Destiny: Bezahlte Erweiterungen sollen weiter kommen

Bei Activision hat man sich zu bezahlten Erweiterungen für Destiny bekannt. Die könnten mit Mikrotransaktionen koexistieren.

Bei Activision hat man die Geschäftszahlen herausgegeben. Destiny steht blendend da: Bei 25 Millionen registrierten Spieler. Aktive würden 3 Stunden täglich mit dem Shooter verbringen.

Aber was ist mit der Zukunft von Destiny?

Destiny-Koenig-der-Besessenen

Sowohl bezahlte Erweiterungen wie Mikrotransaktionen verkaufen sich bei Destiny stark

Im letzten Monat erst hat man bei Destiny „Silber“ eingeführt, eine Echtgeld-Währung, und dazu auch Items, meist Emotes, die man für dieses Silber kaufen kann. Im Zuge der Aktion gab es Gerüchte, Destiny würde die „20-Euro-Bezahl-DLCs“ abschaffen, die im ersten Jahr für Schwierigkeiten sorgten, und stattdessen Inhalts-Patches kostenlos liefern, während die Mikrotransaktionen die laufenden Kosten decken. Den nächsten großen Bezahl-DLCs sollte es, laut den Gerüchten, dann im September 2016 geben: Destiny 2.

Bei Activision klingt das nun anders. Destiny-Spieler könnten sowohl weitere Mikrotransaktionen wie auch Bezahl-Erweiterung erwarten. Nicht ein oder das andere, sondern beides.

Die würden im Moment schon zusammenexistieren. Man habe ein ganzes Jahr mit Erweiterungen gehabt, die alle sehr gut aufgenommen wurden und sich auch gut verkauften, erklärte Eric Hirshberg, der CEO von Activision.

In den letzten Monaten haben man Mikrotransaktionen eingeführt, kleinere Käufe im Spiel: Auch die wurden, laut Hirshberg, gut aufgenommen und hätten sich stark verkauft. Man habe damit bewiesen, dass beide Elemente zusammen funktionierten und dass die Spielerschaft nach „großartigen Spielinhalten hungre.“

Destiny-Amanda

Kommen weitere 20-Euro-DLCs zu Destiny?

Ob sich die Geschäftspolitik denn nun zu Gunsten von Mikrotransaktionen verschieben würde, beantwortete Hirshberg nicht konkret. Man habe hier nichts anzukündigen, allerdings zahlreiche Optionen.

Mein MMO meint: Das ist eine seltsame Situation, weil mit den „bezahlten Erweiterungen“ ja auch die „großen 40-60 Euro“-Dinger gemeint sein könnten wie jetzt „König der Besessenen.“ Dass man an denen festhält, stand nie in Frage. Es ging um die 20-Euro-DLCs wie „Haus der Wölfe“ oder „Dunkelheit lauert“, zu denen hat Hirshberg letztlich nichts gesagt. Wobei es bei dem Activision-Chef schon eher danach klingt, dass man sie weiterhin verkauft.

Doch was kommt als nächstes? Wie geht’s weiter? Warum hat man noch keinen neuen DLC angekündigt, noch keinen Season-Pass vorgestellt? Das wird die spannende Frage der nächsten Monate sein. Es ist bis jetzt noch immer nichts über die weiteren Pläne bekannt.

Das ist eine neue Situation in Destiny. Durch den Season-Pass und die dann früh vorgestellte große Erweiterung „König der Besessenen“ wussten Destiny-Spieler bislang immer, was als nächstes kommen würde.

Autor(in)
Quelle(n): Gamespot
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