Im September könnt ihr die karge Wüste von Dune: Awakening endlich verlassen und ich habe als erster Spieler überhaupt gesehen, wo es hingeht

Dune Awakening FYNG gamescom 2026

Dune: Awakening hat ein dickes Update zusammen mit dem Release auf PS5 angekündigt und plant Verbesserungen sowie neue Inhalte. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus konnte sich auf der gamescom 2026 schon ein erstes Bild davon machen. Ganz nebenbei hat ihm der Chef etwas gezeigt, was vorher noch kein Außenstehender sehen durfte.

Schon vor einigen Monaten hat Funcom den Singleplayer-Modus für Dune: Awakening angekündigt und mit ihm das Update zum Ende der Story des „ersten Buches.“ Der Patch erscheint am 22. September, am gleichen Tag wie der Launch auf PS5 und Xbox passieren soll.

Für viele (potentielle) Spieler, mich eingeschlossen, ist das eine hervorragende Nachricht, denn der Modus bedeutet mehr Freiheit, zu spielen, wie man will und vor allem: wann man kann. Ein guter Teil der Gamer kann schlicht nicht ständig online sein.

Auf der gamescom 2026 wollte ich deswegen mal wieder mit dem Creative Director Joel Bylos quatschen. Mit Joel habe ich schon etliche spannende Gespräche über die Lore und das Gameplay führen können.

Und genau, weil wir „alte Freunde“ sind, habe ich bei dem eigentlich nur kurzen Einblick in das neue Update schon das Ende der Story gesehen, das noch niemandem sonst gezeigt worden ist. Eine milde Spoiler-Warnung vorab: Ich gehe zwar nicht konkret auf die Inhalte ein, aber zumindest ein wenig darauf, was passieren wird.

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Funcom offenbart, wie Dune: Awakening auf der PS5 aussieht und gewährt ersten Blick auf den Singleplayer

Wir verlassen Arrakis und der neue Planet sieht fantastisch aus

Ja, richtig gelesen. Der Planet, auf dem Dune: Awakening (und eigentlich die ganze Saga) spielt, ist mit dem Update vom 22. September nicht mehr der einzige Schauplatz. Im letzten Kapitel der Story werdet ihr zum ersten Mal den Planeten verlassen und einen anderen betreten.

Ich darf nicht genau darauf eingehen, was ich gesehen habe, das alles soll noch eine Überraschung für euch sein. Allerdings darf ich sagen, dass der neue Planet wirklich gut aussieht und etwas ist, das ich von Dune: Awakening definitiv nicht erwartet hätte.

Dabei ist der Weg vom Planeten weg nur ein erster Schritt, wenn auch ein wirklich großer. Das Survival-Spiel, das spätestens mit dem Singleplayer-Update definitiv kein MMO mehr ist, hat noch einiges in Planung.

Eis- statt Sandwüste und es ist noch viel mehr möglich

Später im Jahr soll noch ein kostenloses Update kommen, das fast schon einer Erweiterung gleichkommt. Zusätzlich zur Wüste und dem neuen Planeten, werden die Polkappen von Arrakis ein neues Biom in Dune: Awakening.

Dort herrscht – logischerweise – Kälte mit neuen Herausforderungen. Wie in der Wüste vor der Hitze, müsst ihr euch an den Polen vor Kälte schützen, und Fahrzeuge funktionieren dort natürlich auch nicht. Für das Klima sind sie schlicht nicht gebaut.

Schnee wird es dort übrigens nicht geben, weil Wasser vom Himmel auf Arrakis schlicht nicht existiert. Dafür verirren sich ab und zu Sandstürme an die Polkappen. Und was ist lustiger als ein Sandsturm in der Wüste? Ein gefrorener Sandsturm ohne schnelle Fluchtmöglichkeit!

Funcom hat nun aber auch an Conan Exiles gearbeitet und Joel Bylos war dort ebenfalls für viele Inhalte verantwortlich. Entsprechend musste ich ihn einfach fragen, ob das alles bedeutet, dass wir noch mehr Biome im Survival-Game sehen werden und die Antwort freut mich mehr, als ihr vielleicht ahnt. Auf die Frage, ob mehr Biome möglich wären, meinte Joel:

„Oh ja, 100 %. Die Polarkappe ist nur eines. […] Das ist einer der Nachteile von Dune als IP. Arrakis ist eine Wüste. Aber in der Story-Mission jetzt verlässt man den Planeten erstmals. […] Bald können wir Spieler regelmäßig vom Planeten und zu anderen schicken und dann haben wir ähnliche Möglichkeiten wie in Conan Exiles.“

Joel Bylos, Creative Director von Dune: Awakening

Die Polkappen sind übrigens loregetreu. Joel hat betont, dass Frank Herbert in seinem Buch sehr genau beschreibt, wie es dort aussieht und wie die Menschen dort Wasser in Form von Eis „ernten.“

Dune: Awakening orientiert sich mehr an Conan Exiles, wird deutlich bequemer

Um beim Thema zu bleiben: Der kommende Singleplayer-Modus von Dune: Awakening orientiert sich stark an Conan Exiles, inklusive aller möglichen Regler, um Schaden, Baukosten und Co. einzustellen. Spieler, die die Story erleben, aber nicht ewig grinden wollen, können sich hier Vieles vereinfachen.

Zusätzlich zu dem Update erscheint noch ein kostenpflichtiger DLC mit einigen Cosmetics, Bauteilen und Skins, die ihr aus den Filmen kennt, mit dem dazu passenden Titel „Filmic Archive.“ Der wird 9,99 Euro kosten und ist rein optional.

Mit dem Singleplayer-Modus, der Story (deren wunderbare Richtung ich ja bereits kenne) und dem Ausblick auf noch mehr Biome, lockt mich Dune: Awakening immer stärker zurück, obwohl ich schon vor einer Weile aufgehört habe, zu spielen. Zwar mit dem Vorhaben, irgendwann weiterzumachen, aber jetzt habe ich endlich die richtige Entschuldigung dafür – wobei ich, auch auf Anraten von Joel hin, eher einen neuen Run anfangen werde.

Sind Singleplayer und der Ausblick, mehr zu sehen als nur Wüste, für euch Anreiz genug, mal wieder in Dune: Awakening reinzuschauen? Oder habt ihr sogar nie aufgehört und spielt immer noch? Welche Neuerungen findet ihr am besten? Schreibt einen Kommentar!

Was Survival-Games angeht, werden die nächsten Wochen zwar richtig gut, aber blöderweise auch echt dicht gepackt. Valheim erscheint schon Anfang September in Version 1.0, Dune bringt das neue Update am 22. September und Enshrouded wird ebenfalls endlich erwachsen: Enshrouded bekommt so viele Neuerungen für den Release, dass ich sie nicht alle in einen Titel packen kann

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