Kriegsveteran erklärt großen Fehler in den Kämpfen bei The Division 2

Ein ehemaliger Soldat mit Kampf-Erfahrung berichtet, was ihn am Kampf-System von The Division 2 stört und erntet dafür eine Menge Zuspruch.

So kommen die Kämpfe von The Division 2 an: Zahlreiche Spieler, wie auch unser Autor Sven, haben enormen Spaß an den Kämpfen in The Division 2. Die Gegner-KI kann unterm Strich überzeugen, viele Kämpfe laufend spannend ab und bieten oft eine knackige Herausforderung.

Doch es gibt durchaus auch Kritik. So werden unter anderem bestimmte Gegner-Mechaniken, unfaire Spawns, viel zu präzise gegnerische Schüsse oder Würfe sowie teils Kugelschwamm-artige Gegner im Endgame kritisiert.

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Das hält ein kampferprobter Kriegsveteran von den Kämpfen

Um wen geht’s? Der Reddit-User PsychoFit_nerd ist nach eigener Aussage ein gestandener Kriegsveteran mit einer Menge realer Kampf-Erfahrung. Dieser hat nun auf der Diskussionsplattform einen Beitrag verfasst, in dem er erklärt, was in den Kämpfen bei The Division 2 falsch läuft und ihn speziell stört.

Was sagt der Veteran zu den Kämpfen in The Division 2? Zunächst betonte PsychoFit_nerd, er möchte keinesfalls auf dem Spiel herumtrampeln. Er würde The Division 2 über alles lieben und verlange keinen Nerf oder ähnliches. Und ja, er wisse, dass es sich nur um ein Spiel handle.

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Was ihn an den Kämpfen aber besonders stört, ist die Art und Weise, wie Teile der Deckungsmechanik funktionieren. Das könnte in seinen Augen leicht gefixt werden, wenn man gewisse Aspekte berücksichtigt.

Wenn man in Deckung gegangen ist und direkt vor sich (auf 12 Uhr) eine Gegner-Gruppe hat, sei noch alles ok. Wenn man diese bekämpfen will, geht das nur, wenn man über die Deckung hinwegschaut. Doch sobald einer der Widersacher versucht, Euch zu flankieren, zeige das System seine Schwächen.

Hat sich einer der Gegner nun seitlich von Euch positioniert (auf 9 Uhr), zwingt die Deckungsmechanik Euch dazu, Euch beim aktiven Zielen aufzurichten und in voller Größe auf den flankierenden Feind zu schießen. Dabei setze man sich automatisch dem Beschuss der Gegner-Gruppe direkt aus. Das laufe in der Realität komplett anders und mache auch als Mechanik oder Animation im Spiel keine gute Figur.

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Denn in einem realen Feuergefecht würde man auf den flankierenden Gegner seitlich aus der Deckung reagieren, während man sich immer noch vor den Blicken und dem Beschuss der frontalen Gruppe schützt. Dass man dafür im Spiel jedoch gezwungen wird, die Deckung zu verlassen und sich somit auch als Ziel anzubieten, mache überhaupt keinen Sinn.

Das sagen die Fans: Auf Reddit erntet der Veteran eine Menge Zuspruch für seine Sicht des Deckungssystems. Sein Beitrag kam innerhalb kürzester Zeit auf über 3.000 Upvotes und wird rege diskutiert.

Viele teilen die Meinung, dass man hier die Mechanik verbessern könnte, auch wenn nur die wenigsten wirklich daran glauben, dass sich etwas ändern wird.

Andere betonen, es würde sich nur um ein Spiel handeln, was unmöglich alle Aspekte eines realen Schusswechsels abbilden könnte und es für seine Verhältnisse als Looter-Shooter bereits ganz ordentlich umsetzt.

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Wie seht Ihr seine Kritik? Würde eine entsprechende Anpassung das Spielerlebnis verbessern? Schließlich zeigen Spiele aus dem eigenen Hause wie Ghost Recon Wildlands bereits, was für Animationen und Deckungsmechaniken möglich sind.

Autor(in)
Quelle(n): Reddit
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