Isildur ist seiner Zeit voraus
Im episch inszenierten Prolog von Die Gefährten wird erzählt, wie der Eine Ring entstanden und schließlich in Bilbos Hände gefallen ist. Dabei wird auch das Schicksal von Isildur gezeigt. Er besiegte Sauron und nahm den Ring an sich. Wenig später wird er jedoch überfallen und schwimmt von Pfeilen durchlöchert in einem Fluss.
Irritierend dabei: Sieht man sich den Körper im Wasser genau an, fällt auf, dass er Schuhe trägt, die so gar nicht in die Fantasy-Welt von Mittelerde passen wollen. Sie sehen eher wie moderne Wanderschuhe aus. Besonders im Kontrast zur mittelalterlichen Kleidung, die Isildur sonst trägt, stechen die Schuhe hervor.
Grund für den Fehler könnte sein, dass man dem Schauspieler praktische Schuhe gab, mit denen er im unebenen Gelände des Flusses einigermaßen Halt finden konnte. Dass sie derart prominent im Bild zu sehen sein würden, hatte man wohl nicht bedacht – und im Schnitt wurden die etwas zu modernen Schuhe übersehen.

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Mir ist keiner dieser Fehler aufgefallen.
Aber dass am Ende des dritten Films alle auf Pferden am Tor von Mordor erscheinen, Aragorn um den Mouth of Sauron herumreitet, ihn schließlich köpft und dann in der “For Frodo” Szene plötzlich niemand mehr ein Pferd hat und alle zu Fuß angreifen, das fand ich merkwürdig.