Während der ESO Taverne 2026 haben die Entwickler von Elder Scrolls Online über die neue Team-Größe gesprochen. Der Vergleich, den sie ziehen, macht Hoffnung.
Was ist das für ein Vergleich? Auf X erklären die Verantwortlichen von „The Unofficial Elder Scrolls Pages“, dass man während der ESO Taverne 2026 mit Jessica Folsom (Associate Director of Community Management) und Jason Barnes (Associate Design Director) über die jüngsten Entlassungen bei ZeniMax sprechen konnte.
Laut den beiden Studio-Mitarbeitern seien alle natürlich sehr betroffen von den jüngsten Ereignissen. Die massiven Entlassungen würden jedoch nicht bedeuten, dass es nach Saison 1 keine neuen Inhalte mehr für das MMORPG geben könnte. Das Team sei nach den Entlassungen so groß wie seinerzeit zur Ära von Wrothgar (bei uns hieß der DLC aus 2015 Orsinium) und Summerset – das Kapitel erschien im Mai 2018.
Den Content-Fahrplan mit den alljährlichen Kapiteln hatte ZeniMax zwischen diesen beiden Meilensteinen initiiert, mit Morrowind im Juni 2017 als erste, große Erweiterung.
„Die Zeit von Wrothgar bis Summerset war die beste Phase“
Wie reagiert die Community auf diese Aussage? Einige Kommentare spiegeln die Hoffnung wider, dass uns Elder Scrolls Online doch noch lange begleiten könnte. Orsinium gilt als einer der besten Story-DLCs für das MMORPG, und gerade die ersten Kapitel Morrowind und Summerset sind bei vielen Fans bis heute sehr beliebt.
- DRob’s Daddy kommentiert auf X: „Nun, das waren die besten DLCs …“
- Christian ergänzt auf X: „Mir tut es auf jeden Fall immer noch leid für alle, die entlassen wurden, vor allem für einige bestimmte Gesichter, die wir seit dem ersten Tag kennen. Das hier ist allerdings definitiv etwas beruhigender. Ich habe Summerset absolut geliebt.“
- States sieht das auf X auch so: „Ich habe ESO am meisten in der Zeit vor Elsweyr geliebt.“
- Plebbit-User schreibt auf Reddit: „Die Zeit von Wrothgar bis Summerset war wohl die beste Phase in der Geschichte des Spiels. Ich bin zwar nicht optimistisch, hoffe aber, dass sich alles zum Guten wendet, denn die Überarbeitung der Klassen und der Schwierigkeitsgrad waren großartig.“
Einige andere Spieler räumen ein, dass man solche Aussagen derzeit mit Vorsicht genießen sollte. Von id Software hört man beispielsweise ähnliche Aussagen. Auch dort kam es zu umfassenden Entlassungen.
- Ponvyr schreibt auf X: „Das ist lustig, denn id Software hat eine ähnliche Erklärung veröffentlicht, in der es darum ging, dass das Unternehmen noch genauso groß sei wie damals, als Doom 2016 erschienen ist.“
- itsPlayboy warnt auf Reddit: „Das ist leider buchstäblich nur ein Versuch ihrerseits, sich in ein gutes Licht zu rücken. Sie können wirklich alles Mögliche behaupten, um gut dazustehen. Es wäre schade, wenn sie den Wartungsmodus zugeben würden und die Leute dann kein Geld mehr für ihr Spiel ausgeben wollten.“
Wie seht ihr das: Habt ihr die Hoffnung, dass ESO noch lange mit spaßigen Inhalten versorgt wird? Oder erleben wir gerade den Anfang vom Ende des MMORPGs? Verratet es uns gern in den Kommentaren!
Lohnt es sich gerade, in ESO reinzuschauen? Zumindest ist jetzt ganz frisch Saison 1 gestartet, mit dem Comeback der Diebesgilde, neuen Inhaltssystemen und einem Fahrplan, der noch bis in den September reinreicht. Für die kommenden Monate ist für Nachschub also noch vorgesorgt. Mehr Infos dazu findet ihr hier: Die Zukunft vom MMORPG zu Elder Scrolls ist ungewiss, jetzt könnt ihr das vielleicht letzte große Content-Update spielen
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“Könnte”, ach ist die Wortwahl gut gewählt 😀