Ectheltawar
Ectheltawar
1 Jahr zuvor

Es kann sich das tollste PvE in solchen Spielen befinden, solange sich das hinter PvP versteckt, oder PvP auch nur irgendwie aufgezwungen wird, ist es uninteressant. Wenn man ohnehin schon den PvP-Kram drin hat, kann man sich die viele Arbeit am PvE auch schenken, den die wenigsten reinen PvE-Spieler lassen sich mit dem schönsten PvE Inhalt ins PvP locken. Das haben schon andere MMOs versucht.

Christoph Bauer
Christoph Bauer
1 Jahr zuvor

Jeder sehnt sich immer nach den alten Spielen wie Ultima , Classic WoW , Guild Wars etc

Keine Frage die Games sind/waren nicht schlecht aber würde so ein Spiel heute Erscheinen habe ich die Vermutung es würde Floppen

Da sind einfach schöne Erinnerungen und Gefühle dabei sollte es man auch belassen und nicht alles wieder aufwecken zu wollen.

Marnic
Marnic
1 Jahr zuvor

Bin zwar kein der ganzen Remakes, aber bei WoW Classic und Guild Wars 1 muss ich dir wiedersprechen. Die Fanbase ist da sehr hoch und vor da dies auch Kunden sind die wahrscheinlich auch fast alle Jobs haben (Original sind über 10 Jahre alt daher die meisten Kunden über 25) ist das auch gewinnbringend.

Kapkan
Kapkan
1 Jahr zuvor

Ich versteh nicht? *ArthurSpoonerVoice*

Fain McConner
Fain McConner
1 Jahr zuvor

Allerdings hatten die Macher von UO auch irgendwann verstanden, dass der totale PvP-Zwang leere Server bedeutet, und sie spiegelten die gesamte Welt in einen Bereich mit und einen ohne PvP.
Schade, dass man nicht aus diesen Erfahrungen gelernt hat.

Kristian Steiffen
Kristian Steiffen
1 Jahr zuvor

Wollen wir mal sehen. Klingt erst mal wieder wie ein 0815 Survival MMO von denen es viel zu viele mitlerweile gibt…und das man intelligenterweise mal wieder so einen tolen große Fokus auf PvP legt aber nicht schnallt das man mit solchen Systemen den Griefer und Playerkiller-Husos Tür und Tor öffnet xD Kann doch echt nicht im Sinne irgend eines Spiels sein, so etwas zu ermöglichen.

Jahad
Jahad
1 Jahr zuvor

Ja ich bin auch ein großer Verfechter der Schule „Zuerst schreiben und dann informieren, wenn überhaupt“ und du hast recht, die Survival-Elemente in diesem Spiel sind einfach nur maßlos übertrieben.

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